CryptoLocker 5.1 beginnt mit seiner Cyberkampagne
Der Virus CryptoLocker 5.1 lässt vermuten, dass er der berüchtigten Familie von Erpressungsprogrammen CryptoLocker angehört. Die Mitteilungen des Erpressungsprogramms haben tatsächlich auch Ähnlichkeit mit denen von der echten Bedrohung. Zudem hängt der Virus ebenfalls .locked an betroffene Dateien an. Experten sind allerdings davon überzeugt, dass es sich hier lediglich um eine Nachahme handelt. Dazu kommt, dass der Virus einen weiteren Namen trägt – „Il tuo computer e stato infettato da Cryptolocker!“-Virus. Die Forderungen des Virus sind in der italienisch geschriebenen Lösegeldforderung zu finden. Die Autoren versuchen dort die Opfer mit Drohungen in Schrecken zu versetzen und verlangen die Bezahlung eines Lösegelds innerhalb 48 Stunden, wenn man seine Dateien wiederhaben möchte. Drohungen in dieser Sparte sind offensichtlich eine gängige Masche. Trotzdem sollte man den Forderungen nicht nachgehen. Die höchste Priorität sollte zu diesem Zeitpunkt die Entfernung von CryptoLocker 5.1 sein. Hierfür kann man von einer Anti-Spyware Gebrauch machen, um die Entfernung erheblich zu vereinfachen und zügiger durchzuführen. Im letzten Teil des Artikels finden Sie nicht nur eine Anleitung für die Entfernung von CryptoLocker 5.1, sondern auch für die Wiederherstellung der Dateien.

Als die berüchtigte Cyberbedrohung CryptoLocker vor einigen Jahren im Umlauf gebracht wurde, verursachte sie nicht nur große Datenverluste und große finanzielle Verluste für normale Computernutzer, sondern inspirierte auch Möchtegernhacker. Bedauerlicherweise lernen die häufig als Oberschüler entpuppenden Gauner von ihren Fehlern und nutzen ihre Talente zum Programmieren von Viren. Es war demzufolge nur noch eine Frage der Zeit, wann das berüchtigte Erpressungsprogramm von zahlreichen „Nachkommen“ begleitet wird. Da die originale Version bereits erstaunliche Geldmengen erbeuten konnte, waren die Entwickler dieser Bedrohung ebenfalls angespornt anständig zu verdienen. CryptoLocker 5.1 verlangt der Tradition zufolge 250€. Die Überweisung muss außerdem innerhalb 48 Stunden getätigt werden. Andernfalls wird damit gedroht, dass die Dateien permanent gelöscht werden. Beunruhigt bezahlen die Opfer demzufolge das Geld in der angegebenen Frist. Das Problem ist, dass weder Sie noch andere darüber sicher sein können, dass nach der Bezahlung die Dateien freigegeben werden. Die Gauner müssen ihr Wort nicht halten. Das Endresultat liegt absolut von deren Gewissenhaftigkeit ab. Beseitigen Sie die Bedrohung daher lieber so schnell wie möglich mit FortectIntego.
Wann konnte die Schadsoftware den Computer infiltrieren?
Es wäre nicht überraschend, wenn CryptoLocker 5.1 mithilfe einer Spammail in Ihr Gerät gelangen konnte. Wie die vorherigen Versionen vom echten CryptoLocker, wird dieser Virus auch mit Spammails verbreitet und tarnt sich in diesen als PDF-Datei. Leider ist diese Methode selbst jetzt noch sehr rentabel, da Computernutzer beim Prüfen von Spammails nicht vorsichtig genug sind. Die Verbrecher haben ihre Kreativität bewiesen, indem sie ihre Programme in Rechnungen oder gefälschten Finanzberichten verstecken. Die angehangenen Dateien in E-Mails werden infolgedessen ohne jeden Verdacht geöffnet. Bedauerlicherweise nur um herauszufinden, dass man eine echte Cyberbedrohung auf dem Computer losgelassen hat. Wenn Sie den gleichen Fehler begangen haben, dürfen Sie nicht vergessen, dass Sie auch bei einer E-Mail vom angeblichen FBI oder einer Steuerbehörde wachsam sein müssen. Es immer vernünftig den Absender sorgfältig zu überprüfen, bevor man leichtsinnige Tätigkeiten durchführt, die später nicht nur Zeit und Nerven, sondern auch noch Geld kosten.
Die Entfernungsschritte für CryptoLocker 5.1
Selbst wenn es nicht die echte Version der Computerbedrohung CryptoLocker ist, empfehlen wir sie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Entfernen Sie den Virus also mit einer Anti-Spyware wie FortectIntego oder MalwarebytesMalwarebytes. Die Programme können die Bedrohung komplett beseitigen, sodass keine Reste übrigbleiben und sie später nicht erneut für Kopfschmerzen sorgen. Allerdings kann keins dieser Programme die Dateien entschlüsseln. Sie haben hierfür (hoffentlich) ein früher angefertigtes Back-up zur Verfügung oder Sie können eine unsere alternativen Methoden nutzen. Werfen Sie ein Blick auf unsere Anregungen, denn Sie könnten Ihnen eine große Hilfe sein.
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