Die wichtigen Informationen über den PayCrypt-Virus
Erst neulich wurde eine neue Ransomware namens PayCrypt herausgebracht. Wenn Sie noch nicht mit den Fähigkeiten solcher Programme vertraut sind, liefern wir gerne die Neuigkeiten, denn der Virus könnte auch Ihren Computer angreifen. Schadsoftware dieser Art kann in Computer eindringen, nach Dokumente, Berichte und Fotos suchen und den Zugriff auf diese durch das Verschlüsseln der Dateien verhindern. Wie man den Virus PayCrypt entfernen kann, erfahren Sie hier ebenfalls.
Den verfügbaren Informationen über die Ransomware zufolge scheint sie als Verschlüsselungsprogramm zu agieren. Wie andere berüchtigte Ransomware nutzt sie also Algorithmen, um die Dateien zu verschlüsseln. Allerdings ist nicht bekannt welcher Algorithmus von PayCrypt verwendet wird, sondern nur, dass ein Schlüssel für die Daten notwendig ist. Der einzige Weg zu den Daten ist also der originale Schlüssel. Die Entwickler der Schadsoftware bieten dafür zusammen mit dem Schlüssel den Erwerb eines Dekodierers an. In Vergleich zu anderer Ransomware nutzen die Cyberkriminellen eine andere Methode sich mit den Opfern in Verbindung zu setzen, denn andere Entwickler bevorzugen normalerweise den anonymen Tor-Browser. Für die Kommunikation stellt PayCrypt zwei E-Mails zur Verfügung, welche eventuell von Sicherheitsspezialisten ausgenutzt werden kann, um die Quelle der Bedrohung zu orten.

Der Virus tendiert dazu bestimmte Skripte in die Registry einzuspeisen und die Browsereinstellungen zu ruinieren. Der Virus verhindert auf diese Weise den Zugriff zu manchen sicherheitsbezogenen Webseiten. Demzufolge kann die Suche nach einer Lösung für die scheinbar hoffnungslose Situation schwerfallen. Es taucht zudem später ein Pop-up auf, dass über den Verbindungsfehler informiert. Es wurde weiterhin festgestellt, dass der Virus eine Datei namens (Identifizierungsnummer)paycrypt@aol auf dem Computer speichert, sobald er ins System gelangt. Weltweit wurde bereits eine große Anzahl von Computernutzern mit der Ransomware PayCrypt infiziert. Die Identifizierungsnummer der Datei variiert jedes Mal. Falls Sie sich mit PayCrypt infiziert haben, können Sie den Virus mit FortectIntego beseitigen.
Wie infiziert der Virus die Computer?
PayCrypt verbreitet sich mithilfe von Schadsoftware und Trojanern. Ein Trojaner namens Trojan.Ransomcrypt.L könnte ebenfalls mit PayCrypt in Verbindung stehen. Nachdem der Virus durch das Sicherheitssystem sickert, speichert er diese Dateien:
%DriveLetter%\PAYCRYPT_GMAIL_COM.txt
%UserProfile%\Desktop\PAYCRYPT_GMAIL_COM.txt
%DriveLetter%\Users\Public\Desktop\PAYCRYPT_GMAIL_COM.txt
C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\Desktop\PAYCRYPT_GMAIL_COM.txt
Obwohl der Trojaner schon vor ein paar Jahren herausgebracht wurde, sollte man nicht die Möglichkeit ausschließen, dass er der Träger von PayCrypt sein könnte. Wie Sie wahrscheinlich wissen, sind Trojaner ein Schrecken für Betroffene, denn sie haben die listige Eigenschaft sich als legitime Dateien zu tarnen und können daher auch gelegentlich von Sicherheitssoftware übersehen werden. Sie können sich außerdem in unterschiedlichen Formen tarnen, wie z.B. als Makro-Code, Skripts oder weniger wichtige Dateien. Aus diesem Grund ist es auch unerlässlich eine bewährte Anti-Spyware auf dem Computer zu haben, welche solche Angriffe verhindern kann.
Wie kann man den PayCrypt-Virus entfernen?
Aufgrund des sonderlichen Verhaltens der Ransomware empfehlen wir die Bedrohung nicht auf eigene Faust zu beseitigen. Wenn Sie sich dennoch für die manuelle Entfernung entscheiden, empfehlen wir Ihnen dringendst die von unseren Spezialisten angefertigte Anleitung zur Hilfe zu nehmen. Die Entfernungsanleitung für PayCrypt können Sie weiter unten finden. Alternativ gibt es einen schnelleren und vielleicht sogar bequemeren Weg, um den Virus zu beseitigen und zwar die Installation einer Anti-Spyware. Solche Programme sollten eigentlich generell auf dem Computer vorhanden sein, da sie für den Schutz vor Ransomware und besonders schädlicher Schadsoftware notwendig sind. Wir raten nachdrücklich davon ab das Lösegeld für die Daten zu bezahlen, da damit nicht sichergestellt ist, dass die Daten wiederhergestellt werden. Nachdem Sie den Systemzustand wieder in Ordnung gebracht haben, sollten Sie natürlich zu guter Letzt Back-ups von Ihren Dateien anfertigen.
War diese Anleitung hilfreich?
Schreiben Sie den ersten Kommentar