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  • Geprüft · Juli 2021

Trojan:Win32/YmaccoRichtig entfernen?

Eine Schritt-für-Schritt-Entfernungsanleitung für betroffene Geräte. Folgen Sie dem geprüften Verfahren unten — die meisten Leser sind in unter 10 Minuten fertig.

Julie Splinters · Expertin im Bereich Schadsoftwareentfernung

Der Ymacco-Trojaner kann die Hintertür verwenden, um Benutzerdaten illegal zu verfolgen

Ymacco Trojan virus

Trojaner:Win32/Ymacco ist eine hochgefährliche Cyberbedrohung, die bösartige Skripte in die Rechner einspeist, gefährliche Programme herunterlädt, die Systemleistung manipuliert, auf kompromittierte Webseiten umleitet und vieles mehr. Kurz gesagt, bringt der Trojaner viele Risiken mit sich, weshalb zu einer sofortigen Entfernung geraten wird. 

Der Trojaner wurde auf eine ausgeklügelte Weise entwickelt, sodass er Rechner heimlich über Spammails, raubkopierte Software, Cracks und Ähnliches infiziert. Nach der Installation startet er seine bösartigen Prozesse, wovon bekannteste Uwgcset.exe ist. Normalerweise wird dieser Prozess stark verschleiert, um eine Erkennung zu verhindern. Eine vollständige Systemüberprüfung mit einem professionellen AntiVirus führt aber dennoch in der Regel dazu, dass der Win32/TrojanDownloader.Delf.CYB, Trojaner.GenericKD.43360621 und Ähnliches erkannt wird. 

Leider ist der Virus äußerst listig, denn er lässt seine Präsenz nicht ohne Weiteres erkennen. Der Virus kann sich eine ganze Weile unbemerkt im System verstecken, bis man endlich auf die hohe CPU-Auslastung von verdächtigen Prozessen, unbekannten Dateien in beliebigen Ordnern, Umleitungen beim Internetsurfen auf Webseiten wie z.whorecord.xyz, a.tomx.xyz, pushwelcome.com, pushtoday.icu usw. aufmerksam wird. Malware wie diese kann schwerwiegende Probleme verursachen, wie z. B. das Eindringen von Spyware oder Ransomware. Stellen Sie daher sicher, dass Sie den Trojaner unverzüglich entfernen. 

Name Ymacco Trojan / Trojan:Win32/Ymacco
Typ Trojaner
Gefahren Weiterleitungen zu infizierten Domains, schädliche Prozesse im Hintergrund, Herunterladen weiterer Schadsoftware
Bezeichnung

Trojan:Win32/Ymacco.AAC9 (Windows Defender)
Win32:PWSX-gen [Trj] (AVG)
Win32/TrojanDownloader.Delf.CYB (ESET-NOD32)
HEUR:Trojan-Spy.Win32.Noon.gen (Kaspersky)
Trojan.Win32.WACATAC.THFAHBO (TrendMicro)
Trojan.GenericKD.43360621 (BitDefender)
Trojan.GenericKD.43360621 (B) (Emsisoft)
PossibleThreat.ARN.M (Fortinet)
Trojan.Downloader (Malwarebytes)
ML.Attribute.HighConfidence (Symantec), etc.

Symptome Der Trojaner macht nicht auf sich aufmerksam. Seine schädlichen Prozesse werden heimlich im Hintergrund ausgeführt, aber er sorgt für eine erhöhte CPU-Auslastung. Zudem kann er Webbrowser hijacken und zu Webseiten weiterleiten, die mit schädlichen Skripten infiziert sind
Entfernung Der Trojaner ist nicht manuell zu erkennen. Er speichert seine schädlichen Dateien in mehreren Ordnern und tarnt sie unter Namen von legitimen Windows-Dateien/Prozessen. Es ist daher eine vollständige Systemüberprüfung mit einem AntiVirus erforderlich
Behebung der Schäden Nach der Entfernung ist ein Scan mit FortectIntego empfehlenswert. Da der Virus die Systemeinstellungen, Dateien und Prozesse beeinträchtigen kann, ist eine Systemoptimierung ratsam, um zukünftige Probleme zu vermeiden

Der Trojaner wird oft als Trojan:Win32/Ymacco.AAC9 bezeichnet, da er von Windows Defender unter diesem Namen erkannt wird. Im Allgemeinen ist er jedoch aufgrund seiner Eigenschaften weltweit als Backdoor oder -Trojaner bekannt. Eine Infizierung läuft in der Regel wie folgt ab:

  1. Der Trojaner-Lader Uwgcset.exe schleust sich über einen bösartigen Spammailanhang oder raubkopierte Software wie Cracks oder KeyGens unbemerkt in den Rechner.
  2. Das Trojaner-Paket extrahiert sich und startet verschiedene bösartige Prozesse, die unter Start und im Task-Manager verschleiert aufgeführt sind.
  3. Die CPU wird für bösartige Absichten missbraucht, weshalb die Leistung des Systems erheblich abnimmt.
  4. Hintertüren werden geöffnet, um andere bösartige Software den Zugang zum PC zu ermöglichen. 
  5. Der Trojaner nimmt Änderungen vor, um sich im System zu verankern die Erkennung und Entfernung zu vermeiden. Hierbei werden häufig Antivirenprogramme außer Kraft gesetzt. 
  6. Der Trojaner schleust bösartige Skripte in den Webbrowser ein, um bösartige Webseiten zu öffnen.

Experten von Virusai.lt raten mit einem seriösen AntiVirus regelmäßig Systemscans durchzuführen, um für ein virenfreies System zu sorgen. Denken Sie daran, dass Trojaner schwer zu erkennen sind und ihre Persistenz sicherstellen, falls der Rechner nicht regelmäßig überprüft wird.

Ymacco kann zurzeit mit 52 renommierten Antivirenprogrammen erfolgreich entfernt werden, die über die nötigen Updates verfügen, die für die Erkennung dieses Schädlings erforderlich sind. Beachten Sie, dass die Bezeichnung der Schadsoftware je nach verwendeter Anwendung unterschiedlich ausfallen kann. Wenn Sie sich vergewissern wollen, ob dieser spezielle Trojaner auf Ihrem Rechner gefunden wurde, können Sie auf VirusTotal die Bezeichnungen überprüfen

Ymacco malware

Die halbwegs gute Nachricht ist, dass Ymacco keine Spyware und kein Banktrojaner ist. Der Virus versucht folglich nicht, Ihre Passwörter oder Anmeldedaten zu stehlen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Sicherheit des PCs zu schwächen und den Benutzer bösartigen Domains auszusetzen, wodurch ein hohes Risiko auf das Herunterladen von Malware besteht. 

Die schlechte Nachricht ist, dass die Umleitungen auf Webseiten wie z.whorecord.xyz, a.tomx.xyz und andere führen können, welche für die Verbreitung von Malware über Downloadbuttons, infizierte Softwareupdates, Klickköder und andere Social-Engineering-Maschen berüchtigt sind. 

Stellen Sie daher sicher, dass Sie den Trojaner  so schnell wie möglich entfernen. Nutzen Sie zu diesem Zweck ein leistungsstarkes Antivirenprogramm und führen Sie nach dem Neustart von Windows in den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern einen Scan aus. 

Wie wir oft darauf hinweisen haben, repariert ein AntiVirus-Scan keine beschädigten Systemdateien. Laden Sie daher nach der Entfernung von der Virus FortectIntego oder ein ähnliches Reparaturprogramm herunter und stellen Sie es so ein, dass es alle erkannten Systemprobleme behebt. 

Mit Malware infizierte E-Mail-Anhänge werden verwendet, um Trojaner zu verbreiten

Trojaner-Quellen zu nennen, ist schwierig, denn es gibt unzählige. Kriminelle nutzen allerlei Methoden, um zum Herunterladen von Malware zu verleiten. Die einzige Vorsichtsmaßnahme ist daher, beim Surfen im Internet aufzupassen und den Rechner mithilfe eines AntiVirus zu schützen. 

Nichtsdestotrotz gibt es mehrere Methoden, die als primäre Download-Quellen für Trojaner gelten. Erstens wird in Anhängen von Spammails gerne bösartiger Code versteckt. Es kommt häufig vor, dass gefälschte E-Mails verschickt werden, die vermeintliche Finanzinformationen, Quittungen, Rechnungen, Auftragsbestätigungen und so weiter enthalten. Solche E-Mails können sehr professionell aussehen, aber verraten sich meist doch durch Grammatik-, Tipp- und logische Fehler. 

Ymacco detection names

Neben Spammails ist auch das Herunterladen von Trojanern durch illegale Inhalte aus P2P-Netzwerken, Torrent-Seiten und anderen Piraterie-Quellen gang und gäbe. Hacker können sehr leicht ihre bösartigen Skripte in verschiedene Cracks, KeyGens, Spiele von Drittanbietern usw. einbauen.  

Trojaner werden zudem häufig über infizierte Links verbreitet, die über soziale Medien ihre Runden machen. Der bekannte Facebook-Virus zum Beispiel war und ist wahrscheinlich immer noch die erfolgreichste Kampagne zur Verbreitung von Malware. Vertrauen Sie daher keinen suspekten Inhalten, selbst wenn sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen. 

Entfernen Trojan: Win32/Ymacco, um weitere Datenlecks zu verhindern

Trojaner lassen sich nur auf eine einzige Weise erfolgreich entfernen, und zwar über eine vollständige Systemüberprüfung mit einer robusten Anti-Malware. Da der Virus von Natur aus hochgefährlich ist und eine Gefahr für die Privatsphäre und die Sicherheit des Systems darstellt, muss er vollständig und so schnell wie möglich eliminiert werden. 

Der Einsatz einer professionellen Anti-Malware zur Entfernung vom Trojaner bietet den Vorteil, dass gleichzeitig auch alle anderen Cyberbedrohungen beseitigt werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wann Sie sich mit dem Virus infiziert haben, besteht die Gefahr, dass er bereits seit längerer Zeit vorhanden ist und möglicherweise weitere bösartige Dateien heruntergeladen hat. 

Verwenden Sie Tools wie SpyHunterCombo Cleaner oder MalwarebytesMalwarebytes, um das System zu überprüfen und Ymacco vollständig zu entfernen. Wenn Sie das Tool nicht starten können, booten Sie Windows im abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern (eine Anleitung dazu finden Sie weiter unten). Unterschätzen Sie schließlich nicht den Bedarf an einer Systemoptimierung. Laden Sie hierzu FortectIntego herunter und scannen Sie den Rechner, um Dateien wiederherzustellen, die der Trojaner beschädigt oder gelöscht hat.

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