OptiBuy konzentriert sich auf Mac-Nutzer

Der OptiBuy-Virus ist eine werbeunterstützte Anwendung, die üblicherweise das Betriebssystem macOS angreift. Einmal installiert, spioniert die sogenannte Adware die Surfgewohnheiten ihrer Opfer aus und erfasst Suchanfragen, Internetverläufe, IP-Adressen und Ähnliches.
Später beginnt die Adware damit auf besuchte Webseiten, insbesondere Webshops, lästige Pop-up-Anzeigen einzuspeisen. Vermutlich ist dies auch der Grund, warum in Computersicherheitsforen gefragt wird, wie man die OptiBuy-Anzeigen loswird.
Interessant ist, dass Computernutzer besonders über die Entfernung von OptiBuy vom Browser Chrome besorgt sind. Das heißt aber nicht, dass Nutzer anderer Browser verschont bleiben. Es wurde nämlich bereits festgestellt, dass der Virus auch andere Browser infizieren kann. Seien Sie sich also nicht zu sicher, dass der unerwünschte Gast nicht auf Ihrem Computer auftauchen wird.
Die Entwickler der lästigen Adware verbergen zwar ihren Firmennamen, aber unser Team hat herausgefunden, dass sie bereits zig identische Adware-Programme herausgebracht haben, wie unter anderem HotShoppy, Couponizer und SurfBuyer. Alle diese nervtötenden Programme spionieren die Vorlieben des Computernutzers aus, um sie mit einer virtuellen Schicht von gezielter Werbung zu versorgen.
Die Anzeigen von OptiBuy werden als nicht vertrauenswürdig angesehen, weil sie problemlos nach gefährliche Webseiten weiterleiten können und offensichtlich eine Gefahr für die Privatsphäre und die Sicherheit des Computers sind. Wir empfehlen daher OptiBuy mit einer Mac-kompatiblen Sicherheitssoftware zu entfernen, wie zum Beispiel MalwarebytesMalwarebytes.

Die Betrachtung der OptiBuy-Datenschutzbestimmungen hat bei unseren Experten sogar weitere Bedenken aufkommen lassen. Das Dokument gibt an, dass die Software Drittwerbung und Marketingfirmen nutzt, um Anzeigen einzublenden und diese Anzeigen Cookies enthalten können.
Hinzu kommt, dass der Entwickler zugibt, dass die Software “kein Zugriff auf Informationen hat, die die Verwendung von Cookies durch Werbeunternehmen bestätigen würde” und sie keine Kontrolle über die Inhalte der Werbeanzeigen hat. Des Weiteren sollten die Anzeigen oder die Anzeigeninhalte „nicht als Empfehlung der Firma interpretiert werden„.
Solche Angaben werfen kein gutes Licht auf das werbeunterstützte Programm. Es hat wohl mehr den Anschein, dass die Firma nur auf Klickvergütung aus ist und die Zuverlässigkeit der eingeblendeten Anzeigen kaum von Belang ist. Wenn man nicht mit solchen prägnanten Anzeigen zum Besuch suspekter oder sogar gefährlicher Webseiten verleitet werden möchte, sollte man OptiBuy direkt entfernten.
Man kann davon ausgehen, dass die Software am meisten in Amerika heruntergeladen wird, aber sie kann sich genauso gut in europäischen Ländern, wie auch Deutschland, Frankreich oder Spanien, ausbreiten und selbst andere Kontinente wie Asien oder Australien erreichen.
Das Auftauchen von Adware auf dem Computer erforschen
Obwohl viele Mac- oder PC-Nutzer behaupten, dass sie die entsprechende Adware nicht installiert haben, ist dies nicht richtig. Für eine Installation benötigen Programme die Zustimmung des Computernutzers. Das Problem ist, dass die Programme sie auf ziemlich dubiose Weise einholen.
Zu Anfang möchten wir direkt darauf hinweisen, dass potenziell unerwünschte Programme wie Adware und Browser-Hijacker typischerweise zusammen mit Freeware gebündelt verbreitet werden, wie bspw. Spiele, Download-Manager oder Media-Player.
Bei der Installation der Programme ist es ein Muss zu überprüfen, was in den Installationseinstellungen geschrieben steht. In der Regel bewerben solche Programme suspekte werbeunterstützte Programme und werden für ihre Installation bezahlt. Die Anbieter versehen die Standardeinstellungen demzufolge mit Aussagen darüber, dass der Computernutzer zu der Installation der Zusätze einwilligt.
Diese Zustimmungen können allerdings aufgehoben werden, wenn man die benutzerdefinierten bzw. erweiterten Einstellungen wählt. Stellen Sie also beim nächsten Mal sicher, dass Sie diese Installationsmethoden wählen anstelle der Standardinstallation oder der empfohlenen Installation.
Empfehlungen für die Entfernung von „ads by OptiBuy“
Die Anleitung weiter unten erklärt, wie man den OptiBuy-Virus vom Mac entfernt. Versuchen Sie ruhig das lästige Programm selbst zu deinstallieren.
Wenn Sie die Anweisungen nicht verstehen oder etwas misslingt, können Sie OptiBuy immer noch mit einer Anti-Malware wie MalwarebytesMalwarebytes entfernen. Lassen Sie den Störenfried nicht auf dem Computersystem verweilen und fallen Sie nicht auf die Anzeigen herein, denn aller Wahrscheinlichkeit nach sparen Sie damit kein Geld.
Deinstallieren auf dem Mac
Einträge im Ordner Programme entfernen:
- Wählen Sie in der Menüleiste Gehe zu > Programme.
- Suchen Sie im Ordner Programme nach den entsprechenden Einträgen.
- Klicken Sie auf die App und ziehen Sie sie in den Papierkorb (oder klicken Sie sie mit der rechten Maustaste an und wählen Sie In den Papierkorb verschieben).

- Wählen Sie Gehe zu > Gehe zum Ordner.
- Geben Sie /Library/Application Support ein und klicken Sie auf Öffnen oder drücken Sie Enter.

- Suchen Sie im Ordner Application Support nach fragwürdigen Einträgen und löschen Sie sie.
- Geben Sie nun auf die gleiche Weise die Pfade /Library/LaunchAgents und /Library/LaunchDaemons ein und löschen Sie dort alle zugehörigen .plist-Dateien.
MS Edge/Chromium Edge zurücksetzen
Unerwünschte Erweiterungen aus MS Edge löschen:
- Öffnen Sie im Browser das Menü (drei horizontale Punkte oben rechts) und wählen Sie Erweiterungen.
- Wählen Sie in der Liste die Erweiterung zu und klicken Sie auf das Zahnradsymbol.
- Klicken Sie unten auf Deinstallieren.

Cookies und andere Browserdaten löschen:
- Öffnen Sie im Browser das Menü (drei horizontale Punkte oben rechts) und wählen Sie Datenschutz und Sicherheit.
- Klicken Sie unter Browserdaten löschen auf Zu löschendes Element auswählen.
- Wählen Sie alles außer Kennwörter aus und klicken Sie auf Löschen.

Tabs und Startseite wiederherstellen:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Suchen Sie dann den Abschnitt Beginnt mit.
- Falls Sie dort eine verdächtige Domain sehen, entfernen Sie sie.
MS Edge zurücksetzen (falls die Schritte oben nicht geholfen haben):
- Drücken Sie auf Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
- Klicken Sie unten im Fenster auf Mehr Details.
- Wählen Sie den Reiter Details.
- Scrollen Sie nun nach unten und suchen Sie alle Einträge bzgl. Microsoft Edge. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jeden dieser Einträge und wählen Sie Task beenden, um die Ausführung von MS Edge zu beenden.

Wenn auch diese Lösung nicht geholfen hat, ist eine erweiterte Methode zum Zurücksetzen von Edge nötig. Beachten Sie, dass Sie vor der Durchführung der nächsten Schritte Ihre Daten erst sichern sollten.
- Navigieren Sie zu folgendem Ordner auf dem Computer: C:\\Benutzer\\%benutzername%\\AppData\\Local\\Packages\\Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe.
- Drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf Strg + A, um alle Ordner auszuwählen.
- Klicken Sie die ausgewählten Dateien mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Löschen.

- Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Windows PowerShell (Administrator).
- Kopieren Sie folgenden Befehl und fügen Sie ihn in der PowerShell ein, drücken Sie dann auf die Eingabetaste:
Get-AppXPackage -AllUsers -Name Microsoft.MicrosoftEdge | Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register “$($_.InstallLocation)\\AppXManifest.xml” -Verbose

Anleitung für die Chromium-Version von Edge
Erweiterungen aus MS Edge (Chromium) löschen:
- Öffnen Sie Edge und navigieren Sie zu Menü > Erweiterungen.
- Löschen Sie unerwünschte Erweiterungen, indem Sie auf Entfernen klicken.

Cache und Website-Daten löschen:
- Klicken Sie auf das Menü und gehen Sie zu den Einstellungen.
- Navigieren Sie zu Datenschutz, Suche und Dienste.
- Klicken Sie im Abschnitt Browserdaten löschen auf Zu löschende Elemente auswählen.
- Wählen Sie im Zeitbereich die Option Gesamte Zeit.
- Klicken Sie auf Jetzt löschen.

Chromium Edge zurücksetzen:
- Klicken Sie auf das Menü und gehen Sie zu den Einstellungen.
- Wählen Sie im linken Bereich Einstellungen zurücksetzen.
- Klicken Sie auf Einstellungen auf Standardwerte zurücksetzen.
- Bestätigen Sie mit Zurücksetzen.

Mozilla Firefox zurücksetzen
Gefährliche Erweiterungen löschen:
- Öffnen Sie den Browser Mozilla Firefox und klicken Sie auf das Menü (drei horizontale Linien oben rechts im Fenster).
- Wählen Sie Add-ons.
- Wählen Sie hier alle Plugins und Erweiterungen aus, die mit OptiBuy-Anzeigen in Verbindung stehen, und klicken Sie auf Entfernen.

Startseite zurücksetzen:
- Klicken Sie auf die drei horizontalen Linien oben rechts im Fenster, um das Menü zu öffnen.
- Wählen Sie Einstellungen.
- Geben Sie unter Startseite Ihre bevorzugte Seite ein, die bei jedem neuen Starten von Mozilla Firefox geöffnet werden soll.
Cookies und Website-Daten löschen:
- Navigieren Sie zum Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Gehen Sie zum Abschnitt Datenschutz & Sicherheit.
- Scrollen Sie nach unten und suchen Sie nach Cookies und Website-Daten.
- Klicken Sie auf Daten entfernen...
- Wählen Sie Cookies und Website-Daten, sowie Zwischengespeicherte Webinhalte/Cache aus und klicken Sie auf Leeren.

Mozilla Firefox zurücksetzen
Falls trotz der obigen Anweisungen OptiBuy-Anzeigen nicht entfernt wurde, setzen Sie Mozilla Firefox wie folgt zurück:
- Öffnen Sie den Browser Mozilla Firefox und klicken Sie auf das Menü.
- Navigieren Sie zu Hilfe und wählen Sie dann Informationen zur Fehlerbehebung.

- Klicken Sie unter dem Abschnitt Firefox wieder flottmachen auf Firefox bereinigen...
- Bestätigen Sie die Aktion mit einem Klick auf Firefox bereinigen – damit sollte die Entfernung von OptiBuy-Anzeigen abgeschlossen sein.

Google Chrome zurücksetzen
Schädliche Erweiterungen in Google Chrome entfernen:
- Öffnen Sie Google Chrome, klicken Sie auf das Menü (drei vertikale Punkte oben rechts) und wählen Sie Weitere Tools > Erweiterungen.
- In dem neu geöffneten Fenster sehen Sie alle installierten Erweiterungen. Deinstallieren Sie alle verdächtigen Plugins indem Sie auf Entfernen klicken.

Cache und Websitedaten in Google Chrome löschen:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Wählen Sie unter Datenschutz und Sicherheit die Option Browserdaten löschen.
- Wählen Sie Browserverlauf, Cookies und andere Websitedaten, sowie Bilder und Dateien im Cache aus.
- Klicken Sie auf Daten löschen.

Startseite ändern:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Suchen Sie im Abschnitt Beim Start nach einer verdächtigen Webseite.
- Klicken Sie auf Bestimmte Seite oder Seiten öffnen und dann auf die drei Punkte, um die Option Entfernen zu finden.
Google Chrome zurücksetzen:
Wenn die vorherigen Methoden nicht geholfen haben, setzen Sie Google Chrome zurück, um die alle Komponenten zu beseitigen:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Navigieren Sie zu Erweitert.
- Klicken Sie auf Zurücksetzen und bereinigen.
- Klicken Sie nun auf Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte zurücksetzen.
- Bestätigen Sie mit Einstellungen zurücksetzen, um die Entfernung abzuschließen.

Safari zurücksetzen
Unerwünschte Erweiterungen in Safari entfernen:
- Klicken Sie auf Safari > Einstellungen...
- Wählen Sie Erweiterungen.
- Wählen Sie die unerwünschte Erweiterung von OptiBuy-Anzeigen aus und wählen Sie Deinstallieren.

Cookies und andere Website-Daten in Safari löschen:
- Klicken Sie auf Safari > Verlauf löschen...
- Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü unter Löschen den gesamten Verlauf aus.
- Bestätigen Sie mit Verlauf löschen.

Safari zurücksetzen (falls die oben genannten Schritte nicht geholfen haben):
- Klicken Sie auf Safari > Einstellungen...
- Gehen Sie zum Reiter Erweitert.
- Aktivieren Sie das Kästchen bei Menü "Entwickler" in der Menüleiste anzeigen.
- Klicken Sie in der Menüleiste auf Entwickler und wählen Sie Cache-Speicher leeren.

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