UltraDeCrypter: Änderungen bei CryptXXX?
Neulich haben Cybersicherheitsexperten herausgefunden, dass CryptXXX auf der Bezahlseite seine Benutzeroberfläche verändert hat und auch das Entschlüsselungsprogramm zu UltraDeCrypter umbenannt wurde. Internetnutzer hegen nun den Verdacht, dass auch CryptXXX seinen Namen ändern wird. Nach einer umfassenden Untersuchung haben Spezialisten nun auch bestätigt, dass die Ära von CryptXXX sich dem Ende neigt und nun UltraCrypter auf dem Vormarsch ist. Abgesehen von dem Namen sind die Viren jedoch quasi identisch. Beide werden mit dem Angler Exploit Kit verbreitet, welches nach Schwachstellen im System sucht und dann heimlich schädliche Software auf dem Computer installiert. Sobald im System, fängt der Virus an die darauf befindlichen Dateien nach dem Algorithmus RSA-4096 zu verschlüsseln. Bei der Verschlüsselung wird ein öffentlicher und ein privater Schlüssel erstellt, wobei der öffentliche Schlüssel der Verschlüsselung und der private Schlüssel der Entschlüsselung dient. Bedauerlicherweise haben die Cyberkriminellen volle Kontrolle über den privaten Schlüssel und verlangen von den Opfern eine Bezahlung von 1,2 Bitcoins (zurzeit ungefähr 723 Euro), wenn sie wieder Zugriff auf ihre Dateien haben möchten. Eine Überweisung an die Cyberkriminellen ist jedoch nicht ratsam, denn schließlich gibt man ihnen genau das, worauf sie aus sind. Bezahlt man das Lösegeld, gibt man den Gaunern nur mehr Gründe habgierig zu sein und weiterhin schädliche Software zu erstellen. Sicherheitsexperten empfehlen daher infizierten Computernutzern den Virus UltraCrypter so schnell wie möglich zu entfernen.

Nach einem Angriff von UltraCrypter hat die Datenwiederherstellung verständlicherweise die höchste Priorität. Bedauerlicherweise aber ist die Chance sehr gering, dass das System wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden kann. UltraDeCrypter ist laut den Verbrechern offensichtlich die Lösung aller Probleme, aber wie wir bereits erwähnt haben, ist eine Zusammenarbeit mit Kriminellen auf keinen Fall gefahrlos. Für solche Fälle sind Sicherheitskopien von Dateien immer sehr hilfreich. Wenn Sie keine Sicherheitskopien angefertigt haben, sind Ihre einzigen Chancen Datenwiederherstellungsprogramme wie PhotoRec, R-Studio oder Kaspersky Antiviren-Tools. Mit diesen Programmen können hoffentlich ein paar Dateien gerettet werden, allerdings ist es besser nicht allzu große Hoffnungen zu haben. Bevor Sie sich jedoch der Datenwiederherstellung widmen, sollten Sie UltraCrypter vollständig entfernen. Andernfalls können Sie damit rechnen, dass Ihre Dateien erneut verschlüsselt werden. Für die Entfernung sollten Sie ausschließlich zuverlässige Antivirenprogramme verwenden, wie zum Beispiel FortectIntego.
Wie lässt sich eine Infizierung mit Erpressungsprogrammen vermeiden?
Möchte man nicht für seine eigenen Dateien bezahlen ist es am besten, wenn man den Computer mit einer zuverlässigen Antivirensoftware ausstattet, welche vor gefährlichen Seiten oder Downloads warnt. Sicherheitsspezialisten weisen jedoch darauf hin, dass eine einzige Schutzschicht nicht ausreichend ist. Zusätzlich sollte man sich also auch um eine gute Firewall kümmern und immer ein Auge auf die neuesten Systemupdates werfen, damit das System den neuesten Sicherheitsstandards entspricht. Es ist außerdem besonders ratsam Kopien von Dateien auf externen Speichern zu lagen. Auf diese Weise muss man sich im Falle einer Infizierung mit einem Erpressungsprogramm nicht um die Daten sorgen und kann sich einfach der Virenentfernung widmen. Vergewissern Sie sich einfach nur, dass Sie dafür eine zuverlässige Software ausgewählt haben.
Die Entfernung von UltraDeCrypter wird nicht dabei helfen den Computer in Ordnung zu bringen, da es sich hier nicht um einen Virus handelt. Man muss den damit zusammenhängenden Virus beseitigen. Sowohl CryptXXX als auch UltraCrypter nutzen dasselbe Entschlüsselungsprogramm, weshalb nur eine zuverlässige Anti-Malware erkennen kann mit welchem Virus der Computer infiziert ist. Eine Anti-Malware wird außerdem alle schädlichen Komponenten des Virus auf dem Computer ausfindig machen und kann diese umgehend beseitigen. Wenn das Antivirenprogramm aus irgendeinem Grund nicht gestartet werden kann oder der Scan fehlschlägt, könnte der Virus dahinterstecken. Trotzdem besteht kein Grund zur Panik. In solch einem Fall trennen Sie den Computer vom Internet und suchen mithilfe eines anderen Geräts auf unserer Seite nach den Viren CryptXXX und UltraCrypter. Befolgen Sie dann die Anweisungen in der am Ende des Artikels aufgeführten Anleitung und führen Sie erneut einen Scan durch.
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