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  • Geprüft · Apr. 2021

CryptXXXRichtig entfernen?

Eine Schritt-für-Schritt-Entfernungsanleitung für betroffene Geräte. Folgen Sie dem geprüften Verfahren unten — die meisten Leser sind in unter 10 Minuten fertig.

Jake Doevan · Das Leben ist zu kurz, um die Zeit mit Viren zu verschwenden.

Was muss man über den CryptXXX-Virus wissen?

Cyberkriminelle haben anscheinend keine Absichten der virtuellen Community eine Pause zu gönnen und haben einen neuen Virus namens CryptXXX herausgebracht. CryptXXX wird als Ransomware klassifiziert und das Hauptziel ist somit wertvolle Daten zu verschlüsseln. Sicherlich würde die Erstellung von neuen Viren nicht so populär sein, wenn diese Aktivitäten nicht so profitabel wären. Der Neid auf den Erfolg von berüchtigten Viren wie CryptoWall und TeslaCrypt 4.0 hat die Gauner wahrscheinlich dazu veranlasst einen Betrag in Höhe von 515 USD pro Computer zu verlangen. Zu Anfang hat jede Ransomware nie mehr als 400 USD in Forderung gestellt. Die Gier scheint nun jedoch kein Ende zu nehmen. Wenn Ihr Computer mit dieser Schadsoftware infiziert wurde, sollten Sie als Erstes die Entfernung von CryptXXX in Angriff nehmen, anstatt nach Möglichkeiten für die Bezahlung zu suchen. In diesen Artikel erfahren Sie nicht nur über die Vorgehensweise dieser neuen Ransomware, sondern auch wie Sie sie vermeiden und im Falle einer Infizierung entfernen können.

Wie verbreitet sich die Ransomware CryptXXX?

Cybersicherheitsspezialisten haben entdeckt, dass der Virus erst vor Kurzem herausgebracht wurde. Die ersten Zeichen für den Virus wurden in der zweiten Hälfte von März gesichtet. CryptXXX scheint keinerlei Präferenzen bei der Wahl seiner Opfer zu haben. Man kann in São Paulo, Aberdeen oder auch Peking wohnen und dennoch könnte der Virus an der Türschwelle des Betriebssystems stehen. Die Experten von Proofpoint hegen den Verdacht, dass die Cyberkriminellen vom Reveton-Virus auch hinter CryptXXX stecken. Die Experten sind zu dem Entschluss gekommen, weil sowohl Reveton als auch CryptXXX persönliche Daten des Betroffenen stiehlt und mithilfe des Exploit-Kits Anglers verbreitet wird. IT-Spezialisten bezeichnen Infizierungen im Zusammenhang mit Exploit-Kits häufig auch als „dateilos“, weil sie sehr listig sind und nur sehr wenige Spuren auf dem infizierten System hinterlassen. Zudem können sie als Trojaner auftreten und sich als legitime Dateien tarnen bis sie auf dem Computer gelangen. Anschließend „entpacken“ sie ihren bedrohlichen Inhalt – die Ransomware. Jeder Computernutzer sollte also dringendst eine Anti-Spyware, wie z.B. FortectIntego, installieren, damit das System vor solcher Schadsoftware geschützt ist.

The picture revealing CryptXXX ransomware

Zudem ist nicht auszuschließen, dass man sich durch Spammails mit CryptXXX infiziert. Obwohl mehr und mehr Hacker dazu tendieren ihre Ransomware mit Exploit-Kits zu verbreiten, verbirgt sich dennoch eine beträchtliche Summe von Viren in E-Mail-Anhängen. Selbst wenn man eine E-Mail von einer Behörde erhält, ist Vorsicht geboten, denn auch sie können verdächtige Anhänge enthalten. Wenn CryptXXX entpackt wird, startet es sich automatisch und fängt an wichtige Dateien zu verschlüsseln, welche gewöhnlich das Format .doc, .xls, .mp4, .mp3, .png, .txt, .jpg usw. haben. Nach einer geraumen Zeit speichert die Ransomware die Dateien de_crypt_readme.bmp, de_crypt_readme.txt und de_crypt_readme.html auf dem System. Innerhalb kurzer Minuten taucht dann eine Mitteilung über die Verschlüsselung der Dateien auf. Wie wir bereits erwähnt haben, sollte man die Entfernung von CryptXXX zügig durchführen.

Die Entfernung von CryptXXX

Aufgrund der komplexen Struktur und ausgeklügelten Übertragungsmethode sollte man sich direkt für die automatische Entfernung entscheiden. Installieren Sie also eine Anti-Spyware, die Ihnen bei der Entfernung von CryptXXX behilflich ist. Womöglich ist dies sogar Ihre eigene Option, da manche Versionen von Ransomware Antivirenprogramme deaktivieren oder den Zugriff auf Webseiten für Schadsoftwareentferner blockieren können. Hat die Anti-Spyware die Entfernung vollbracht, sollten Sie Ihre Antivirensoftware wieder aktivieren. Anschließend empfiehlt es sich, sich Gedanken über Alternativen für die Datenhaltung zu machen. Sie können Ihre Daten natürlich auf dem Computer abspeichern, aber Sie sollten dann regelmäßig Back-ups durchführen, damit Sie sie nicht im Falle eines Ransomware-Angriffs verlieren. Noch besser wäre es, wenn Sie zusätzliche Speichermedien wie USB-Sticks nutzen würden. Wenn Sie zuversichtlich sind, können Sie CryptXXX auch manuell entfernen. Eine Anleitung dafür finden Sie weiter unten.

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