Wissenswertes über Microsoft Decryptor
Die Entwickler von CryptXXX beabsichtigen die Welt mit Microsoft Decryptor noch einmal in Erstaunen zu versetzen. Das Erpressungsprogramm wurde vor einigen wenigen Tagen von Brad Duncan entdeckt. Diese neue Variante bringt einige Aufbesserungen mit sich, aber der Kern der Anwendung bleibt gleich. Laut der Lösegeldforderung nutzt der Virus das populäre Verschlüsselungsverfahren RSA, welches unter Erpressungsprogrammen häufig verwendet wird. Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie sich vor Microsoft Decryptor schützen und es entfernen können, empfehlen wir folgende Abschnitte zu lesen.
Als die ersten Zeichen von CryptXXX aufgetaucht sind hatte noch keiner geahnt, dass der Virus für lange Zeit die virtuelle Welt unsicher machen wird. Glücklicherweise haben Virenforscher sich als ebenwürdige Gegner bewiesen und konnten für die neuesten Versionen kostenlose Entschlüsselungsprogramme bereitstellen. Die Hacker behaupten sich aber weiterhin und kommen mit einer neuen Variante zum Vorschein, dem Microsoft Decryptor.

Im Vergleich zu den anderen Versionen von CryptXXX hängt Microsoft Decryptor keine Endung mehr an die Dateien. Es ist demzufolge vor dem Öffnen der Dateien schwer zu erkennen, ob sie korrupt sind oder nicht. Außerdem scheint die Schadsoftware der Vorgehensweise von anderen berüchtigten Viren, wie Locky und CryptoWall, zu folgen. In der Datei README.html werden die Betroffenen nämlich dazu aufgefordert den Browser Tor herunterzuladen, um eine anonyme Überweisung vorzunehmen. Zudem wird auch noch zu einer schnellen Bezahlung gedrängt. Wird die Frist nicht eingehalten, verdoppelt sich die Summe. Im Gegensatz zu den anderen Viren wird hier jedoch keine E-Mail-Adresse angegeben, womit man die Hacker kontaktieren kann, wenn man zum Beispiel Probleme beim Erwerb von Bitcoins hat. Auf alle Fälle sollte man vernünftig bleiben und nicht leichtfertig handeln. Verzichten Sie darauf den Microsoft Decryptor zu kaufen, welcher angeblich die Dateien entschlüsseln kann. In der Vergangenheit haben Hacker es geschafft ihre Opfer dazu zu überreden erstaunliche Summen zu bezahlen. Erwarten Sie also nicht, dass Sie Ihre Dateien zurückbekommen, auch wenn Sie mehr als 500 USD bezahlen. Nehmen Sie stattdessen lieber die Entfernung von Microsoft Decryptor in Angriff.
Die Übertragung des Erpressungsprogramms
Bezüglich der Verbreitung unterscheidet sich dieser Virus nicht erheblich von anderen, denn Microsoft Decryptor verbirgt sich meist in Spammailanhängen. Mittlerweile haben Hacker ihre Überredungskünste gemeistert und können Computernutzer davon überzeugen infizierte Dateien zu öffnen. Wenn Sie eine E-Mail von einer Transportfirma, einem lokalen Gericht oder einer Steuerbehörde erhalten, sollten Sie vorsichtig sein. Cyberkriminelle üben gerne emotionalen Druck auf dem Empfänger aus, um zum Öffnen der Anhänge zu bewegen. Wenn man die gefälschte Rechnung oder Ähnliches öffnet, wird jedoch der Virus aktiv. Auch Programme, die länger nicht mehr aktualisiert worden sind, stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Zusätzlich ist es natürlich ratsam von File-Sharing-Webseiten fernzubleiben. Wenn Sie eine leistungsstarke Anti-Spyware wie FortectIntego installieren, können Sie ebenfalls das Risiko auf eine Infizierung mit Microsoft Decryptor reduzieren.
Entfernungsanleitung für Microsoft Decryptor
Da dieser Virus nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, ist eine manuelle Entfernung nicht empfehlenswert. Es wäre daher vernünftig die Dienste eines Schadsoftwareentferners in Anspruch zu nehmen. Solche Programme sind speziell so programmiert, dass sie Viren wie Erpressungsprogramme, Trojaner usw. ausfindig machen. Sie können sich dann sicher sein, dass Microsoft Decryptor vollständig entfernt wird. Nach der Entfernung können Sie sich der Entschlüsselung der Daten widmen. Hierfür gibt es Datenwiederherstellungsprogramme. Allerdings kann es vorkommen, dass die Datenwiederherstellung nicht erfolgreich verläuft oder nicht alle Dateien entschlüsselt werden können. In solchen Fällen ist die zuverlässigste Lösung auf früher angefertigte Sicherheitskopien zurückzugreifen. Fertigen Sie von Ihren wichtigen Dateien also immer Sicherheitskopien an und speichern Sie sie auf Wechseldatenträger.
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