Virus Bundesamt für sicherheit in der informationstechnik entfernen

Anleitung für die Entfernung des Bundesamt für sicherheit in der informationstechnik-Virus

Was ist 'Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik'-Virus?

Der Virus Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird als ein ransomware-typischer Virus angesehen. Der Virus ist eng verwandt mit der Familie der Ukash-Viren. Abgesehen von dem Namen des deutschen Instituts, kursiert dieser Virus in verschiedenen Sprachen auf der ganzen Welt. Wenn das System mit der Ransomware infiziert ist, könnte dem Benutzer der Desktop nicht mehr zugänglich sein und somit kaum etwas auf dem Computer verrichten. Zusätzlich wird der Desktop mit einer großen Benachrichtigung ausgefüllt, in welcher verlautet wird, dass der Betroffene sich an illegale Aktivitäten, wie die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Inhalten, Verbreitung von Viren oder Kinderpornografie, beteiligt hat. Ebenso kann in der Benachrichtigung die Bezahlung eines vorgegebenen Bußgelds mittels alternative Bezahlungssysteme gefordert werden. Viele Leute sind überzeugt, dass diese Benachrichtigung aufgrund des Aussehens echt und legitim ist. Die Benachrichtigung kann das Logo des FBIs oder einer Rechtsinstitution eines anderen Landes tragen und versuchen die Person zu überzeugen, die diese Benachrichtigung erhält, dass sie mit einer Strafanzeige rechnen können.

Wie infiltriert der BSI-Virus meinen Computer?

Der Virus kann zum System des Benutzers mit trojanischen Infizierungen hinzugefügt werden. Trojaner sind oftmals in gefälschten Benachrichtigungen verborgen, wie Nachrichten über fehlende Updates oder Erweiterungen, aber auch in illegalen Anwendungen können sie verborgen sein. Wenn das System mit dem Ransomware-Virus infiziert ist, wird man darüber informiert, dass die Polizei illegale Aktivitäten auf dem Computer bemerkt hat und anschließend eine Bezahlung mittels PaySafeCard, Ukash oder einem anderen alternativen Bezahlungssystem fordert:

ACHTUNG! Ihr Computer ist aus einem oder mehreren der unten aufgeführten Gründe gesperrt.

Sie haben gegen das Gesetz über “Urheberrecht und verwandte Schutzrechte” (Video, Musik, Software) verstoßen un unrechtmaßig urheberrechtliche inhalte genutzt, bzw, verbreitet und somit gegen Art. 128 des Strafgesetzbuches der Bundesrepublik Deutschland verstoßen.

Fallen Sie nicht auf diese Masche herein und überweisen Sie kein Geld. Hat man diese oder ähnliche Benachrichtigungen bemerkt, die ein Bußgeld für illegale Aktivitäten fordern, sollte sie ignoriert werden. Hat man den Verdacht, dass der BSI-Virus das System infiziert hat, sollte keine Zeit verschwendet werden und ihn mit legitimer Anti-Spyware-Software scannen. Verwenden Sie zusätzlich folgende empfohlenen Schritte, um den Virus mitsamt der schädlichen Komponenten vom Computer zu entfernen.

Wie entferne ich den BSI-Virus?

Besteht der Verdacht auf eine Infizierung mit dem BSI-Virus, sollten folgende Schritte beachtet werden, um ihn vom System zu entfernen:

* Manuelle Entfernung des BSI-Virus:

  1. Starten Sie den infizierten Computer in den ‚abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung‘, um den BSI-Virus zu deaktivieren (dies sollte mit allen Versionen der Bedrohung funktionieren).
  2. Führen Sie Regedit aus.
  3. Suchen SIe nach WinLogon-Einträgen und schreiben Sie alle Dateien auf, die nicht explorer.exe oder leer sind. Ersetzen Sie sie mit explorer.exe.
  4. Suchen Sie in der Registrierungsdatenbank nach den aufgeschriebenen Dateien und löschen Sie alle Registrierungsschlüssel, die diese Dateien referenzieren.
  5. Starten Sie den Computer neu und führen Sie einen vollständigen Systemscan mit einer aktuellen Version von ReimageIntego durch, um die restlichen Dateien zu entfernen.

* Benutzer die mit dem BSI-Virus infiziert sind, können dennoch auf die anderen Konten in Windows zugreifen. Wenn einer dieser Konten Administratorrechte hat, sollte es möglich sein ein Anti-Malware-Programm zu starten.

* Versuchen Sie Flash zu deaktivieren, um die Funktionen der Ransomware einzuschränken. Um Flash zu deaktivieren, gehen Sie zum Macromedia-Support und selektieren Sie ‚Deny‘: http://www.macromedia.com/support/documentation/en/flashplayer/help/help09.html. Führen Sie danach einen vollständigen Systemscan mit einem Anti-Malware-Programm aus.

* USB-Stick-Methode:

  1. Verwenden Sie einen anderen Computer und laden Sie dort SpyHunter 5Combo Cleaner, ReimageIntego oder ein anderes reputables Anti-Malware-Programm herunter.
  2. Aktualisieren Sie das Programm und kopieren Sie es auf einem USB-Stick oder einer einfachen CD.
  3. Starten Sie in der Zwischenzeit den infizierten Computer in den abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und verwenden Sie den USB-Stick.
  4. Starten Sie den mit dem BSI-Virus infizierten Computer wieder neu und führen Sie einen vollständigen Systemscan mit dem aktualisierten Anti-Malware-Programm aus.
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Unterschiedliche Software hat einen unterschiedlichen Zweck. Wenn das Reparieren von korrupten Dateien mit Reimage nicht erfolgreich war, können Sie SpyHunter 5 ausprobieren.
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Unterschiedliche Software hat einen unterschiedlichen Zweck. Wenn das Reparieren von korrupten Dateien mit Intego nicht erfolgreich war, können Sie Combo Cleaner ausprobieren.

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Möglich gemacht wird dies durch VPN-Dienste. Wenn Sie online gehen, wählen Sie einfach den gewünschten Ort aus und Sie können auf das gewünschte Material ohne lokale Beschränkungen zugreifen. Mit Private Internet Access surfen Sie im Internet ohne der Gefahr entgegen zu laufen, gehackt zu werden.

Sie erlangen volle Kontrolle über Informationen, die unerwünschte Parteien abrufen können und können online surfen, ohne ausspioniert zu werden. Auch wenn Sie nicht in illegale Aktivitäten verwickelt sind oder Ihren Diensten und Plattformen Vertrauen schenken, ist Vorsicht immer besser als Nachricht, weshalb wir zu der Nutzung eines VPN-Dienstes raten.

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