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FessLeak ransomware. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Ugnius Kiguolis - - | Virustyp: Diebstahl-Programme
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Was ist FessLeak?

Mit FessLeak bezeichnen wir eine gefährliche Kampagne, deren Ziel es ist Cryptolocker, Cryptowall, CTB Locker und andere Cyberbedrohungen, die der Ransomware-Kategorie angehören, zu verbreiten. Dies bedeutet eins – Sie sollten einen großen Bogen um schädliche Webseiten machen, die auf FessLeak@qip.ru registriert sind. Andernfalls kann es sehr schnell passieren, dass Sie mit einem Virus auf dem Computer enden und er Ihre wichtigen Dateien verschlüsselt. Für die Entschlüsselung der Dateien wird dann natürlich eine Gebühr verlangt. In den meisten Fällen soll die Bezahlung mit dem Webbrowser Tor in Bitcoins erfolgen und die einzige Möglichkeit sein, um an die Dateien zu gelangen. Wenn die von FessLeak stammende Ransomware das System infiltriert, führt sie als erstes ein Systemscan aus. Nachdem das System gescannt wurde und die benötigten Dateien gefunden wurden, werden sie mit dem Verfahren RSA-2048 verschlüsselt. Anschließend kann auf die betroffenen Dateien nicht mehr zugegriffen werden. Wenn man versucht eine der Dateien zu öffnen, wird eine großflächige Warnmeldung eingeblendet, die einen über die derzeitige Situation aufklärt. Bitte bezahlen Sie nicht das Lösegeld, da Sie nicht mit Sicherheit sagen können, ob der Schlüssel für die Entschlüsselung wirklich ausgehändigt wird. Wenn Sie regelmäßig Back-ups gemacht haben und nun festgestellt haben, dass der Computer mit der Schadsoftware von FessLeak infiziert wurde, sollten Sie Ihre Dateien mithilfe des Back-ups wiederherstellen. Sie sollten natürlich auch dafür sorgen, dass vorher alle schädlichen Dateien (auch die der Ransomware) entfernt werden. Am einfachsten geht dies, wenn Sie einen vollständigen Systemscan mit einer aktuellen Anti-Spyware ausführen. Wir empfehlen dafür immer wieder gerne die Verwendung von Reimage. Wenn Sie noch nie Back-ups gemacht haben, dann sollten Sie unsere empfohlenen Programme, die sich am Ende des Artikels befinden, ausprobieren.

Wie kann FessLeak meinen Computer infizieren?

Ransomware kann auf viele verschiedene Arten verbreitet werden. Dies gilt auch für die Ransomware von FessLeak. Man macht dafür von schädlichen Webseiten Gebrauch, die durch falsche Warnmeldungen beworben werden. Solche Warnmeldungen sind üblicherweise mit diversen Logos versehen und sehen daher ziemlich überzeugend aus. Wenn Sie beim Internetsurfen von einer Warnmeldung unterbrochen werden, die behauptet, dass Sie Ihr Java oder Ihren Flash Player aktualisieren müssen, dann müssen Sie auch in Betracht ziehen, dass sie eine Fälschung sein kann. Bitte ignorieren Sie solche Anzeigen und fallen Sie nicht auf sie herein, da sie zu schädlichen Webseiten weiterleiten können, die problemlos Cryptolocker und andere Ransomware auf dem Computer herunterladen können. Spam ist übrigens auch eine Möglichkeit Sie mit diesen Bedrohungen zu infizieren. Laut aktuellsten Berichten sind Frankreich und andere Länder in Europa von Spammern betroffen. Es gibt aber keine Garantie dafür, dass Hacker nicht auch die Verbreitungsrate dieser Ransomware in anderen Ländern steigern möchten. Es ist also in diesem Fall wichtig, dass Sie verstehen, dass sehr viele schädliche E-Mails versendet werden. Häufig sehen sie äußerst offiziell aus und informieren über diverse Käufe, Bußgelder, Preise und andere Sachen, die schon immer Neugierde geweckt haben. Wenn Sie entdeckt haben, dass eine Ransomware von FessLeak Ihren Computer angegriffen und Ihre wichtigen Dateien gesperrt hat, sollten Sie folgende Anleitung beachten und die Bedrohung beseitigen.

Wie entferne ich den FessLeak-Virus?

Wenn eine durch FessLeak verbreitete Ransomware Ihr System befallen hat, brauchen Sie den Schlüssel, um die korrupten Dateien zu entschlüsseln. Dafür muss man leider das Lösegeld bezahlen. Sie können aber trotzdem mit einem Back-up oder mit Dateiwiederherstellungsprogrammen versuchen die Dateien wiederherzustellen. Falls Sie regelmäßig Back-ups gemacht haben, sollten Sie Ihre Dateien problemlos wiederherstellen können. Sie können aber auch gerne Programme wie R-Studio oder Photorec ausprobieren.

Für die Entfernung von FessLeak empfehlen wir die Verwendung von Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware.

Wir möchten als Letztes noch dringendst empfehlen, dass Sie sich über die Prävention solcher Infizierungen wie FessLeak, Cryptowall, Cryptolocker und CTB Locker Gedanken machen. Sie können dafür natürlich zuvor erwähnte Programme verwenden. Vergessen Sie aber auch nicht sich über die Sicherheit Ihrer Dateien Gedanken zu machen. Machen Sie am besten so oft wie möglich Back-ups. Sie können dafür USB-Sticks, externe Festplatten, CDs, DVDs verwenden oder auf Google Drive, Dropbox, Flickr und andere Lösungen zurückgreifen.

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um FessLeak ransomware zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von FessLeak ransomware ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

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Pressebeiträge auf Reimage
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FessLeak ransomware-Screenshot
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Über den Autor

Ugnius Kiguolis
Ugnius Kiguolis

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Quelle: https://www.2-spyware.com/remove-fessleak-ransomware.html

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