Virus Police Fédérale Belge entfernen

Anleitung für die Entfernung des Police Fédérale Belge-Virus

Was ist Police-Fédérale-Belge-Virus?

Der Police-Fédérale-Belge-Virus (oder auch als Virus L’ordinateur est bloqué par la police bezeichnet) ist eine gefährliche Ransomware, welche anstrebt Betroffene so zu beängstigen, sodass sie denken es wurde festgestellt, dass pornografische Inhalte angeschaut wurden, urheberrechtlich geschützte Inhalte verwendet wurden und andere illegalen Aktivitäten durchgeführt wurden. Aus diesem Grund wird das komplette Computersystem blockiert und eine Warnung eingeblendet, welche die Straftaten auflistet und um ernstere Konsequenzen zu vermeiden, ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro fordert. Diese Warnung ist normalerweise mit diversen trickreichen Details, wie IP-Adresse des Computers, Standort, Version des Betriebssystems und Ähnlichem, gefüllt. Auch wenn es vertrauenswürdig aussieht, sollte dem natürlich keinen Glauben geschenkt werden, da Regierungsstellen wie die belgische Bundespolizei keine Computer blockieren oder ähnliche Methoden für das Eintreiben von Bußgeldern verwenden. Möchte man sich das Geld sparen und den normalen Zustand des Computers wiederherstellen, sollte man die schädlichen Dateien vom System eliminieren.

WIE INFIZIERE ICH MICH MIT DEM Police-Fédérale-Belge-Virus?

Genau wie der Name bereits andeutet, greift der Police-Fédérale-Belge-Virus nur die in Belgien befindlichen Computernutzer an. Wohnt man also in diesem Land, sollte man besonders vorsichtig während des Internetsurfens sein. Normalerweise greift der Virus die Computer via illegale Webseiten, Spam, nicht lizenzierter Software und ähnlichen Arten der Verbreitung an. Sobald im System, besetzt der Police-Fédérale-Belge-Virus das Computersystem: er unterbricht die Verbindung zum Internet, blockiert das System und ersetzt den Desktop mit seiner gefälschten Warnung mit der Nachricht: L’ordinateur est bloqué par la police und listet diverse Straftaten auf. Wenn Sie diese Warnung auf dem Computer sehen, bitte ignorieren Sie sie, da dies nichts mit der Polizei oder der belgischen Regierungsstelle zu tun hat. Wir empfehlen dringendst folgende Schritte zu beachten und den Police-Fédérale-Belge-Virus vom System zu entfernen.

WIE ENTFERNE ICH DEN Police-Fédérale-Belge-Virus?

Wenn Sie eine Warnung vom Police-Fédérale-Belge-Virus sehen, vergessen Sie nicht diese zu ignorieren, da sie zu einer Ransomware gehört. Scannen sie außerdem den Computer mit einer gut anerkannten Anti-Malware und entfernen Sie den Police-Fédérale-Belge-Virus vom System:

  1. Verwenden Sie einen anderen Computer und laden Sie dort SpyHunter 5Combo Cleaner, ReimageIntego oder Malwarebytes herunter.
  2. Aktualisieren Sie das Programm und kopieren Sie es auf einem USB-Stick oder einer einfachen CD.
  3. Starten Sie in der Zwischenzeit den infizierten Computer in den abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und verwenden Sie den USB-Stick.
  4. Starten Sie den mit dem Police-Fédérale-Belge-Virus infizierten Computer wieder neu und führen Sie einen vollständigen Systemscan mit dem aktualisierten Anti-Malware-Programm aus.

* Benutzer, die mit dem Police-Fédérale-Belge-Virus infiziert sind, können dennoch auf die anderen Konten in Windows zugreifen. Wenn einer dieser Konten Administratorrechte hat, sollte es möglich sein ein Anti-Malware-Programm zu starten.

* Versuchen Sie Flash zu deaktivieren, um die Funktionen der Ransomware einzuschränken. Um Flash zu deaktivieren, gehen Sie zum Macromedia-Support und selektieren Sie ‚Deny‘: http://www.macromedia.com/support/documentation/en/flashplayer/help/help09.html. Führen Sie danach einen vollständigen Systemscan mit einem Anti-Malware-Programm aus.

* Manuelle Entfernung des Police-Fédérale-Belge-Virus:

  1. Starten Sie den infizierten Computer in den ‚abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung‘, um den Police-Fédérale-Belge-Virus zu deaktivieren (dies sollte mit allen Versionen der Bedrohung funktionieren).
  2. Führen Sie Regedit aus.
  3. Suchen Sie nach WinLogon-Einträgen und schreiben Sie alle Dateien auf, die nicht explorer.exe oder leer sind. Ersetzen Sie sie mit explorer.exe.
  4. Suchen Sie in der Registrierungsdatenbank nach den aufgeschriebenen Dateien und löschen Sie alle Registrierungsschlüssel, die diese Dateien referenzieren.
  5. Starten Sie den Computer neu und führen Sie einen vollständigen Systemscan mit einer aktuellen Version von ReimageIntego durch, um die restlichen Dateien zu entfernen.
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