Virus Cryptographic Locker entfernen

Anleitung für die Entfernung des Cryptographic Locker-Virus

Was ist Cryptographic-Locker-Virus?

Cryptographic Locker virus

Was ist Cryptographic Locker?

Der Cryptographic-Locker-Virus ist die aktuellste Version von Cyberbedrohungen, die der Kategorie „Ransomware“ angehören. Diese Bedrohungen sind besonders gefährlich, weil sie dazu in der Lage sind Computer zu hijacken und nach dem Scannen des Systems bestimmte Dateien zu verschlüsseln. Der Cryptographic-Locker-Virus fängt zudem an eine großflächige Benachrichtigung einzublenden, in welcher der Betroffene aufgefordert wird ein Lösegeld für das Entschlüsseln der Dateien zu bezahlen. Bedauerlicherweise wurden viele Computernutzer bereits dazu überredet die 0.2 BTC (ungefähr 80 Euro) zu bezahlen, damit sie einen speziellen Schlüssel zum Entschlüsseln bekommen, da es sonst keinen anderen Weg gibt an die Dateien zu kommen. Aus diesem Grund sollten Sie sich auch immer über die Sicherheit Ihres Computers Gedanken machen, um solche Viren zu vermeiden. Wenn Sie Ihre Fotos, Musik oder andere Dateien schützen möchten, sollten Sie Kopien anfertigen und anfangen diese auf externen Festplatten, CDs oder DVDs zu speichern. Sie können natürlich auch einfach auf Online-Back-ups wie Google Drive, Dropbox, Flickr und anderen Lösungen zurückgreifen. Selbstverständlich sollten Sie auch die Ransomware Cryptographic Locker von Ihrem Computer entfernen, am besten direkt nachdem es anfängt seine Warnmeldung einzublenden. Am interessantesten ist es, dass dieser Virus auch den Desktop-Hintergrund von Windows ändert, indem es sein eigenes Wallpaper hinzufügt, welches den Namen CryptoLocker [Cryptolocker] darin verwendet.

Wie kann der Cryptographic-Locker-Virus meinen Computer infizieren?

Laut mehreren Sicherheitsexperten wird der Cryptographic-Locker-Virus mit den typischen Methoden verbreitet. Spam, irreführende Warnmeldungen und infizierte Programme sind die meistverbreiteten Hilfsmittel, die zum Infizieren von Computer mit dieser Ransomware verwendet werden. Um diesen Virus zu vermeiden, sollten Sie dafür sorgen, dass Sie eine zuverlässige und aktuelle Anti-Spyware auf dem Computer haben. Ignorieren Sie zusätzlich alle verdächtigen E-Mails und Benachrichtigungen, die üblicherweise etwas Kostenloses anbieten. Sobald Cryptographic Locker den Computer infiziert, sucht er nach bestimmten Dateien. Hier eine vollständige Liste von Dateitypen, die diese Bedrohung verschlüsseln kann:

.odt, .ods, .odp, .odm, .odc, .odb, .doc, .docx, .docm, .wps, .xls, .xlsx, .xlsm, .xlsb, .xlk, .ppt, .pptx, .pptm, .mdb, .accdb, .pst, .dwg, .dxf, .dxg, .wpd, .rtf, .wb2, .mdf, .dbf, .psd, .pdd, .pdf, .eps, .ai, .indd, .cdr, .dng, .3fr, .arw, .srf, .sr2, .mp3, .bay, .crw, .cr2,.dcr, .kdc, .erf, .mef, .mrw, .nef, .nrw, .orf, .raf, .raw, .rwl, .rw2, .r3d, .ptx, .pef, .srw, .x3f, .lnk, .der, .cer, .crt, .pem, .pfx,.p12, .p7b, .p7c, .jpg, .png, .jfif, .jpeg, .gif, .bmp, .exif, .txt

Wie wir bereits erwähnt haben, kann diese Ransomware außerdem eine Warnmeldung einblenden, in welcher aufgefordert wird ein Lösegeld zu bezahlen, wenn man wieder Zugriff auf die Dateien haben möchte. Leider wird auch ein Neustart in den abgesicherten Modus mit oder ohne Netzwerktreibern nicht helfen, diese Bedrohung zu bewältigen, da sie so konfiguriert ist wieder ausgeführt zu werden, sobald sich der Betroffene in Windows anmeldet. Falls man mit dieser Bedrohung infiziert wurde, sollten Sie wissen, dass es notwendig ist Cryptographic Locker so schnell wie möglich vom System zu entfernen.

Wie entferne ich den Cryptographic-Locker-Virus?

In den meisten Fällen konnten die Betroffenen mithilfe der Systemwiederherstellung oder einem vollständigen Systemscan mit einer der folgenden Anwendungen wieder auf Ihre Dateien zugreifen: ReimageIntego, SpyHunter 5Combo Cleaner, Malwarebytes. Manchmal funktioniert es leider nicht. Falls dies der Fall ist, versuchen Sie die Blockierung von Ihrem Computer mithilfe der folgenden Schritte aufzuheben:

  1. Starten Sie den infizierten Computer in den 'abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung', um den Virus zu deaktivieren (dies sollte mit allen Versionen der Bedrohung funktionieren).
  2. Führen Sie Regedit aus.
  3. Suchen Sie nach WinLogon-Einträgen und schreiben Sie alle Dateien auf, die nicht explorer.exe oder leer sind. Ersetzen Sie sie mit explorer.exe.
  4. Suchen Sie in der Registrierungsdatenbank nach den aufgeschriebenen Dateien und löschen Sie alle Registrierungsschlüssel, die diese Dateien referenzieren.
  5. Starten Sie den Computer neu und führen Sie einen vollständigen Systemscan mit einer aktuellen Anti-Spyware aus.

Wenn dies auch nicht funktioniert, ist die Chance groß, dass Sie nicht mehr Ihre Dateien wiederherstellen können…

Wir empfehlen dringendst sich über die Prävention solcher Infizierungen Gedanken zu machen. Sie können dafür zuvor erwähnte Programme verwenden. Vergessen Sie auch nicht die Sicherheit Ihrer Dateien und machen Sie ein Back-up. Sie können dafür USB-Sticks verwenden, sowie externe Festplatten, CDs, DVDs oder einfach Online-Back-ups wie Google Drive, Dropbox, Flickr und andere Lösungen.

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Unterschiedliche Software hat einen unterschiedlichen Zweck. Wenn das Reparieren von korrupten Dateien mit Intego nicht erfolgreich war, können Sie Combo Cleaner ausprobieren.

Anleitung für die manuelle Entfernung des Cryptographic Locker-Virus

Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Wichtig! →Die Anleitung zur manuellen Entfernung von Ransomware ist für Computerlaien möglicherweise zu kompliziert. Für die korrekte Ausführung sind fortgeschrittene IT-Kenntnisse erforderlich, da durch das Löschen oder Beschädigen von wichtigen Systemdateien, Windows nicht mehr korrekt arbeitet. Darüber hinaus kann die manuelle Entfernung Stunden in Anspruch nehmen, bis sie abgeschlossen ist. Wir raten daher dringend zur oben beschriebenen automatischen Methode.

Schritt 1. Greifen Sie auf den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern zu

Die manuelle Entfernung von Malware sollte am besten über den abgesicherten Modus erfolgen. 

Windows 7 / Vista / XP

  1. Klicken Sie auf Start > Herunterfahren > Neu starten > OK.
  2. Wenn der Computer aktiv wird, drücken Sie mehrmals die Taste F8, bis Sie das Fenster Erweiterte Startoptionen sehen. (Wenn das nicht funktioniert, versuchen Sie F2, F12, Entf, etc., abhängig vom Modell des Motherboards.)
  3. Wählen Sie aus der Liste Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern aus. Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Windows 10 / Windows 8

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Einstellungen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  2. Scrollen Sie nach unten und wählen Sie Update und Sicherheit.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  3. Wählen Sie im linken Bereich des Fensters Wiederherstellung.
  4. Scrollen Sie nun nach unten zum Abschnitt Erweiterter Start.
  5. Klicken Sie auf Jetzt neu starten. Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  6. Wählen Sie Problembehandlung.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  7. Gehen Sie zu Erweiterte Optionen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  8. Wählen Sie Starteinstellungen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  9. Klicken Sie auf Neu starten.
  10. Drücken Sie nun auf 5 oder klicken Sie auf 5) Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern aktivieren. Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Schritt 2. Beenden Sie verdächtige Prozesse

Der Task-Manager ist ein nützliches Tool, das alle im Hintergrund laufenden Prozesse anzeigt. Gehört einer der Prozesse zu einer Malware, müssen Sie ihn beenden:

  1. Drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Klicken Sie auf Mehr Details.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  3. Scrollen Sie nach unten zum Abschnitt Hintergrundprozesse und suchen Sie nach verdächtige Einträge.
  4. Klicken Sie den verdächtigen Prozess mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Dateipfad öffnen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  5. Gehen Sie zurück zu dem Prozess, klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Task beenden.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  6. Löschen Sie den Inhalt des bösartigen Ordners.

Schritt 3. Prüfen Sie den Programmstart

  1. Drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Gehen Sie zum Reiter Autostart.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das verdächtige Programm und wählen Sie Deaktivieren.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Schritt 4. Löschen Sie die Dateien des Virus

Zu Malware gehörende Dateien können sich an beliebige Stellen auf dem Computer verstecken. Hier einige Anweisungen, die bei der Suche helfen können:

  1. Geben Sie Datenträgerbereinigung in der Windows-Suche ein und drücken Sie auf die Eingabetaste.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  2. Wählen Sie das zu bereinigende Laufwerk aus (C: ist normalerweise das Hauptlaufwerk und auch wahrscheinlich das Laufwerk, in dem sich bösartige Dateien befinden).
  3. Blättern Sie durch die Liste der zu löschenden Dateien und wählen Sie die folgenden aus:

    Temporäre Internetdateien
    Downloads
    Papierkorb
    Temporäre Dateien

  4. Wählen Sie Systemdateien bereinigen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  5. Des Weiteren empfiehlt es sich nach bösartigen Dateien in den folgenden Ordnern zu suchen (geben Sie jeden Eintrag in die Windows-Suche ein und drücken Sie die Eingabetaste):

    %AppData%
    %LocalAppData%
    %ProgramData%
    %WinDir%

Wenn Sie fertig sind, starten Sie den PC in den normalen Modus.

Entfernen Sie Cryptographic Locker mit System Restore

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt
    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von Cryptographic Locker liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von Cryptographic Locker erfolgreich war, indem Sie ReimageIntego herunterladen und damit den Computer scannen.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor Cryptographic Locker und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise ReimageIntego, SpyHunter 5Combo Cleaner oder Malwarebytes, nutzen.

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Privatsphäre leicht gemacht

Anonymität im Internet ist heutzutage ein wichtiges Thema. Ob man sich nun vor personalisierter Werbung schützen möchte, vor Datenansammlungen im Allgemeinen oder den dubiosen Praktiken einiger Firmen oder Staaten. Unnötiges Tracking und Spionage lässt sich nur verhindern, wenn man völlig anonym im Internet unterwegs ist.

Möglich gemacht wird dies durch VPN-Dienste. Wenn Sie online gehen, wählen Sie einfach den gewünschten Ort aus und Sie können auf das gewünschte Material ohne lokale Beschränkungen zugreifen. Mit Private Internet Access surfen Sie im Internet ohne der Gefahr entgegen zu laufen, gehackt zu werden.

Sie erlangen volle Kontrolle über Informationen, die unerwünschte Parteien abrufen können und können online surfen, ohne ausspioniert zu werden. Auch wenn Sie nicht in illegale Aktivitäten verwickelt sind oder Ihren Diensten und Plattformen Vertrauen schenken, ist Vorsicht immer besser als Nachricht, weshalb wir zu der Nutzung eines VPN-Dienstes raten.

Sichern Sie Ihre Dateien für den Fall eines Malware-Angriffs

Softwareprobleme aufgrund Malware oder direkter Datenverlust dank Verschlüsselung können zu Geräteproblemen oder zu dauerhaften Schäden führen. Wenn man allerdings aktuelle Backups besitzt, kann man sich nach solch einem Vorfall leicht retten und zurück an die Arbeit gehen.

Es ist daher wichtig, nach Änderungen am Gerät auch die Backups zu aktualisieren, sodass man zu dem Punkt zurückkehren kann, an dem man zuvor gearbeitet hat, bevor eine Malware etwas verändert hat oder sonstige Probleme mit dem Gerät auftraten und Daten- oder Leistungsverluste verursachten.

Wenn Sie von jedem wichtigen Dokument oder Projekt die vorherige Version besitzen, können Sie Frustration und Pannen vermeiden. Besonders nützlich sind sie, wenn Malware wie aus dem Nichts auftaucht. Verwenden Sie Data Recovery Pro für die Systemwiederherstellung.

Über den Autor
Lucia Danes
Lucia Danes - Virenexpertin

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