.dot-Virus. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Lucia Danes - - | Virustyp: Diebstahl-Programme
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Was sollte man über den .dot-Virus wissen?

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Arten und Formen von Erpressungsprogrammen. Der .dot-Virus gehört ebenfalls in die Kategorie dieser Viren und dringt heimlich in den Computer ein und verschlüsselt Benutzerdateien. Die Bedrohung ist ferner dafür bekannt die Endung .dot zu den verschlüsselten Dateien hinzuzufügen. Wenn Sie dieser Bedrohung ebenfalls zum Opfer gefallen sind und Sie über die Vorgehensweise und die Entfernungsmöglichkeiten erfahren möchten, sollten Sie weiterlesen.

Über das Verhalten des Erpressungsprogramms mangelt es noch an Informationen, aber es ist bereits bekannt, dass der Virus einen ausgeklügelten AES-Verschlüsselungsschlüssel nutzt, um die Daten zu sperren. Der .dot-Virus generiert ferner einen öffentlichen und privaten Schlüssel. Außerdem scheint der Virus der Gruppe von Erpressungsprogrammen anzugehören, die von anonymen Mitteln Gebrauch machen, damit die Opfer ihre Bezahlung vornehmen können. Gewöhnlich wird hierbei der Tor-Browser genutzt. Aufgrund dieser Besonderheit ist es ziemlich schwierig die Infizierungsquelle ausfindig zu machen. Dazu kommt, dass der .dot-Virus Dokumente, Rechnungen, Datenberichte usw. folgendes Dateityps verschlüsselt:

.dbx, .doc, .docx, .jnt, .jpg, .mapimail, .msg, .oab, .ods, .pdf, .pps, .ppsm, .ppt, .pptm, .prf, .pst, .rar, .rtf, .txt, .wab, .xls, .xlsx, .xml, .zip, .1cd, .3ds, .3g2, .3gp, .7z, .7zip, .accdb, .aoi, .asf, .asp, .aspx, .asx, .avi, .bak, .cer, .cfg, .class, .z, .s3db, .sd0, .sda, .sdf, .sqlite, .sqlite3, .sqlitedb, .sr2, .srf, .srw, .st5, .st8, .std, .sti, .stw, .stx, .sxd, .sxg, .sxi, .sxm, .tex, .wallet, .wb2, .wpd, .x11, .x3f, .xis, .ycbcra, .yuv.

The note of .dot virus ransomware

Die Verbreitung vom .dot-Virus

Die Verbreitung vom .dot-Virus findet hauptsächlich auf zwei Wegen statt: Spammails und Exploit-Kits. Cyberkriminelle haben sich allerlei Überredungskünste eigen gemacht und eine infizierte E-Mail kann somit den Anschein einer Benachrichtigung von einer Behörde erwecken. Überstürzen Sie in solch einem Fall nichts und sehen Sie davon ab die E-Mail zu öffnen. In der angehangenen Datei der E-Mail kann sich nämlich das Erpressungsprogramm befinden. Sobald man die Datei öffnet, wird der Virus aktiv und beginnt mit der Verschlüsselung der Dateien auf dem Computer. Der Virus fügt außerdem die Endung .dot zu jeder Datei hinzu, sodass es ziemlich schwierig wird die legitimen Word-Dateien und korrupten Dateien auseinanderzuhalten.

Nach der Untat speichert der Virus eine Textdatei, die über die Verschlüsselung der Dateien informiert. In dieser Datei findet man die geforderte Geldsumme, wenn man seine Dateien wiederhaben möchte. Ob nun 400 Euro oder mehr verlangt werden oder nicht, Sie sollten nicht annehmen, dass Sie nach der Bezahlung die Dateien wirklich wiederbekommen. Erpressungsprogramme sind mittlerweile eine beliebte Methode, um einen dazu zu bringen erstaunliche Summen von Geld zu bezahlen. Wenn Sie von Ihren Dateien regelmäßig Back-ups angefertigt haben, brauchen Sie sich um Datenverluste keine Sorgen machen. Sie können sonst auch noch PhotoRec oder R-Studio ausprobieren. Diese Programme wurden entwickelt, um Daten wiederherzustellen. Trotzdem sollten Sie sich aber keine allzu großen Hoffnungen machen.

Wir empfehlen Ihnen außerdem dringendst eine Anti-Spyware, wie zum Beispiel Reimage, zu installieren, damit Sie Ihr System auf Trojaner und Schadsoftware überprüfen können. Es ist bereits bekannt, dass der .dot-Virus mithilfe von Exploit-Kits verbreitet wird. Da sie sich als legitime Programme tarnen können, können manche Antivirenprogramme sie nicht erkennen. Aus diesem Grund ist auch eine zusätzliche spezielle Sicherheitssoftware notwendig. Im nächsten Abschnitt gehen wir zu guter Letzt auf die verfügbaren Entfernungsmethoden bei den .dot-Virus ein.

Entfernungsschritte für den .dot-Virus

Im Anbetracht der Vielschichtigkeit solch eines Erpressungsprogramms ist es empfehlenswert eine Anti-Spyware zu installieren, die den .dot-Virus effektiv und schnell beseitigt. Da die Anwendung dafür gedacht ist potenziell schädliche Dateien ausfindig zu machen, kann man sich sicher sein, dass alle Bedrohungen entfernt werden. Solch ein Programm ist außerdem praktisch, wenn man eine Infizierung mit weniger gefährliche Schadsoftware vermeiden möchte. Wenn Sie zuversichtlich sind, können Sie auch gerne einen Blick auf die unten aufgeführte Anleitung für die manuelle Entfernung werfen. Für eine erfolgreiche Entfernung des Virus sind dann allerdings Präzision und Aufmerksamkeit gefragt. Nach der Entfernung sollten Sie für den Fall einer erneuten Infizierung mit Erpressungsprogrammen Alternativen für das Speichern Ihrer Dateien in Erwägung ziehen.

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um .dot-Virus zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Was ist zu tun, wenn das Programm nicht hilft?
Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von .dot-Virus ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
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Anleitung für die manuelle Entfernung des .dot-Virus:

Entfernen Sie .dot mit Safe Mode with Networking

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: Entferne .dot

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von .dot fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Entfernen Sie .dot mit System Restore

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von .dot liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von .dot erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor .dot und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Lucia Danes
Lucia Danes - Virenexpertin

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Quelle: http://www.2-spyware.com/remove-dot-virus.html

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