Virus .dot entfernen (aktualisiert Jun 2016) - Kostenlose Instruktionen

Anleitung für die Entfernung des .dot-Virus

Was ist .dot-Virus?

Was sollte man über den .dot-Virus wissen?

Es gibt eine große Anzahl verschiedener Arten und Formen von Erpressungsprogrammen. Der .dot-Virus gehört ebenfalls in die Kategorie dieser Viren und dringt heimlich in den Computer ein und verschlüsselt Benutzerdateien. Die Bedrohung ist ferner dafür bekannt die Endung .dot zu den verschlüsselten Dateien hinzuzufügen. Wenn Sie dieser Bedrohung ebenfalls zum Opfer gefallen sind und Sie über die Vorgehensweise und die Entfernungsmöglichkeiten erfahren möchten, sollten Sie weiterlesen.

Über das Verhalten des Erpressungsprogramms mangelt es noch an Informationen, aber es ist bereits bekannt, dass der Virus einen ausgeklügelten AES-Verschlüsselungsschlüssel nutzt, um die Daten zu sperren. Der .dot-Virus generiert ferner einen öffentlichen und privaten Schlüssel. Außerdem scheint der Virus der Gruppe von Erpressungsprogrammen anzugehören, die von anonymen Mitteln Gebrauch machen, damit die Opfer ihre Bezahlung vornehmen können. Gewöhnlich wird hierbei der Tor-Browser genutzt. Aufgrund dieser Besonderheit ist es ziemlich schwierig die Infizierungsquelle ausfindig zu machen. Dazu kommt, dass der .dot-Virus Dokumente, Rechnungen, Datenberichte usw. folgendes Dateityps verschlüsselt:

.dbx, .doc, .docx, .jnt, .jpg, .mapimail, .msg, .oab, .ods, .pdf, .pps, .ppsm, .ppt, .pptm, .prf, .pst, .rar, .rtf, .txt, .wab, .xls, .xlsx, .xml, .zip, .1cd, .3ds, .3g2, .3gp, .7z, .7zip, .accdb, .aoi, .asf, .asp, .aspx, .asx, .avi, .bak, .cer, .cfg, .class, .z, .s3db, .sd0, .sda, .sdf, .sqlite, .sqlite3, .sqlitedb, .sr2, .srf, .srw, .st5, .st8, .std, .sti, .stw, .stx, .sxd, .sxg, .sxi, .sxm, .tex, .wallet, .wb2, .wpd, .x11, .x3f, .xis, .ycbcra, .yuv.

The note of .dot virus ransomware

Die Verbreitung vom .dot-Virus

Die Verbreitung vom .dot-Virus findet hauptsächlich auf zwei Wegen statt: Spammails und Exploit-Kits. Cyberkriminelle haben sich allerlei Überredungskünste eigen gemacht und eine infizierte E-Mail kann somit den Anschein einer Benachrichtigung von einer Behörde erwecken. Überstürzen Sie in solch einem Fall nichts und sehen Sie davon ab die E-Mail zu öffnen. In der angehangenen Datei der E-Mail kann sich nämlich das Erpressungsprogramm befinden. Sobald man die Datei öffnet, wird der Virus aktiv und beginnt mit der Verschlüsselung der Dateien auf dem Computer. Der Virus fügt außerdem die Endung .dot zu jeder Datei hinzu, sodass es ziemlich schwierig wird die legitimen Word-Dateien und korrupten Dateien auseinanderzuhalten.

Nach der Untat speichert der Virus eine Textdatei, die über die Verschlüsselung der Dateien informiert. In dieser Datei findet man die geforderte Geldsumme, wenn man seine Dateien wiederhaben möchte. Ob nun 400 Euro oder mehr verlangt werden oder nicht, Sie sollten nicht annehmen, dass Sie nach der Bezahlung die Dateien wirklich wiederbekommen. Erpressungsprogramme sind mittlerweile eine beliebte Methode, um einen dazu zu bringen erstaunliche Summen von Geld zu bezahlen. Wenn Sie von Ihren Dateien regelmäßig Back-ups angefertigt haben, brauchen Sie sich um Datenverluste keine Sorgen machen. Sie können sonst auch noch PhotoRec oder R-Studio ausprobieren. Diese Programme wurden entwickelt, um Daten wiederherzustellen. Trotzdem sollten Sie sich aber keine allzu großen Hoffnungen machen.

Wir empfehlen Ihnen außerdem dringendst eine Anti-Spyware, wie zum Beispiel ReimageIntego, zu installieren, damit Sie Ihr System auf Trojaner und Schadsoftware überprüfen können. Es ist bereits bekannt, dass der .dot-Virus mithilfe von Exploit-Kits verbreitet wird. Da sie sich als legitime Programme tarnen können, können manche Antivirenprogramme sie nicht erkennen. Aus diesem Grund ist auch eine zusätzliche spezielle Sicherheitssoftware notwendig. Im nächsten Abschnitt gehen wir zu guter Letzt auf die verfügbaren Entfernungsmethoden bei den .dot-Virus ein.

Entfernungsschritte für den .dot-Virus

Im Anbetracht der Vielschichtigkeit solch eines Erpressungsprogramms ist es empfehlenswert eine Anti-Spyware zu installieren, die den .dot-Virus effektiv und schnell beseitigt. Da die Anwendung dafür gedacht ist potenziell schädliche Dateien ausfindig zu machen, kann man sich sicher sein, dass alle Bedrohungen entfernt werden. Solch ein Programm ist außerdem praktisch, wenn man eine Infizierung mit weniger gefährliche Schadsoftware vermeiden möchte. Wenn Sie zuversichtlich sind, können Sie auch gerne einen Blick auf die unten aufgeführte Anleitung für die manuelle Entfernung werfen. Für eine erfolgreiche Entfernung des Virus sind dann allerdings Präzision und Aufmerksamkeit gefragt. Nach der Entfernung sollten Sie für den Fall einer erneuten Infizierung mit Erpressungsprogrammen Alternativen für das Speichern Ihrer Dateien in Erwägung ziehen.

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Unterschiedliche Software hat einen unterschiedlichen Zweck. Wenn das Reparieren von korrupten Dateien mit Reimage nicht erfolgreich war, können Sie SpyHunter 5 ausprobieren.
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Unterschiedliche Software hat einen unterschiedlichen Zweck. Wenn das Reparieren von korrupten Dateien mit Intego nicht erfolgreich war, können Sie Combo Cleaner ausprobieren.

Anleitung für die manuelle Entfernung des .dot-Virus

Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Wichtig! →Die Anleitung zur manuellen Entfernung von Ransomware ist für Computerlaien möglicherweise zu kompliziert. Für die korrekte Ausführung sind fortgeschrittene IT-Kenntnisse erforderlich, da durch das Löschen oder Beschädigen von wichtigen Systemdateien, Windows nicht mehr korrekt arbeitet. Darüber hinaus kann die manuelle Entfernung Stunden in Anspruch nehmen, bis sie abgeschlossen ist. Wir raten daher dringend zur oben beschriebenen automatischen Methode.

Schritt 1. Greifen Sie auf den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern zu

Die manuelle Entfernung von Malware sollte am besten über den abgesicherten Modus erfolgen. 

Windows 7 / Vista / XP

  1. Klicken Sie auf Start > Herunterfahren > Neu starten > OK.
  2. Wenn der Computer aktiv wird, drücken Sie mehrmals die Taste F8, bis Sie das Fenster Erweiterte Startoptionen sehen. (Wenn das nicht funktioniert, versuchen Sie F2, F12, Entf, etc., abhängig vom Modell des Motherboards.)
  3. Wählen Sie aus der Liste Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern aus. Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Windows 10 / Windows 8

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Einstellungen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  2. Scrollen Sie nach unten und wählen Sie Update und Sicherheit.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  3. Wählen Sie im linken Bereich des Fensters Wiederherstellung.
  4. Scrollen Sie nun nach unten zum Abschnitt Erweiterter Start.
  5. Klicken Sie auf Jetzt neu starten. Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  6. Wählen Sie Problembehandlung.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  7. Gehen Sie zu Erweiterte Optionen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  8. Wählen Sie Starteinstellungen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  9. Klicken Sie auf Neu starten.
  10. Drücken Sie nun auf 5 oder klicken Sie auf 5) Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern aktivieren. Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Schritt 2. Beenden Sie verdächtige Prozesse

Der Task-Manager ist ein nützliches Tool, das alle im Hintergrund laufenden Prozesse anzeigt. Gehört einer der Prozesse zu einer Malware, müssen Sie ihn beenden:

  1. Drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Klicken Sie auf Mehr Details.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  3. Scrollen Sie nach unten zum Abschnitt Hintergrundprozesse und suchen Sie nach verdächtige Einträge.
  4. Klicken Sie den verdächtigen Prozess mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Dateipfad öffnen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  5. Gehen Sie zurück zu dem Prozess, klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Task beenden.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  6. Löschen Sie den Inhalt des bösartigen Ordners.

Schritt 3. Prüfen Sie den Programmstart

  1. Drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Gehen Sie zum Reiter Autostart.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das verdächtige Programm und wählen Sie Deaktivieren.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus

Schritt 4. Löschen Sie die Dateien des Virus

Zu Malware gehörende Dateien können sich an beliebige Stellen auf dem Computer verstecken. Hier einige Anweisungen, die bei der Suche helfen können:

  1. Geben Sie Datenträgerbereinigung in der Windows-Suche ein und drücken Sie auf die Eingabetaste.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  2. Wählen Sie das zu bereinigende Laufwerk aus (C: ist normalerweise das Hauptlaufwerk und auch wahrscheinlich das Laufwerk, in dem sich bösartige Dateien befinden).
  3. Blättern Sie durch die Liste der zu löschenden Dateien und wählen Sie die folgenden aus:

    Temporäre Internetdateien
    Downloads
    Papierkorb
    Temporäre Dateien

  4. Wählen Sie Systemdateien bereinigen.
    Ransomware: Entfernung der Ransomware über den abgesicherten Modus
  5. Des Weiteren empfiehlt es sich nach bösartigen Dateien in den folgenden Ordnern zu suchen (geben Sie jeden Eintrag in die Windows-Suche ein und drücken Sie die Eingabetaste):

    %AppData%
    %LocalAppData%
    %ProgramData%
    %WinDir%

Wenn Sie fertig sind, starten Sie den PC in den normalen Modus.

Entfernen Sie .dot mit System Restore

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt
    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von .dot liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von .dot erfolgreich war, indem Sie ReimageIntego herunterladen und damit den Computer scannen.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor .dot und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise ReimageIntego, SpyHunter 5Combo Cleaner oder Malwarebytes, nutzen.

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Wählen Sie den richtigen Webbrowser und sorgen Sie für mehr Sicherheit mit einem VPN

Online-Spionage hat in den letzten Jahren an Dynamik gewonnen und Internetnutzer interessieren sich immer mehr dafür, wie sie ihre Privatsphäre schützen können. Eines der grundlegenden Methoden, um für eine extra Schutzschicht zu sorgen, ist: Die Wahl eines privaten und sicheren Webbrowsers.

Es ist jedoch möglich, noch eine zusätzliche Schutzebene hinzuzufügen und ein völlig anonymes Surfen im Internet zu schaffen, und zwar mithilfe dem VPN Private Internet Access. Die Software leitet den Datenverkehr über verschiedene Server um, so dass Ihre IP-Adresse und geografischer Standort getarnt bleiben. Die Kombination aus einem sicheren Webbrowser und einem VPN für den privaten Internetzugang ermöglicht es im Internet zu surfen, ohne das Gefühl zu haben, von Kriminellen ausspioniert oder ins Visier genommen zu werden. 

Sichern Sie Ihre Dateien für den Fall eines Malware-Angriffs

Softwareprobleme aufgrund Malware oder direkter Datenverlust dank Verschlüsselung können zu Geräteproblemen oder zu dauerhaften Schäden führen. Wenn man allerdings aktuelle Backups besitzt, kann man sich nach solch einem Vorfall leicht retten und zurück an die Arbeit gehen.

Es ist daher wichtig, nach Änderungen am Gerät auch die Backups zu aktualisieren, sodass man zu dem Punkt zurückkehren kann, an dem man zuvor gearbeitet hat, bevor eine Malware etwas verändert hat oder sonstige Probleme mit dem Gerät auftraten und Daten- oder Leistungsverluste verursachten.

Wenn Sie von jedem wichtigen Dokument oder Projekt die vorherige Version besitzen, können Sie Frustration und Pannen vermeiden. Besonders nützlich sind sie, wenn Malware wie aus dem Nichts auftaucht. Verwenden Sie Data Recovery Pro für die Systemwiederherstellung.

Über den Autor
Lucia Danes
Lucia Danes - Virenexpertin

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