Microsoft Help Desk-Supportbetrug — ein bildschirmsperrender Trojaner, der seine Opfer dazu anhält, vermeintliche Windows-Spezialisten anzurufen

Hinter dem „Microsoft Help Desk“-Supportbetrug steckt eine gefälschte Nachricht, die Windows-Nutzern angezeigt wird, nachdem sie sich mit einem Trojaner infiziert haben. Die gefälschte Fehlermeldung sieht aus wie ein Bluescreen und hält die Opfer davon ab, auf ihren Desktop zuzugreifen oder installierte Anwendungen zu nutzen. Leider erweist sich selbst ein Systemneustart als erfolglos, denn danach wird wieder die gleiche Nachricht angezeigt. Wie es bei Betrugsmaschen bezüglich technischen Supports typisch ist, gibt der listige Fehler Auskunft über diverse Probleme (in diesem Fall wird behauptet, dass es ein Problem mit gv3.sys-Dateien gibt) und fordert die Benutzer auf, eine gebührenfreie Nummer anzurufen, um das Gerät zu reparieren. Der Microsoft Help Desk ist jedoch nicht vertrauenswürdig, es handelt sich hierbei lediglich um eine Betrugsmasche.
| ÜBERBLICK | |
| Name | Microsoft Help Desk Tech Support |
| Typ | Trojaner |
| Subtyp | Supportbetrug |
| Verbreitung | Spammails, schädliche Seiten, File-Sharing-Seiten, Fake-Updates usw. |
| Symptome | Ein gesperrter Bildschirm mit gefälschtem Bluescreen, kein Zugriff auf Desktop |
| Erkennung und Entfernung | Nutzen Sie für die Entfernung der Schadsoftware eine Anti-Spyware. Verwenden Sie anschließend FortectIntego, um sicherzustellen, dass Windows repariert ist |
Obwohl die Gauner bei dieser ausgeklügelten Betrugsmasche ihr Bestes gegeben haben, enthüllen einige Features die wahre Natur der Schadsoftware. Wir raten daher dringend zur sofortigen Entfernung von Microsoft Help Desk, bevor es das Betriebssystem vollständig unter Kontrolle hat.
Für die Entfernung des Virus können Sie eine seriöse Anti-Malware verwenden. Da der Zugriff aber auf den PC verweigert wird, müssen Sie ihn zuerst in den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern hochfahren, damit Sie die Sicherheitssoftware aktivieren können.
Das gefälschte „Microsoft Security Essentials“-Fenster informiert darüber, dass es bösartige Dateien auf dem System erkannt hat und gibt die Telefonnummer eines angeblichen Technikers an. Wenn Sie die Anwendung jedoch nicht auf dem Gerät installiert haben, sind solche Warnungen mehr als verdächtig. Darüber hinaus raten echte Warnungen von seriösen Antivirenprogrammen niemals, eine beliebige Nummer anzurufen.
Trotz des zunehmenden öffentlichen Bewusstseins über Supportbetrügereien, sind sie auf dem Vormarsch. In letzter Zeit wurden die neu erschienen Versionen so weit verbessert, dass sie auch Elemente von Ransomware enthalten. In diesen Fällen fordert Microsoft Help Desk auch auf, den Computer neu zu starten, um weitere Schäden zu vermeiden. Befolgen Sie die Anweisungen von Hackern auf keinen Fall. Ein Neustart des Geräts kann die Infizierung beschleunigen. Interessanterweise hat es einen Anstieg von dateiverschlüsselnder Schadsoftware gegeben, die sich als technischen Support ausgibt.
Microsoft Security Essentials detected 5 potential threats that might compromise your privacy or damage your computer. Microsoft Security Essentials wasn't able to block the virus. Helpline: +1-888-828-6971
Die Benachrichtigungen vom Microsoft Help Desk liefern auch technische Informationen, um überzeugender zu wirken. Sie besagen, dass im Zusammenhang mit der Datei gv3.sys einige Fehler aufgetreten sind. Zunächst einmal ist die Datei ursprünglich eine legitime Komponente des Betriebssystem Windows. Mit solch einem Manöver versucht man lediglich Spuren der Schadsoftware zu verwischen.

Was aber passiert, wenn man die angegebene Nummer anruft, um den Microsoft Help Desk-Support zu kontaktieren? Mehrere Folgen sind möglich.
Im ersten Fall kann ein Verbrecher Sie durch eine Reihe von Schritten führen, die später den Betrügern Fernzugriff auf den Computer gewähren. Zweitens, können Sie aufgrund der „Microsoft Help Desk“-Umleitungen zu einer Domain geführt werden, die eine Reihe von schweren Cyberbedrohungen enthält. Die eigentliche Schadsoftware wird sogar als Trojaner angesehen.
In jedem Fall empfehlen wir die Entfernung von „Microsoft Help Desk“. Sobald die Entfernung abgeschlossen ist und der normale Betrieb des Betriebssystems wiederhergestellt ist, sollten Sie mit der Software FortectIntego alle Schäden beheben, die durch die Microsoft Help Desk-Schadsoftware verursacht wurde.
Schadsoftware-Übertragungsmethoden
Wenn Sie dazu neigen, fragwürdige Domains und File-Sharing-Seiten zu besuchen, steigt das Risiko, einem Virus zu begegnen. Wenn Sie auf einen korrupten Link oder eine korrupte Anzeige klicken, gelangen Sie möglicherweise auf eine von Schadsoftware befallene Webseite und installieren einen Trojaner, ohne es überhaupt zu merken.
Cyberbedrohungen können außerdem via Exploit-Kits neue Nutzer ködern, wenn sie gehackte oder bösartige Webseiten besuchen, auf denen ein JavaScript nach bestimmten Schwachstellen auf dem Computer durchsucht. Sie ohne einen geeigneten Sicherheitsschutz zu umgehen, ist ziemlich kompliziert. Wir empfehlen daher eine leistungsstarke Anti-Malware mit Echtzeitschutz zu verwenden.
Nehmen Sie sich außerdem vor Phishing- und Betrugs-Mails in Acht. Oftmals geben sie sich hierbei als offizielle Institutionen aus, um davon zu überzeugen, die infizierten Anhänge zu öffnen. Man weiß leider nie, welche Art von Schadsoftware sich darin versteckt.
Wie man den Microsoft Help Desk-Supportvirus entfernt
Während die meisten Betrugsmaschen über den Browser wie Google Chrome, Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari usw. stattfinden, funktioniert der Microsoft Help Desk-Supportvirus über den Bildschirmschoner, um den Zugriff auf den Computer zu verhindern. Hinter dem Betrug steckt im Grunde genommen ein Trojaner, der versucht vom Ernst der Lage zu überzeugen.
Um den Microsoft Help Desk-Supportvirus zu entfernen, müssen Sie eine seriöse Sicherheitssoftware verwenden, die in der Lage ist, ihn zu erkennen und zu beseitigen. Zuerst aber müssen Sie den Computer im abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern hochfahren, da der Zugriff auf den Desktop im normalen Modus nicht möglich ist.
Sobald die Entfernung abgeschlossen ist, sollten Sie eine ergänzende Software wie FortectIntego ausführen. Sie wird den angerichteten Schaden vollständig beheben und defekte Windows-Dateien wiederherstellen.
War diese Anleitung hilfreich?
Schreiben Sie den ersten Kommentar