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Mirai. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

Julie Splinters - - | Virustyp: Schadsoftware
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Hacker starten massive Mirai-Cyberaktion

Vor einigen Tagen gelang der Mirai-Virus erneut ins Rampenlicht, nachdem er die Internetverbindung von deutschen Telekommunikationsfirmen zum Erliegen brachte. Die Schadsoftware ist bei IT-Experten dafür bekannt, dass sie mehrere Computer zu einem bedrohlichen Netzwerk (einem sogenannten Botnetz) zusammenschließen kann. Da der Virus nur hin und wieder auftauchte, war die Bedrohung für den täglichen Internetnutzer kein Grund zur Sorge gewesen. Der neulich in Gang gesetzte Angriff ist allerdings eine Warnung für die komplette virtuelle Community. Wenn sich Ihr Gerät auf irgendeine Weise merkwürdig verhält, sollten Sie keine Zeit verschwenden und eine Sicherheitsanwendung, wie bspw. Reimage, installieren. Sicherheitsanwendungen helfen dabei solche Schadprogramme zu entfernen.

Vermutungen zufolge ist der Virus in Japan entstanden. Der Grund hierfür ist wahrscheinlich, dass Mirai japanisch ist und für „Zukunft“ steht. Des Weiteren soll der Autor unter dem Pseudonym „Anna-senpai“ arbeiten, einem Begriff aus der japanischen Anime-Kultur. Obwohl sich nun die Finger auf japanische Hacker richten, gehen die Angriffe aller Wahrscheinlichkeit nach von ausländischen Cyberkriminellen aus. Die jüngste Version von Mirai (Linux.Gafgyt.B) kommt dem Anschein nach aus Brasilien. Brasilianische Hacker waren übrigens auch die Hauptverdächtigen für Banktrojaner. Die Ursprungsversion von Mirai hat es allerdings hauptsächlich auf IdD-Technologien (Internet der Dinge) und Linux-Systeme abgesehen. Durch Nutzung von Sicherheitslücken in IdD-Geräten kann der eingespeiste Virus sie in ein virenverbreitendes Botnetz verwandeln. Hinzu kommt, dass das Mirai-Netzwerk unter anderem auch für DDoS-Attacken genutzt wird.

Mit dem neuen Quellcodeupdate der Schadsoftware haben Hacker für fast eine Millionen Kunden der Deutschen Telekom die Internetverbindung gekappt. Experten nehmen an, dass dies nicht beabsichtigt war, sondern „lediglich“ wichtige Informationen von den betroffenen Geräten gestohlen werden sollte. Da der Server jedoch durch die Schadsoftware-Signale überlastet war, ist die Aktion nicht wie erwartet verlaufen. Glücklicherweise waren von dem Cyberangriff nur 5% der Kunden betroffen. Zyxel-Router haben sich hierbei als die anfälligsten Geräte entpuppt. Virenforscher erwarten, dass die Verbreitung der Schadsoftware in den folgenden Tagen abschwächen wird. Allerdings gibt es bereits Zeichen von verwandten DDoS-Attacken, die nach Afrika zurückverfolgt werden konnten. Darüber hinaus wird der Ursprung der Angriffe im September auf das japanische Verteidigungsministerium und die SDF (Selbstverteidigungsstreitkräfte), sowie die koreanischen Militärsysteme infrage gestellt. Diese Cyberangriffe waren nämlich nicht die einzigen in diesem Zeitraum. Letzten Monat waren auch mehrere Telekommunikationsfirmen in den Vereinigten Staaten von ähnlichen Angriffen betroffen.

Wie verbreitet sich die Schadsoftware und wie verhindert man eine Infizierung?

Da die Schadsoftware Sicherheitslücken in bestimmten Geräten ausnutzt, ist das manuelle Aufspüren des Mirai-Botnetz vergeblich. Wenn Sie im Begriff sind ein IdD-Gerät zu erwerben, sollten Sie sich die Anleitung anschauen und den Hersteller identifizieren. Nach dem Erwerb empfiehlt es sich das Standardpasswort zu ändern und ein sicheres Passwort, das aus Ziffern, Zeichen und Sonderzeichen besteht, festzulegen. Sie können das Netzwerk außerdem mit einer bewährten Verschlüsselung sichern. Das Modifizieren der Sicherheitseinstellungen ist ebenfalls eine nützliche Präventionsmaßnahme. Deaktivieren Sie hier Telnet und stellen Sie SSH ein. Kontrollieren Sie außerdem beim Hersteller, ob neue Updates für das IdD-Gerät verfügbar sind.

Das Gerät vom Mirai-Botnetz trennen

Obwohl der Mirai-Virus hauptsächlich IdD-Geräte angreift, wäre es leichtsinnig anzunehmen, dass Windows- oder Mac-Nutzer vor der Cyberbedrohung sicher sind. Da die Entwickler offensichtlich entschlossen genug sind, um die Welt mit neuen Infiltrierungsmethoden zu überraschen, ist es von großer Wichtigkeit, dass man sich ausreichend schützt. Für die Betriebssysteme Windows und Mac OS X können Anwendungen wie Reimage oder Malwarebytes Anti Malware genutzt werden, um Mirai zu entfernen. Damit die Sicherheitsanwendung jedoch ihre Arbeit uneingeschränkt erfüllen kann, muss sie vorher aktualisiert werden. Trennen Sie den Computer vom Internet und starten Sie ihn in den abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern. Weitere Anweisungen finden Sie in der folgenden Anleitung. 

Anleitung für die manuelle Entfernung des Mirai-Virus:

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um Mirai zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Was ist zu tun, wenn das Programm nicht hilft?
Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von Mirai ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
Pressebeiträge auf Reimage
Alternative Software
Plumbytes Anti-Malware
Wir haben die Effizienz von Plumbytes Anti-Malware bei der Entfernung von Mirai getestet (2017-03-20)
Malwarebytes Anti Malware
Wir haben die Effizienz von Malwarebytes Anti Malware bei der Entfernung von Mirai getestet (2017-03-20)
Hitman Pro
Wir haben die Effizienz von Hitman Pro bei der Entfernung von Mirai getestet (2017-03-20)
Webroot SecureAnywhere AntiVirus
Wir haben die Effizienz von Webroot SecureAnywhere AntiVirus bei der Entfernung von Mirai getestet (2017-03-20)

Entfernen Sie Mirai mit Safe Mode with Networking

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: Entferne Mirai

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von Mirai fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware. Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig. Weitere Informationen über Reimage.

Entfernen Sie Mirai mit System Restore

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von Mirai liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von Mirai erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.
Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware. Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig. Weitere Informationen über Reimage.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor Mirai und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Julie Splinters
Julie Splinters - Expertin im Bereich Schadsoftwareentfernung

Wenn Ihnen die kostenlose Entfernungsanleitung geholfen hat und Sie mit unserem Service zufrieden sind, möchten wir Sie um eine Spende bitten, sodass wir unsere Hilfe weiter anbieten können. Jeder noch so kleine Betrag ist herzlich willkommen.

quelle: http://www.2-spyware.com/remove-mirai-virus.html

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