Schadsoftware Monero Miner immer noch aktiv

Der Monero-Miner-Virus wurde programmiert, um unbemerkt Monero zu generieren. Monero ist eine Kryptowährung und Gplyra Miner, Vnlgp Miner und CPU Miner sind nur einige von wenigen Cyberbedrohungen, die diesem Virus beiseite stehen. Das Ziel ist bei allen dasselbe: Die Generierung von Kryptogeld. Während sich die einen Miner auf Bitcoins, Dash oder Decred konzentrieren, ist der Monero Miner, wie der Name schon suggeriert, lediglich an Monero interessiert. Die Schadsoftware war hauptsächlich letztes Jahr aktiv, aber vor Kurzem wurde eine neue Version von ihr entdeckt, dem Vatico Monero (XMR) CPU Miner.
Die Schadsoftware dringt zwar heimlich in den Computer ein, aber ist im Task-Manager als NsCpuCNMiner32.exe oder Photo.scr sichtbar. Die Hacker kreieren für das Kryptogeld-Mining sogar ein Botnetz von Computern. Die Computerbesitzer wissen natürlich von nichts und merken nur etwas, wenn das Gerät anfängt sich merkwürdig zu verhalten.
Da die Miner einen Großteil der CPU-Ressourcen in Anspruch nehmen, werden die Computer langsamer denn je und können sogar abstürzen. Die Auslastung der Ressourcen kann nicht nur zu einem langsameren Gerät führen, sondern aufgrund der hohen Temperaturen auch die Hardware überlasten und eventuell beschädigen.
Die Ersteller des Trojaners sind nicht um das Wohlergehen oder die Leistung des Computers bedacht und sind lediglich auf Profit aus. Die Unannehmlichkeiten muss man nicht über sich ergehen lassen. Man kann den Monero Miner stoppen und vom Computer beseitigen. Antivirenprogramme wie FortectIntego oder MalwarebytesMalwarebytes können hierbei Hilfe leisten. Weitere Tipps für die Virenentfernung weiter unten.
Update August 2017: Vatico Monero (XMR) CPU Miner erschienen
Die neueste Version der Schadsoftware kann XMR, Monero und weitere digitale Währungen generieren. Wie ihr Vorgänger arbeitet sie ebenfalls über Trojaner. Der Prozess ist im Task-Manager als moloko.exe zu finden. Der Dateiname könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Schadsoftware aus Russland stammt oder russische Computernutzer im Visier hat. In Russland sind Mining-Trojaner immer noch ein relevantes Thema.
Der Task-Manager identifiziert den Miner beim Namen Monero (XMR) CPU. Ein wichtiger Hinweis auf das Vorhandensein des Miner-Virus ist eine extrem hohe CPU-Auslastung. Die Schadsoftware verbindet sich außerdem mit dem Mining-Pool xmr-eu.dwarfpool.com:8050 und beginnt anschließend mit ihren Aktivitäten.
Selbst wenn Sie nur selten den Task-Manager prüfen, werden Sie die schlechteren PC-Verhältnisse bemerken. Falls Sie sich mit dieser Cyberbedrohung infiziert haben, sollten Sie sie umgehend entfernen.
Hinsichtlich der Vorgehensweise von Monero Miner ist wichtig zu wissen, dass die Schadsoftware durch die Datei Photo.scr in den Computer gelangt, welche sich anschließend auf allen Festplatten des infizierten Computers kopiert. Zu guter Letzt extrahiert der Trojaner die ausführbare Datei NsCpuCNMiner32.exe, die für den Mining-Prozess verantwortlich ist.
Der Miner wird im Ordner %Temp% gespeichert und führt von dort seine Arbeit aus. Der Prozess startet zudem jedes Mal, wenn der Computer hochgefahren wird. Glücklicherweise sind die Hacker hilflos, wenn keine Internetverbindung besteht, da sie für das Mining absolut notwendig ist. Es ist daher ratsam die Entfernung von Monero Miner offline durchzuführen. Wie Sie den Virus manuell beseitigen, erfahren Sie weiter unten.
Schadsoftware kann überall lauern
Der Monero Miner wird meistens über diverse suspekte Domains und betrügerische Webseiten verbreitet. Betroffene, die Monero Miner heruntergeladen haben, waren der Meinung, dass sie etwas Nützliches ergattert haben. In Wahrheit war es jedoch eine infizierte Datei, die sich umgehend auf dem Computer ausbreitete, um ihn auf das Mining vorzubereiten.
Es ist sehr wichtig, dass man den Computer regelmäßig auf das Vorhandensein von Schadsoftware überprüft. Das gilt besonders, wenn man häufig Software aus dem Internet herunterlädt. Behalten Sie den Überblick über die Programme, die in den Computer gelangen. Prüfen Sie sie außerdem mit zuverlässigen Antivirenscannern.
Wie man den Monero Miner entfernt
Obwohl der Monero Miner etwas komplexer ist als ein Browser-Hijacker, eine Adware und eine ähnliche weniger gefährliche Infizierung, kann er nahezu mühelos vom Computer entfernt werden. Wie wir bereits erwähnt haben, lässt sich der Monero Miner automatisch entfernen. Sie müssen hierfür lediglich eine zuverlässige Antivirensoftware installieren.
Scannen Sie den Computer mit der gewünschten Anti-Malware, Anti-Spyware oder Antivirensoftware und Sie können dem langsamen System und den Abstürzen Ade sagen. Wir möchten Sie jedoch daran erinnern, dass die Entfernung von Monero Miner erfolgreicher verläuft, wenn Sie sie offline und im abgesicherten Modus durchführen.
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