Poweliks-Virus, eine dateilose und schwer zu beseitigende Infizierung

Der Poweliks-Virus (auch bekannt als Trojan.Poweliks, Trojan.Poweliks!gm usw.) ist ein gefährlicher Trojaner. Im Gegensatz zu normalen Viren erstellt er keine physische Datei auf dem Betriebssystem, um seine Arbeit zu verrichten. Stattdessen speist er in legitime Windows-Prozesse, die bereits auf dem System ausgeführt werden, schädlichen Code ein und verhindert so eine Erkennung.
Zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels kann der Poweliks-Virus ausschließlich Windows-Systeme infizieren. Viren werden jedoch tagtäglich aktualisiert. Es besteht also keine Garantie, dass er in naher Zukunft nicht auch anfängt andere Geräte zu infizieren. Wir empfehlen eine Infizierung mit Trojanern wie Trojan.Poweliks dringendst zu vermeiden, da sie für eine Reihe von schädlichen Tätigkeiten Verwendung finden.
In den meisten Fällen dient der Poweliks-Virus dazu das Computersystem mit verwandter Schadsoftware zu infizieren. Zudem kann er die Schadsoftware starten, Updates herunterladen und andere gefährliche Aktivitäten veranlassen, die einem entfernten Angreifer dienlich sein können.
Der Poweliks-Trojaner begeht üblicherweise Klickbetrug. Er verbindet sich wiederholt mit diversen Domains und lädt Werbung. Der schädliche Virus sendet dann Klicksignale für die entsprechenden Werbeanzeigen ohne, dass der Computer darüber Bescheid weiß. Auf diese Weise verdient er mit dem Computer und der Internetverbindung des Opfers Geld für die Entwickler.
Ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass sich Poweliks im Computer versteckt, ist das Auftauchen von DLLHOST.exe, dllhst3g.exe, dllhost.exe *32, dllhst3g.exe *32 und ähnlichen Einträgen im Task-Manager.
Wahrscheinlich haben Sie bereits festgestellt, dass der schädliche Virus versucht seine Anwesenheit zu verbergen, indem er legitime Prozesse infiziert und sie schädliche Aufgaben verrichten lässt. Dies hilft die Erkennung zu umgehen und offensichtlich eine umgehende Entfernung des Schädlings zu vermeiden, wenn eine Sicherheitssoftware auf dem System ausgeführt wird. Wenn man allerdings eine aktuelle Anti-Malware nutzt, sollte die Entfernung von Poweliks kein Problem darstellen.
Bei einer Infizierung mit Poweliks lässt sich außerdem wahrnehmen, dass der Computer langsamer als sonst arbeitet, Programme für ihren Start mehr Zeit in Anspruch nehmen, ein Teil legitimer Webseiten nicht erreichbar ist und Ähnliches. Wenn Sie von diesen Problemen geplagt werden, sollten Sie mit FortectIntego oder einer anderen bewährten Anti-Spyware einen vollständigen Systemscan durchführen und den Poweliks-Virus sofort entfernen.

Wie das System infiltriert wird
Diversen Sicherheitsexperten zufolge wird die Bedrohung vor allem durch Trojan.Mdropper verbreitet. Der Trojaner kann von illegalen Webseiten heruntergeladen werden, die normalerweise für das Verbreiten von diversen Viren verwendet werden. Die Cyberbedrohung kann außerdem versuchen via Spam, irreführende Benachrichtigungen und Ähnliches den Computer zu infiltrieren. Wir empfehlen daher nachdrücklich E-Mails über überraschende Gewinne zu ignorieren.
Des Weiteren sollte man von Anzeigen fernbleiben, die Flash Player, FLV Player und ähnliche Programme anbieten zu aktualisieren. Man sollte für das Aktualisieren von Programmen ausschließlich die dazugehörigen offiziellen Webseiten nutzen. Zu guter Letzt ist es äußerst empfehlenswert den Computer ausreichend schützen.
Das bedeutet, dass man nicht nur ein Antivirenprogramm auf dem Computer installiert haben soll, sondern auch eine bewährte Anti-Spyware und beide Anwendungen aktuell halten muss. Hiermit kann man Sicherheitslücken vermeiden und die Infiltrierung von Bedrohungen wie diese verhindern.
Poweliks-Virus entfernen und das Computersystem wieder in Ordnung bringen
Der Trojaner ist gegenwärtig immer noch aktiv. Wenn Sie Poweliks 2017 entfernen möchten, sollten Sie es in Betracht ziehen eine aktuelle Anti-Malware zu installieren. Sie möchten sich vergewissern, dass Ihr Computer sicher ist? Dann empfehlen wir mit einer der folgenden Programme einen vollständigen Systemscan durchzuführen: FortectIntego, SpyHunterCombo Cleaner oder MalwarebytesMalwarebytes. Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellen Versionen nutzen, um alle verdächtigen Dateien vom Computer entfernen zu können.
Wir raten von einer manuellen Entfernung ab, weil hierfür spezielles Computerwissen notwendig ist. Der beschriebene Trojaner ist eine dateilose Bedrohung. Folglich reicht es nicht aus einfach ein paar Dateien vom System zu löschen. Um den angerichteten Schaden der Bedrohung vollständig in Ordnung zu bringen, sollte man eine Anti-Malware verwenden.
War diese Anleitung hilfreich?
Schreiben Sie den ersten Kommentar