Beschreibung des Virus Ransom32:
Ransom32 ist ein sehr gefährlicher Virus und man sollte alles versuchen, um eine Infizierung zu verhindern. Die Bedrohung wurde in JavaScript geschrieben, welches ziemlich neu in der Welt der Viren ist. Diese böswillige Bedrohung kann also nicht nur Computer mit Windows infizieren, sondern auch Computer mit den Betriebssystemen Linux und Mac OS. Die Datei des Virus ist ungefähr 22MB groß und kann sich ohne die Zustimmung des Computernutzers entpacken. Sobald das schädliche Programm gestartet wird, legt es seine Dateien in diesem Ordner:
C:\Users\User\AppData\Roaming\Chrome Browser
Anschließend platziert es eine Verknüpfung namens ChromeService im Startmenü, welche wie der reguläre Chrome-Browserzugang aussieht. Das Anklicken der Verknüpfung ist der Auslöser, womit die verheerende Datei NW.js ausgeführt und die persönlichen Dateien auf dem betroffenen Computer verschlüsselt wird.
Soweit wir wissen befällt der Virus keine Dateien, die sich in diesen Ordnern befinden:
\winnt, \windows, \boot, \tmp, \temp, \recycle.bin, \programdata.
Ransom32 kann aber alle Dateien folgenden Dateityps infizieren und sperren:
.jpg, .jpeg, .tif, .gif, .png, .bmp, .3dm, .raw, .max, .accdb, .db, .dbf, .mdb, .pdb, .sql, .wma, .ra, .avi, .mov, .3g2, .mp4, .3gp, .mpeg, .asf, .asx, .pdf, .xls und viele mehr.
Berücksichtigen Sie, dass nachdem der Virus die Dateien verschlüsselt, Sie sie nicht mehr öffnen, nutzen oder auf irgendeine Weise auf sie zugreifen können. Ransom32 verlangt das Bezahlen eines Lösegelds in Bitcoins im Gegenzug für den notwendigen Entschlüsselungsschlüssel, mit dem man die Dateien wieder entschlüsseln kann. Wir empfehlen das Lösegeld nicht zu bezahlen, da man in den meisten Fällen die Dateien nicht zurückbekommt. Oder möchten Sie auch noch finanzielle Einbußen erleiden? Wenn Sie also feststellen, dass Sie nicht mehr Ihre Dateien öffnen können oder bereits die unerfreuliche Mitteilung von Ransom32 auf dem Computer gefunden haben, sollten Sie die Bedrohung umgehend entfernen. Wir empfehlen dafür SpyHunter oder eine andere bewährte Anti-Malware zu verwenden.

Interessant: Ransom32 macht einem zum Komplizen
Es gibt eine unübliche Seite an dem Virus Ransom32. Er lässt den Betroffenen dem Affiliate-System beitreten und macht ihn zum Internetkriminellen, wenn er eine Bitcoin-Adresse hat. Die Bedrohung wird dann vom Betroffenen weiterverbreitet und der Betroffene bekommt 25% des Lösegelds, das die nächsten Opfer bezahlen. Eine sehr abscheuliche Methode, um mit gierigen Computernutzern Viren zu verbreiten.
Wie infiziert man sich mit dem Ransom32-Virus?
Der Ransom32-Virus wird wie die Mehrheit an Ransomware verbreitet – mit infizierten E-Mails. Die Installation von diesem gefährlichen Virus lässt sich meistens vermeiden, indem man von E-Mails fernbleibt, die von unbekannten Absendern stammen. Sie sollten diese niemals öffnen und besonders nicht deren angehangenen Inhalte herunterladen oder Dateien öffnen. Die Ransomware funktioniert genau wie ein Trojaner. Sie tarnt sich als sichere Datei, enthält aber in Wahrheit schädliche Komponenten, die die persönlichen Daten endgültig zerstören können. Der Virus kann allerdings auch durch schädliche Webseiten befördert werden, weshalb es ratsam ist nicht auf unsicheren Webseiten zu surfen.
Lesen Sie auf Seite 2 weiter, wenn Sie Ransom32 selbst beseitigen möchten.
Wie entfernt man den Virus und wie bekommt man die Dateien wieder zurück?
Ransomware kann selbstständig entfernt werden. Ist man im Umgang mit dem Computer allerdings nicht so erfahren, ist die manuelle Entfernung nicht empfehlenswert. Es kann passieren, dass man einige infizierte Dateien nicht sieht und nicht entfernt, was schädlich für das System sein kann. Eine Anleitung für die manuelle Entfernung können Sie weiter unten finden, aber wir empfehlen, wie gesagt, für die automatische Entfernung eine Anti-Malware zu verwenden.
Um wieder an alle Dateien gelangen zu können, muss man zuvor eine Kopie angefertigt und diese auf einer externen Festplatte gespeichert haben. Wenn Sie solche Kopien nicht gemacht haben, ist es fast unmöglich an die Dateien zu gelangen. Sie können aber zu guter Letzt immer noch folgende Entschlüsselungsprogramme ausprobieren, um wenigstens ein paar der verlorenen Dateien wiederherzustellen:
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