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Taka. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

Julie Splinters - - | Virustyp: Ransomware
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Wichtige Informationen über das Erpressungsprogramm Taka

Im Anbetracht der Höhepunkte der heutigen Neuigkeiten im IT-Bereich möchten wir den Taka-Virus präsentieren. Bei dem Virus handelt es sich um eine dateiverschlüsselnde Schadsoftware, die ihren großen Auftritt in der Online-Welt noch etwas hinauszögert. Dennoch konnten bereits bedeutsame Informationen zusammengetragen werden. Das Erpressungsprogramm sticht nicht besonders hervor und nutzt für seine Mission bewährte asymmetrische Verschlüsselungsmethoden. Wie bei anderen Erpressungsprogrammen üblich, sind die Forderungen in einer Textdatei zu finden. Die Opfer werden darin mit Drohungen unter Druck gesetzt, damit sie das Lösegeld bezahlen. Wenn das Lösegeld nicht zeitig überwiesen wird, werden die Dateien nach einer festgelegten Zeit gelöscht. Die Online-Community hat bereits zahlreiche solcher Erpressungsprogramme gesehen. Sollte man also das Erpressungsprogramm Taka ernst nehmen? Installieren Sie am besten schon während Sie sich mit der Vorgehensweise von Taka und der Entfernungsoptionen vertraut machen eine Sicherheitsanwendung wie Reimage. Eine solche Anwendung wird sicherstellen, dass der Prozess ungestört vonstattengeht. Die Bedrohung muss nämlich vollständig entfernt werden. Falls Sie bei der Entfernung von Taka Probleme haben, können Sie von der Anleitung am Ende des Artikels Gebrauch machen.

Die meisten Erpressungsprogramme werden gewöhnlich mit verschlüsselten Daten, Lösegeldforderungen und allerlei anderweitigen Probleme für die Betroffenen in Verbindung gebracht. Obwohl die dateiverschlüsselnden Bedrohungen dazu tendieren traditionelle Verschlüsselungsalgorithmen wie AES und RSA zu nutzen, ist für IT-Experten jeder Virus von Belang. Dann wiederum gibt es Computernutzer, die gerne beobachten, was bei den Erpressungsprogrammerstellern im Trend ist. Man findet nämlich nicht nur bedrohlich aussehende Schadsoftware, sondern auch dateiverschlüsselnde Viren mit willkürlichen Namen oder aus der Popkultur und Mythologie entnommene Namen. Hinsichtlich Taka vermuten manche, dass der Name auf die bangladeschische Währung Taka zurückzuführen ist. Andere nehmen an, dass die dahintersteckenden Hacker Fan der japanischen Kultur sind, da „taka“ der japanische Begriff für Falke ist. In allen Fällen hat man sichergestellt, dass die Hacker weiterhin anonym bleiben.

The image of Taka virus

In der Datei help_dcfile.txt informieren die Gauner über ihre Übeltat und erklären, dass sie wichtige Dokumente mithilfe der AES- und RSA-Algorithmen verschlüsselt haben. Ferner weisen sie ihre Opfer an ein Bitcoin-Wallet zu erstellen. Im Vergleich zu vorherigen dateiverschlüsselnden Bedrohungen, welche für das Einsammeln ihrer Lösegelder die Nutzung vom Tor-Browser vorausgesetzt haben, suggeriert Taka für das Erwerben von Bitcoins die Webseiten hXXps://www.coinbase.com/, hXXps://coincafe.com/ und hXXps://bitquick.co/. Wenn man die Schritte durchgeführt hat, verlangen die Hacker die Bitcoins an die angegebene Adresse zu überweisen. Die Bezahlung muss überdies innerhalb 72 Stunden durchgeführt werden. Andernfalls werden die Dateien permanent gelöscht. Druck auf diese Art auszuüben funktioniert sicherlich bei manchen Opfern und bringt sie dazu im Nu die geforderten 0,5 Bitcoins (zurzeit etwa 315 Euro) zu bezahlen. Trotz der Wichtigkeit der Daten darf man nicht vergessen, dass selbst nach der Bezahlung die Wiederherstellung komplett in den Händen von Verbrechern liegt.

Wie konnte das Erpressungsprogramm in den Computer gelangen?

Der Wahrscheinlichkeit nach hat Taka für die Infiltrierung eine Spammail genutzt, die einen infizierten Link beinhaltete. Hacker haben allerlei Techniken gemeistert, um Computernutzer dazu zu bringen Anhänge von E-Mails zu öffnen. Vorsicht ist selbst bei E-Mails geboten, die Dateien des Typs .doc oder .scr im Anhang enthalten. Sie werden gerne als Zollerklärungsformulare oder Lieferdokumente getarnt. Auch wenn das Logo eines lokalen Gerichtshofes zu sehen ist, darf man das Öffnen der Datei nicht überstürzen, da sich darin ein äußerst zerstörerisches Erpressungsprogramm befinden könnte, wie z.B. Taka. Des Weiteren verbergen sich Trojaner und dateiverschlüsselnde Bedrohungen auch auf Torrent-Seiten.

Die Bedrohung wirksam entfernen

Für eine endgültige Entfernung von Taka empfehlen wir die automatische Entfernung. Installieren Sie hierfür eine Anti-Spyware, wie bspw. Reimage oder Malwarebytes Anti Malware. Es ist wichtig, dass alle Dateien der Schadsoftware ausfindig gemacht werden, weshalb die Verwendung einer Anti-Spyware ratsam ist. Wenn Sie den Taka-Virus nicht entfernen können, weil sich das Sicherheitsprogramm einfach schließt oder das Downloaden nicht mehr funktioniert, können Sie mit unserer folgenden Anleitung den Zugriff wiederherstellen.

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um Taka zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Was ist zu tun, wenn das Programm nicht hilft?
Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von Taka ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
Pressebeiträge auf Reimage
Alternative Software
Plumbytes Anti-Malware
Wir haben die Effizienz von Plumbytes Anti-Malware bei der Entfernung von Taka getestet (2016-11-09)
Malwarebytes Anti Malware
Wir haben die Effizienz von Malwarebytes Anti Malware bei der Entfernung von Taka getestet (2016-11-09)
Hitman Pro
Wir haben die Effizienz von Hitman Pro bei der Entfernung von Taka getestet (2016-11-09)
Webroot SecureAnywhere AntiVirus
Wir haben die Effizienz von Webroot SecureAnywhere AntiVirus bei der Entfernung von Taka getestet (2016-11-09)

Methode 1. Entfernen Sie Taka mit Safe Mode with Networking

Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking
Windows 7 / Vista / XP
  • Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
  • Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
  • Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste
Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'
Windows 10 / Windows 8
  • Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
  • Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
  • Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking.
Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
Schritt 2: Entferne Taka

Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von Taka fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware. Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig. Weitere Informationen über Reimage.

Methode 2. Entfernen Sie Taka mit System Restore

Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt
Windows 7 / Vista / XP
  • Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
  • Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
  • Wählen Sie Command Prompt von der Liste
Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'
Windows 10 / Windows 8
  • Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
  • Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
  • Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt.
Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
  • Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
  • Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
  • Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von Taka liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
  • Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von Taka erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.
Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware. Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig. Weitere Informationen über Reimage.

Bonus: Wiederherstellung der Daten

Die oben aufgeführte Anleitung soll dabei helfen Taka vom Computer zu entfernen. Für die Wiederherstellung der verschlüsselten Dateien empfehlen wir eine ausführliche Anleitung von den Sicherheitsexperten von dieviren.de zu nutzen.

Wenn Ihre Dateien von Taka verschlüsselt worden sind, haben Sie für die Wiederherstellung mehrere Möglichkeiten:

Die Anwendung Data Recovery Pro

Obwohl es keine Garantien gibt, dass die Dateien wiederhergestellt werden, da die Anwendung eigentlich dafür gedacht ist Dateien nach einem Systemabsturz zu retten, ist sie dennoch einen Versuch wert.

  • Laden Sie Data Recovery Pro (https://dieviren.de/download/data-recovery-pro-setup.exe) herunter;
  • Führen Sie die Schritte der Data Recovery aus und installieren Sie das Programm auf dem Computer;
  • Starten Sie es und scannen Sie den Computer nach Dateien, die von Taka verschlüsselt worden sind;
  • Stellen Sie sie wieder her.

Die Systemwiederherstellung

Mit der Systemwiederherstellung des Betriebssystems setzt man das System zu einem früheren Zeitpunkt zurück, wodurch manche Dateien zu ihrem ursprünglichen Zustand versetzt werden können.

  • Suchen Sie nach einer verschlüsselten Datei, die Sie wiederherstellen möchten und führen Sie einen Rechtsklick darauf aus;
  • Selektieren Sie “Properties” und gehen Sie zum Reiter “Previous versions”;
  • Kontrollieren Sie hier unter “Folder versions” alle verfügbaren Kopien. Wählen Sie die Version aus, die Sie wiederherstellen möchten und klicken Sie auf “Restore”.

Shadow Explorer erhöht die Chance auf eine Datenwiederherstellung

Das Tool stellt die Dateien mithilfe der Schattenkopien, die vom Betriebssystem erstellt werden, wieder her. Nur wenige Erpressungsprogramme löschen diese Kopien, weshalb ein Wiederherstellen der Dateien durchaus erfolgreich verlaufen kann. Es gilt jedoch zu beachten, dass die Datenwiederherstellung nur nach der vollständigen Entfernung des Virus angegangen werden sollte.

  • Laden Sie Shadow Explorer (http://shadowexplorer.com/) herunter;
  • Folgen Sie den Anweisungen des Einrichtungsassistenten von Shadow Explorer und installieren Sie die Anwendung auf dem Computer;
  • Starten Sie das Programm und wählen Sie mithilfe des Auswahlmenüs oben links in der Ecke ihre Festplatte mit den verschlüsselten Daten aus. Kontrollieren Sie die vorhandenen Ordner;
  • Führen Sie auf den wiederherzustellenden Ordner einen Rechtsklick aus und wählen Sie “Export”. Sie können ebenfalls auswählen, wo der Ordner wiederhergestellt werden soll.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor Taka und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Julie Splinters
Julie Splinters - Expertin im Bereich Schadsoftwareentfernung

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