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Gmail-Virus. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Gabriel E. Hall - - | Virustyp: Schadsoftware
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Wissenswertes über Gmail-Viren

Gmail virus

Gmail-Virus ist ein weitreichender Begriff für diverse Betrugsmaschen, Phishing-Angriffe, Hoaxes und natürlich Schadsoftware, die die Gmail-Benutzerkonten kompromittieren. Am häufigsten wird der Begriff jedoch für Viren verwendet, die in Form eines E-Mail-Anhangs überliefert werden und die Computer der Gmail-Nutzer infizieren.

Gmail (kurz für Google Mail) gehört derzeit zu den besten E-Mail-Anbietern und weist mehr als eine Milliarde aktive Nutzer auf. Es ist daher nicht überraschend, dass Cyberkriminelle diese virtuelle Kommunikationsplattform im Visier haben. Es gibt hier schließlich hunderttausende potenzielle Opfer.

Die Angreifer nehmen Gmail-Nutzer ins Visier, indem sie ihnen schädliche Dateianhänge in der Form von ZIP-, JS- oder Word-Dateien senden. Mittlerweile hat Google JS-Dateien als Anhänge verboten, um Hackern die Infizierung zu erschweren.

Bedauerlicherweise konnte hiermit die Zahl der Erpressungsprogrammopfer nicht reduziert werden, denn die Angreifer versenden ihre Schadsoftware weiterhin in anderen Formaten und scheinen nicht über die neue Einschränkung besorgt zu sein. Sie verpacken ihre JS-Datei nun einfach in eine ZIP und umgehen hiermit mühelos die neuen Regeln.

Des Weiteren können Betrüger versuchen das Konto mit gefälschten Google Docs-Links zu kompromittieren. Sicherheitsexperten haben im Mai nämlich einen neuen Phishing-Angriff beobachtet, wo Betrüger tausende von gefälschten Nachrichten mit der Bitte um Prüfung von Google Docs-Dateien verschickt haben.

Mit einem Klick auf den Link wird das Opfer nach der Sicherheitsseite von Google weitergeleitet. Hier soll man dann einer schädlichen App Berechtigung für die Verwaltung des Kontos geben. Der Virus beabsichtigt mit den neuen Berechtigungen sich an die Kontakte des Opfers auszubreiten. Solche und ähnliche Betrugsmaschen sind leider sehr weitverbreitet.

Zudem gibt es eine weitere verlockende und wirksame Technik, wo Angreifer irreführende E-Mails mit einem gefälschten Gmail-Anhang versenden. Die List hier liegt allerdings im Nachrichtentext. Der Anhang sieht echt aus, ist allerdings lediglich ein gut gestaltetes und präzise platziertes Bild mit einer verborgenen URL.

Klickt man das Bild an, wird das Opfer zu einer Phishing-Seite weitergeleitet, die wie die echte Google-Anmeldeseite aussieht. Wenn man dort seine Anmeldedaten eingibt, ist das Konto natürlich umgehend gehackt.

Man muss Gmail-Viren entfernen, sobald man sie versehentlich vom E-Mail-Konto heruntergeladen hat. Wenn Sie Glück haben, können Sie noch Schäden am System oder das Verletzen Ihrer Privatsphäre verhindern. Für eine erfolgreiche Entfernung empfehlen wir die Software Reimage zu verwenden.

Infizierung mit Viren aus dem E-Mail-Posteingang verhindern

Wir wollen an dieser Stelle ein paar allgemeine Tipps aufführen, um ein Hacken oder Kompromittieren des Kontos zu verhindern. Einige dieser Tipps werden sogar dabei helfen eine Infizierung mit Erpressersoftware zu vermeiden. Wir empfehlen außerdem einen Blick auf diese Anleitung zu werfen: Wie man virenverseuchte E-Mails identifiziert.

  • Als E-Mail-Nutzer muss man immer vorsichtig sein und darf keinen suspekten Nachrichten trauen, die darum bitten das Passwort zurückzusetzen, das Konto upzugraden oder Sonstiges zu machen, das die Eingabe der Anmeldedaten erfordert. Es handelt sich hierbei um gängige Maschen, um nach Phishing-Seiten mit gefälschten Logins zu locken. Wenn man seine Anmeldedaten dort eingibt, ist das Konto umgehend kompromittiert.
  • Betrüger haben ihre Lieblingspraktiken. In der Regel sind sie während jährlicher Ereignisse, wie bspw. Black Friday oder der Steuersaison, am aktivsten. Sie verfassen rechtzeitig überzeugende E-Mails mit der Bitte um das Öffnen der angehangenen Datei oder des Links, um die wichtigen „Dokumente/Rechnungen/speziellen Angebote/Rabatte“ einzusehen. Bedauerlicherweise sind die Anhänge/Links lediglich Tarnung für ihren schädlichen Inhalt.
  • Generell sollte man E-Mails von unbekannten Absendern nicht öffnen, sondern die E-Mail-Adresse des Absenders zuerst sorgfältig prüfen und kontrollieren, ob sie legitim oder nicht ist. Wenn nicht, sollte man es auf keinen Fall in den Betracht ziehen die angehangenen Dateien oder die in der Nachricht befindlichen Links anzuklicken. Genau genommen sollte man noch nicht einmal den Nachrichtentext anklicken!

Häufig gestellte Fragen über Gmail-Schadsoftware

Im Folgenden finden Sie die gängigsten Formen von Gmail-Schadsoftware und die jeweiligen Klagen der Betroffenen, sowie unsere Antworten auf die Fragen. Wir hoffen auf diese Weise, dass wir Ihnen dabei helfen können eine Infizierung zu verhindern bzw. den Angriff zu überstehen.

Frage: Jemand schickt E-Mails von meiner E-Mail-Adresse. Mein Freund sagt, dass ich ihm Spam sende, obwohl ich das nicht gemacht habe!
Antwort: In dieser Situation sind zwei Szenarien denkbar. Ihr Konto könnte kompromittiert worden sein, aber wenn Sie die vermeintlichen Nachrichten nicht in Ihrem Versendet-Ordner sehen, liegt wohl eher ein Spoofing nahe. Dies bedeutet, dass Ihr Freund E-Mails von jemanden erhält, der die eigentliche Absenderadresse zu ihrer E-Mail-Adresse ändert oder sie als Antwort-Adresse einspeist. Wir empfehlen den Gmail-Sicherheitscheck durchzuführen, um das Konto zu sichern.

Frage: Mein Gmail-Konto wurde gehackt und ich kann mich nicht mehr anmelden. Wie bekomme ich mein Konto zurück?
Antwort: Lieber Besucher, als Erstes sollte man bei einem gehackten Konto das Passwort umgehend ändern. Zweitens gibt es bei Google ein Formular für die Kontenwiederherstellung.

Denken Sie außerdem darüber nach, wie Ihr Konto gehackt wurde. Vielleicht haben Sie Ihre Anmeldedaten auf einer Phishing-Seite eingegeben. Es ist zudem möglich, dass der Computer mit einem Keylogger oder einem datenstehlenden Trojaner infiziert ist, der die Logins und Passwörter an die Angreifer geschickt hat. In letzteren Fall müssen Sie unbedingt mit einer Anti-Malware einen vollständigen Systemscan durchführen, wie bspw. mit Reimage.

Frage: Ich habe eine schädliche Datei in Gmail geöffnet und hierdurch meinen Computer mit Erpressersoftware infiziert. Ich bin sehr enttäuscht. Funktioniert der Virenfilter von Gmail nicht?
Antwort: Lieber Besucher, der Virenfilter von Gmail ist sehr stark, aber Cyberkriminelle finden immer wieder neue Wege, um sie zu umgehen. Selbst wenn es sehr schwierig ist, ist es nicht unmöglich. Aus diesem Grund darf man sich beim Durchstöbern der E-Mail-Nachrichten nicht in Sicherheit wiegen. Auch nicht, wenn man den besten E-Mail-Anbieter der Welt nutzt. Seien Sie also immer auf der Hut und fallen Sie nicht auf die Tricks von Cyberkriminellen herein.

Die Verbreitung von Gmail-Viren

Es gibt mehrere gängige Maschen, die Cyberkriminelle für die Verbreitung ihrer Viren via E-Mail nutzen. Normalerweise geben sie vor legitime Dateien wie Bestätigungen, Rechnungen, Vorladungen, Berichte, Lebensläufe, Lieferinformationen oder ähnliche Dokumente zu senden, die keinen Verdacht erregen.

Die Dokumente enthalten allerdings oft Makro-Skripte, die bereits mit einem einzigen Klick auf „Inhalt aktivieren“ aktiv werden. Das Resultat ist das Herunterladen der Schadsoftware und ihre Ausführung.

Betrüger versenden außerdem gerne schädliche URLs und bitten den Link aus bestimmten Gründen zu besuchen. Der Link kann beispielsweise für das vermeintliche Zurücksetzen des Passworts sein oder dem Einsehen eines Dokuments oder einer Dropbox-Datei dienen. Das Anklicken des Links und der dahintersteckenden Inhalte ermöglicht natürlich die Infiltrierung der Schadsoftware.

Wenn man einen ungeschützten und für Schadsoftware anfälligen Computer nutzt, kann das E-Mail-Konto ebenfalls gefährdet sein und für das Versenden von Spam missbraucht werden. Ein ungeschützter Computer kann sich leider leicht mit Trojanern, Keyloggern und anderen datenstehlenden Viren infizieren. Das Risiko auf eine Infizierung steigt besonders, wenn man illegale Software aus dem Internet herunterlädt, denn sie sind eine der Hauptquellen für Schadsoftware.

Gmail-Viren vom System entfernen

Wenn Sie sich nach dem Öffnen eines E-Mail-Anhangs infiziert haben, ist die oberste Priorität den Virus so schnell wie möglich zu entfernen. Wir empfehlen hierfür nachdrücklich vom abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern und einer zuverlässigen Anti-Malware Gebrauch zu machen.

Wenn der Computer nicht infiziert ist, aber Sie nicht mehr auf Ihr Konto zugreifen können, müssen Sie sich mit dem E-Mail-Anbieter in Verbindung setzen und deren Anweisungen befolgen, um das Konto wiederherzustellen.

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um Gmail-Virus zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von Gmail-Virus ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
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Anleitung für die manuelle Entfernung des Gmail-Virus:

Entfernen Sie Gmail mit Safe Mode with Networking

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

Mit den folgenden Schritten lassen sich Gmail-Viren beseitigen, die das Computersystem kompromittiert haben.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: Entferne Gmail

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von Gmail fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Entfernen Sie Gmail mit System Restore

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von Gmail liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von Gmail erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor Gmail und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Über den Autor

Gabriel E. Hall
Gabriel E. Hall

Wenn Ihnen die kostenlose Entfernungsanleitung geholfen hat und Sie mit unserem Service zufrieden sind, möchten wir Sie um eine Spende bitten, sodass wir unsere Hilfe weiter anbieten können. Jeder noch so kleine Betrag ist herzlich willkommen.

Quelle: https://www.2-spyware.com/remove-gmail-virus.html

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