Ist Lock93 mit dem Erpressungsprogramm Locky verwandt?
Der Lock93-Virus gehört zu einer neuen Gruppe von dateiverschlüsselnder Schadsoftware. Der Virus wird allerdings mit Hackern in Verbindung gebracht, die die Bedrohung [email protected] veröffentlicht haben. Die Nachricht vom Virus wird in zwei Sprachen präsentiert: Englisch und Russisch. Zudem wird er mithilfe von Trojanern verbreitet und sollte daher nicht unterschätzt werden. Wenn Sie sich mit Lock93 infiziert haben, sollten Sie es umgehend entfernen. Sie können hierfür eine Anti-Spyware wie FortectIntego verwenden. Mehr über die Entfernung von Lock93 erfahren Sie unten.
Dateiverschlüsselnde Viren sind unter Internetnutzern keine Neuheit. Cerber und Locky treiben weiterhin ihr Unwesen in der Welt, weshalb nur wenige noch nie etwas von Erpressungsprogrammen gehört haben. In den letzten Jahren haben sich die Aktivitäten solcher Viren erheblich gesteigert. Lock93 sticht jedoch nicht besonders hervor. Mithilfe eines Trojaners, schleicht sich der Virus ins System und verschlüsselt alle Daten. Ferner können merkwürdige Windows-Warnungen über suspekte Programme im Systemhintergrund auftreten. Unterdessen sperrt die Bedrohung alle Dateien und versieht sie mit der Endung .lock93. Obwohl .Locky und .locked beliebte Endungen bei den Erstellern von Erpressungsprogrammen sind, wird bei Lock93 angenommen, dass die Entwickler der neuen Versionen von CrytoLocker auch hinter dieser Bedrohung stecken.

Der Lock93-Virus zeigt seinen Opfern einen zweisprachigen Text an, in Englisch und Russisch. Die Nachricht befindet sich in der Datei namens ИНСТРУКЦИЯ INSTRUCTION.txt. Es wird hier 1000 Rubel für das Freilassen der Dateien verlangt. Opfer können außerdem mit den Hackern über die E-Mail-Adresse [email protected] Kontakt aufnehmen, um das Wiederherstellen der Dateien anzugehen. Zudem wird die E-Mail-Adresse [email protected] bereitgestellt. Wie üblich droht man mit Konsequenzen für die Dateien, wenn man versucht sie selbst zu retten. Als Erstes sollte man in solch einem Fall immer die Entfernung des Virus sicherstellen.
Wie verbreitet sich der Virus?
Es wurde festgestellt, dass sich die Bedrohung auf zwei Wegen verbreitet. Sie greift Computernutzer mithilfe von Spammails an und versucht sie davon zu überzeugen die darin enthaltene Nachricht zu öffnen. Die dahintersteckenden Gauner erfinden dafür Polizeimitteilungen oder Steuerberichte. Klickt man auf den Anhang mit der angeblichen Rechnung oder sonstigen Mitteilung, aktiviert sich die Bedrohung. In manchen Fällen befindet sich Lock93 in einer Datei namens explorer.exe. Lock93 kann das System außerdem mithilfe von Trojan-Ransom.Win32.Crypmodadv.xda infiltrieren. Wenn Sie keine anständige Sicherheitsanwendung besitzen oder sie veraltet ist, ist es für Lock93 ein leichtes Spiel in den Computer zu gelangen.
Die Entfernungsmethoden für Lock93
Wir empfehlen das Erpressungsprogramm nicht auf eigene Faust zu entfernen, da es komplexe Verschlüsselungs- und Ausführungsmethoden nutzt. Sie können den Lock93-Virus mit einer Anti-Spyware wie FortectIntego oder MalwarebytesMalwarebytes entfernen. Nur nach der vollständigen Entfernung des Virus, sollten Sie sich der Datenwiederherstellung zuwenden. Zurzeit gibt es noch keinen kostenfreien und geeigneten Decrypter für den Virus, aber Sie können gerne unsere Alternativen ausprobieren. Wenn Sie auf Probleme bei der Entfernung von Lock93 treffen, befolgen Sie einfach folgende Anleitung, womit Sie wieder Zugriff auf den Computer bekommen. Anschließend können Sie gerne unsere Tipps für die Datenwiederherstellung nutzen.
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