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Virus TrickBot entfernen (Virenentfernungsanweisungen) - aktualisiert Sep 2020

von Julie Splinters - - | Virustyp: Trojaner

Neue Malspam-Kampagne zum Verbreiten von TrickBot-Trojaner im Einsatz

Abbildung TrickBot

TrickBot ist weitestgehend als Banktrojaner bekannt, der Online-Banking-Fenster nachahmt und Anmeldedaten stiehlt. Analytiker behaupten, dass das schädliche Programm erstellt und auf die Cyberwelt losgelassen worden ist, nachdem seine Entwickler den Erfolg von Dyre vernommen haben. Im Juni 2017 waren die Angriffe auf CRMs und Zahlungsabwickler gerichtet, nun wird für die Verbreitung eine neue Malspam-Kampagne genutzt. 

Untersuchungen haben gezeigt, dass der Banktrojaner ähnliche Verschlüsselungsmethoden und Infizierungsstrategien wie Dyre (auch als Dyreza bekannt) nutzt. Schadsoftware kann in manchen Fällen Sicherheitsanwendungen umgehen und das System infiltrieren, wenn der Nutzer selbst auf einen schädlichen Link klickt oder eigenständig ein gefälschtes Programm herunterlädt.

Nach dem Eindringen speist TrickBot seine schädlichen Skripte und seinen schädlichen Code in die Bankseiten ein. In anderen Worten: Die Cyberbedrohung ersetzt die originale Version der Seite mit einem bösartigen Ersatz. Die Module der Schadsoftware sind überwiegend in C++ geschrieben.

Im Vergleich zu der von Dyre früher verwendeten Verschlüsselungsmethoden AES und SHA256, wird die Verschlüsselung nun durch die Microsoft CryptoAPI unterstützt. Anders als früher führt TrickBot auch COM- und TaskScheduler-Befehle aus, um Kontrolle über den Computer zu behalten.

Die erste Kampagne war ausschließlich auf australische Banken gerichtet. Im April 2017 sind aber auch Banken in den Vereinigten Staaten, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Irland, Deutschland, Frankreich, Neuseeland und in der Schweiz zum Ziel geworden.

Auch wenn der Trojaner hauptsächlich Banken im Visier hat, könnten auch andere Nutzer ihn antreffen. Im Falle eines Angriffs ist ein vollständiger Systemscan mit einem seriösen Schadsoftware-Entferner wie Reimage Reimage Cleaner Intego notwendig. Auf diese Weise sorgt man dafür, dass TrickBot vollständig vom System entfernt wird.

TrickBot-Virus überlistet Nutzer mit betrügerischem Mail-Anhang von angeblicher Lloyds Bank

Experten haben kürzlich einen neuen Weg gefunden, wie der TrickBot-Trojaner verbreitet wird. Die Schadsoftware wurde in E-Mails der vermeintlichen Lloyds Bank versendet und dort als Anhang mit vertraulichen Dokumente über das Konto getarnt. Beachten Sie, dass die echte Lloyds Bank nichts mit der Malspam-Kampagne zu tun hat, sondern ihr Name lediglich für bösartige Absichten missbraucht wird.

Opfer berichten, dass sie am 6. Dezember 2017 eine E-Mail von mit dem Anhang Protected32.doc erhalten haben. Die Mail wurde so erstellt, dass sie täuschend echt aussieht, weshalb sie möglicherweise viele von ihrer Legitimität überzeugt hat.

Die E-Mail teilte ihren Empfängern mit, dass es sich um eine automatische Nachricht handelt, wo keine Antwort erforderlich ist. Es soll lediglich der Anhang geprüft werden, wofür folgende Anweisungen bereitgestellt worden sind: 

To unlock/view your documents, follow the instructions below.

1. Look for an attachment (Protected.doc) ( typically at the top or bottom; location varies by email service).
2. Your Authorization code is: 430SJAOPS982XXS.
3. Enter the authorization code when prompted.

Vergessen Sie nicht, dass Sie keine verdächtigen oder zusammenhangslosen E-Mail-Anhänge öffnen sollten. Wir möchten an dieser Stelle außerdem an die alten Tricks erinnern, mit denen die Hacker die TrickBot-Schadsoftware schon einmal verbreitet haben. Im Juni 2017 haben sie es bereits mit einer ähnlichen Malspam-Kampagne versucht. Sie war der Malspam-Kampagne der Jaff-Erpressersoftware nahezu identisch.

Cyberkriminelle nutzten hierbei Social-Engineering-Methoden, um zum Öffnen eines schädlichen Mail-Anhangs zu überlisten. Darin getarnt war eine PDF-Datei, die ein Word-Dokument öffnete. Um den Inhalt ansehen zu können, ist das Aktivieren von Makros notwendig. Das Anklicken auf „Makros aktivieren“ führt jedoch zur Ausführung des Trojaners auf dem System. Neue Opfer waren Banken in Indien, Singapur, die Niederlande und Bulgarien.

Finanzinstitute waren nicht die einzigen Opfer des Trojaners. Er hat nämlich auch zwei Anbieter von Kundenpflegesoftware und PayPal-Nutzer im Visier. Im Mai haben Sicherheitsforscher zwei Schadsoftware-Kampagnen entdeckt, die jeweils 210 URLs und 251 URLs anvisierten.

Bild TrickBot-TrojanerDer Banktrojaner TrickBot hat Finanzinstitute auf der ganzen Welt im Visier.

Trojaner verbreitet sich via Phishing-Mails

Experten haben festgestellt, dass bei TrickBot Phishing-Mails immer noch die Hauptverbreitungsmethode sind. Sie können den Trojaner als echt aussehendes PDF- oder DOC-Dokument tarnen und Empfänger mit einem Betreff wie Invoice oder Private Details locken. Da Kriminelle gerne bekannte Unternehmen imitieren, lassen sich leider viele zum Öffnen schädlicher Anhänge überlisten.

Zudem hat die Schadsoftware PayPal-Nutzer im Visier. Wenn Sie also eine E-Mail über verdächtige Aktivitäten im PayPal-Konto oder andere Probleme erhalten, sollten Sie sich nur auf PayPal anmelden, indem Sie die Adresse selbst im Browser eingeben und nicht auf die bereitgestellten Links oder angehangenen Dokumente klicken.

Die Gauner haben verschiedene Methoden, um an persönliche Informationen zu gelangen. Die E-Mails sind in der Regel sehr überzeugend. Tappen Sie nicht in die Falle, selbst wenn eine suspekte Rechnung eintrifft oder der Steuerbericht geprüft werden soll.

Darüber hinaus kann sich der Trojaner an kostenlose Anwendungen anhängen. Sie sollten sich die Installation eines neuen Mediaplayers also gut überlegen.

Freeware ist häufig ein Überträger von diversen schädlichen Cyberbedrohungen. Mit etwas zusätzlicher Vorsicht senkt man bereits das Risiko auf eine TrickBot-Infizierung.

TrickBot-Virus sicher entfernen

Der Trojaner lässt sich nur vom System entfernen, indem man hierfür eine zuverlässige Sicherheitssoftware nutzt, denn das schädliche Programm hat die Fähigkeit sich als legitimen Computerprozess oder legitime Datei zu tarnen.

Das Ausfindig machen und Löschen aller Schadsoftware-Dateien kann demzufolge eine schwierige und komplizierte Aufgabe sein und sogar zu irreparablen Schaden am System führen.

Wir empfehlen nachdrücklich Reimage Reimage Cleaner Intego, SpyHunter 5Combo Cleaner oder Malwarebytes zu installieren und mit einer dieser Sicherheitsprogramme einen vollständigen Systemscan durchzuführen.

Zu guter Letzt möchten wir noch daran erinnern, dass man TrickBot sofort entfernen muss. Es handelt sich hierbei um einen datenstehlenden Trojaner, der Geldverlust und andere ernste Eingriffe in die Privatsphäre mit sich bringen kann.

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Was ist zu tun, wenn das Programm nicht hilft?
Wenn Sie mit Reimage Intego den Virenschaden nicht beheben konnten, kontaktieren Sie uns über Fragt uns und stellen Sie Ihre Frage. Geben Sie dabei alle Einzelheiten an.
Reimage Intego besitzt einen begrenzten kostenlosen Scanner. Reimage Intego bietet eine gründlichere Überprüfung an, wenn Sie die Vollversion erwerben. Wenn die kostenlose Überprüfung Probleme findet, können Sie sie mit der kostenlosen manuellen Reparatur beheben oder die Vollversion kaufen.
Alternative Software
Unterschiedliche Software hat einen unterschiedlichen Zweck. Wenn das Reparieren von korrupten Dateien mit Reimage nicht erfolgreich war, können Sie SpyHunter 5 ausprobieren.
Alternative Software
Unterschiedliche Software hat einen unterschiedlichen Zweck. Wenn das Reparieren von korrupten Dateien mit Intego nicht erfolgreich war, können Sie Combo Cleaner ausprobieren.
TrickBot-Virus-Screenshot
TrickBot-Virus-ScreenshotTrickBot-Virus-ScreenshotTrickBot-Virus-ScreenshotTrickBot-Virus-Screenshot
TrickBot-Virus-Screenshot

Anleitung für die manuelle Entfernung des TrickBot-Virus:

Entfernen Sie TrickBot mit Safe Mode with Networking

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: TrickBot entfernen

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage Reimage Cleaner Intego oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von TrickBot fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Entfernen Sie TrickBot mit System Restore

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von TrickBot liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von TrickBot erfolgreich war, indem Sie Reimage Reimage Cleaner Intego herunterladen und damit den Computer scannen.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor TrickBot und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage Reimage Cleaner Intego, SpyHunter 5Combo Cleaner oder Malwarebytes, nutzen.

Privatsphäre leicht gemacht

Anonymität im Internet ist heutzutage ein wichtiges Thema. Ob man sich nun vor personalisierter Werbung schützen möchte, vor Datenansammlungen im Allgemeinen oder den dubiosen Praktiken einiger Firmen oder Staaten. Unnötiges Tracking und Spionage lässt sich nur verhindern, wenn man völlig anonym im Internet unterwegs ist.

Möglich gemacht wird dies durch VPN-Dienste. Wenn Sie online gehen, wählen Sie einfach den gewünschten Ort aus und Sie können auf das gewünschte Material ohne lokale Beschränkungen zugreifen. Mit Private Internet Access surfen Sie im Internet ohne der Gefahr entgegen zu laufen, gehackt zu werden.

Sie erlangen volle Kontrolle über Informationen, die unerwünschte Parteien abrufen können und können online surfen, ohne ausspioniert zu werden. Auch wenn Sie nicht in illegale Aktivitäten verwickelt sind oder Ihren Diensten und Plattformen Vertrauen schenken, ist Vorsicht immer besser als Nachricht, weshalb wir zu der Nutzung eines VPN-Dienstes raten.

Sichern Sie Ihre Dateien für den Fall eines Malware-Angriffs

Cyberinfektionen, aber auch eigene Fehler können zu verschiedenen Verlusten führen. Softwareprobleme aufgrund Malware oder direkter Datenverlust dank Verschlüsselung können zu Geräteproblemen oder zu dauerhaften Schäden führen. Wenn man allerdings aktuelle Backups besitzt, kann man sich nach solch einem Vorfall leicht retten und zurück an die Arbeit gehen.

Es ist daher wichtig, nach Änderungen am Gerät auch die Backups zu aktualisieren, sodass man zu dem Punkt zurückkehren kann, an dem man zuvor gearbeitet hat, bevor eine Malware etwas verändert hat oder sonstige Probleme mit dem Gerät auftraten und Daten- oder Leistungsverluste verursachten. Verlassen Sie sich daher auf Sicherheitskopien und machen Sie die Backups zu Ihrer täglichen oder wöchentlichen Gewohnheit.

Wenn Sie von jedem wichtigen Dokument oder Projekt die vorherige Version besitzen, können Sie Frustration und Pannen vermeiden. Besonders nützlich sind sie, wenn Malware wie aus dem Nichts auftaucht. Verwenden Sie Data Recovery Pro für die Systemwiederherstellung.

Über den Autor
Julie Splinters
Julie Splinters - Expertin im Bereich Schadsoftwareentfernung

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Quelle: https://www.2-spyware.com/remove-trickbot-virus.html
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