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Dridex. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Julie Splinters - - | Virustyp: Schadsoftware
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Die Wiederauferstehung von Dridex: Warum ist der Virus gefährlich?

Der wieder aktive Virus Dridex hat sicherlich große Pläne. Die virtuelle Bedrohung wurde bereits im Jahr 2014 zu einer Berühmtheit als unzählige Firmennutzer weltweit über ihre gestohlenen Bankkontenpasswörter berichtet haben. Das Resultat waren enorme finanzielle Verluste. Aufgrund der komplexen und allerfeinsten Struktur, sowie auch der Verbreitungsmethoden konnte die Schadsoftware komplettes Chaos in der IT-Welt anrichten. Die Methoden von Dridex konnten sich gegen der von anderen aggressiven Bedrohungen behaupten und blieben unschlagbar. Hauptsächlich war Nordamerika und Westeuropa das Ziel, wohingegen der Virus sich nun weiter östlich bewegt und die baltischen Staaten als Nächstes im Visier hat. Normale Computernutzer sind als Opfer nicht ausgeschlossen. Wenn man das Pech hatte diesen Virus zu begegnen, sollte man ihn natürlich direkt entfernen. Die Sicherheitsanwendung Reimage kann dies beschleunigen. Die Entfernung von Dridex sollte umgehend in Angriff genommen werden, da der Virus äußerst wichtige Informationen an Hacker durchsickern lassen kann.

Die Bedrohung ist alternativ auch als Worm.Win32.Cridex oder Cridex bekannt. Sie kann Anmeldedaten und Passwörter stehlen, indem sie erhebliche Modifizierungen am Browser vornimmt. Da der Virus sowohl als Trojaner als auch als Wurm fungiert konnte er früher die Sicherheitsprogramme überlisten. Hinsichtlich der Wurmeigenschaften lässt sich sagen, dass er das System mithilfe von Links auf File-Sharing-Webseiten infiziert. Sobald sich die Bedrohung erfolgreich auf dem Computer einnistet, werden die trojanischen Funktionen aktiv. Die Schadsoftware verändert zugleich die Browsereinstellungen, sodass man statt nach der echten Bankseite zu einer gefälschten Version weitergeleitet wird. Auf diese Weise kann der Virus alle Passwörter aufzeichnen und mit Screenshots die Aktivitäten auf dem Computer ausspionieren. Ferner können gelegentlich Systemfehler und -meldungen auftreten, die einen Systemneustart erfordern. Wenn die benötigten Informationen erfasst worden sind, werden sie an die Server der Hacker übertragen. Innerhalb einer Nacht oder nur wenigen Stunden erleiden die Opfer dann die finanziellen Verluste.

 Dridex malware targets your banking data

Die Funktionsweise und die Übertragungsmethode der Schadsoftware

Die Verbreitungsmethode und die Funktionsweise sind erwähnenswert, weil sie ein Grund dafür sind, dass die Schadsoftware für solch eine lange Zeit aktiv bleiben konnte. Die ersten Anzeichen auf den Banktrojaner Dridex wurden bereits in 2014 gesehen. Mithilfe des Botnetz (einem Netzwerk aus Maschinen und Geräten, die die Verbreitung von Schadsoftware managen) konnte die Schadsoftware tausende von Computern erfolgreich infiltrieren. Normale Computernutzer sind vermutlich mit der Infizierung nicht vertraut, da sie hauptsächlich Banken und finanzielle Institutionen im Visier hatte. Der Erfolg lag außerdem in der Verbreitung von Spammails mit eingebetteten Makros. Um die Opfer das Aktivieren der Bedrohung schmackhaft zu machen, haben die Hacker die E-Mails als Rechnungen oder finanzielle Berichte dargestellt. Wenn das anvisierte Betriebssystem Makros automatisch aktiviert, konnte die Schadsoftware direkt ihr Unwesen treiben.

Im Anschluss der Infiltrierung verursacht die Schadsoftware richtiges Chaos: Sie kreiert Backdoors, um heimlich weitere bösartige Dateien zu installieren. Ferner hat sie sich mit mehreren Erpressungsprogrammentwicklern zusammengetan. Es wurde nämlich beobachtet, dass der Virus Bart die Verbreitung von Dridex und Locky begünstigt. Ein anständig gesichertes System ist also notwendig, wenn man den Cyberinfizierungen den Kampf ansagen möchte. Abgesehen von dem Herunterladen und dem Upgraden von Sicherheitsanwendungen, kann man das Risiko einer Infizierung mit Dridex verringern, indem man keine P2P-Webseiten besucht und die Identität der Absender überprüft, bevor man die Inhalte einer Spammail öffnet.

Die Entfernungsschritte für Dridex

Trojaner und Würmer sind sicherlich sehr zerstörerische und frustrierende Arten von Viren. Aktualisieren Sie daher Ihr Antivirenprogramm und installieren Sie eine zusätzliche Sicherheitsanwendung wie Reimage für eine vollständige Entfernung von Dridex. Die Anti-Spyware ist speziell für Schadsoftware wie diesem Banktrojaner erstellt worden. Zudem kann sie ein Eindringen von weiteren Bedrohungen dieser Art, sowie Erpressungsprogrammen blockieren. Die manuelle Entfernung von Dridex ist nicht empfehlenswert, weil das Ausfindig machen der verantwortlichen exe-Dateien vergebens sein kann. Für eine bessere Onlinesicherheit spielt natürlich das Vorsichtigsein ebenfalls eine große Rolle.

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Für die Deinstallation von Dridex ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

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Pressebeiträge auf Reimage
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Über den Autor

Julie Splinters - Expertin im Bereich Schadsoftwareentfernung

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Quelle: https://www.2-spyware.com/remove-dridex-virus.html

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