Tote durch Schadsoftware!

Jake Doe - -

Es ist bereits über ein Jahr her als der Rumäne Marcel Datcu aufgrund einer gefälschten Warnung auf dem Computer seinem Sohn das Leben genommen und anschließend Selbstmord begangen hat. In der Warnung wurde behauptet, dass das FBI durch seine Besuche pornografischer Webseiten auf ihn aufmerksam geworden ist und er nun ein Bußgeld in Höhe von 70.000 Lei (etwas über 18.000 Euro) bezahlen muss, wenn er einen Gefängnisaufenthalt von 11 Jahren vermeiden möchte. Das Opfer hat sich allerdings dazu entschieden die Bestrafung, die die Ransomware-Entwicklern erfunden haben, auf brutale Weise zu umgehen. Bevor er seinem Sohn das Leben genommen und Selbstmord begangen hat, hat er einen Abschiedsbrief verfasst. Er gibt dort als Grund an, dass er nicht für 11 Jahre ins Gefängnis gehen kann und seinem Sohn das Leid nicht antun möchte.

Bedauerlicherweise ist dies nicht der einzige Todesfall durch Schadsoftware. Es gibt einige weitere Beispiele dafür wie dubios Hacker sein können, wenn sie es auf das Geld der Opfer abgesehen haben. Nachdem sie die Computersysteme infizieren, nutzen sie beunruhigende Mitteilungen, um die Opfer davon zu überzeugen, dass sie mit den Behörden oder anderen wichtigen Parteien zu tun haben. Wenn ein Opfer die Mitteilung nicht von echten unterscheiden kann und die Situation aussichtslos erscheint, kann der Stress zum Suizid oder zu einem Herzinfarkt führen.

Ein weiteres Opfer ist Corrie Santayana (der Name wurde verändert und ist der Redaktionsleitung bekannt). Corrie wurde Opfer einer Malvertising-Kampagne, welche sich Social-Engineering-Methoden zunutze machte, um gewünschte Inhalte (Benachrichtigungen, Banner und Pop-ups) beim Internetsurfen einzublenden. Manche können gefälschte Mitteilungen ohne Probleme erkennen, andere wiederrum sind davon überzeugt, dass sie die Anweisungen befolgen müssen. Corrie war ebenfalls davon überzeugt, dass eine plötzliche Warnung, dem BSOD (Blue Screen of Death) von Windows ähnlich, wahr ist. Die Nachricht besagte „Windows Health is Critical! Do not restart! Please contact Microsoft technicians“. Nachdem er die angeblichen Techniker angerufen hatte, stellte sich heraus, dass er 1000 USD für die spezielle technische Unterstützung bezahlen muss. Er hat nicht lange gewartet und für die nicht existente und nicht gerade billige Hilfe die Überweisung getätigt. Bedauerlicherweise hat es nicht einmal ein paar Stunden gedauert bis er herausgefunden hat, dass er sein Geld an Betrüger überwiesen hatte. Nachdem sein Sohn ihm erklärt hat, was passiert ist, hatte der Vater einen Herzinfarkt und wurde tot in seinem Wohnzimmer aufgefunden.

Sicherheitsexperten warnen davor, dass es hunderte verschiedene Methoden gibt, die sich Hacker zunutze machen, um die Computernutzer in Bredouille zu bringen. Internetkriminelle können nicht nur Geld stehlen, sondern leider auch Todesfälle verursachen.

Wenn Sie sich, Ihre Familie, Ihre Verwandten und Freunde schützen möchten, sollten Sie die Verwendung einer zuverlässigen Sicherheitssoftware in Betracht ziehen. Nur eine vertrauenswürdige Anti-Spyware kann Ihnen dabei helfen schädliche Pop-ups, Anzeigen, gefälschte Warnungen oder arglistige Dateien, die versuchen den Computer zu infizieren, zu erkennen. Wenn Sie auf der Suche nach einer zuverlässigen Anti-Malware sind, können wir Ihnen Reimage empfehlen. SpyHunter ist ein hochwertiger Schutz vor Schadsoftware und wird bereits von tausenden Computernutzern verwendet.

Quelle: http://www.2-spyware.com/news/post5743.html

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