My Inbox Helper ist ein Browser-Hijacker, der angeblich einfachen Zugriff auf E-Mail-Konten ermöglichen soll

My Inbox Helper ist ein potenziell unerwünschtes Programm (PUP), das als Browsererweiterung für Google Chrome, Mozilla Firefox, Internet Explorer und andere gängige Browser bereitgestellt wird. Die offizielle Webseite besagt, dass die Anwendung einen einfachen Zugriff auf E-Mail-Konten und häufig besuchte soziale Medienseiten ermöglicht. Allerdings warnen Experten davor, dass man mit der Deinstallation von My Inbox Helper zu kämpfen haben könnte, wenn man es ins System lässt.
| Name | My Inbox Helper |
|---|---|
| Typ | Browser-Hijacker |
| Subtyp | Potenziell Unerwünschtes Programm (PUP) |
| Kompatibel mit Betriebssystemen | Windows 7/8/10/Vista/XP |
| Beworben als | Nützliches Tool für den Zugriff auf E-Mail-Konten und anderen Webseiten |
| Verbreitung | Als Browsererweiterung, die sich in Softwarepakete befinden kann |
| Symptome | Hijackt den Browser und modifiziert die Einstellungen, um neue Tabs zu ändern |
| Entfernung | Führen Sie mit FortectIntego eine vollständige Systemüberprüfung durch, um My Inbox Helper auf dem PC zu identifizieren und zu entfernen |
Wenn Sie sich fragen, was My Inbox Helper ist, ist die Antwort einfach — ein Browser-Hijacker, der das System infiltriert und bestimmte Änderungen in den Browsereinstellungen veranlasst. Oder mit anderen Worten: Es hijackt den Browser, installiert darin seine Toolbar und zwingt dazu Suchanfragen über unzuverlässige Suchmaschinen durchzuführen.
Wir können jedoch nicht den Begriff My Inbox Helper-Virus verwenden, da die Anwendung selbst nicht bösartig ist. Experten kategorisieren es aber als potenziell unerwünschtes Programm (PUP), da es für Werbezwecke seine Benutzer ausspionieren und nicht-personenbezogene Informationen erfassen kann.
Normalerweise beginnt My Inbox Helper nach seiner Installation mit der Überwachung folgender Details:
- IP-Adresse,
- Internetanbieter,
- angeklickte Anzeigen,
- Browserverlauf.
Die Informationen ermöglichen es My Inbox Helper, personalisierte Anzeigen einzublenden. Es passt sie also an die Interessen der Nutzer an und erhöht die Chancen, dass auf sie geklickt wird. Einige Details können jedoch auch private Informationen enthalten, wie z.B. die E-Mail-Adresse, wenn man sie in die Suche eingibt.

Trotz der Beurteilungen über My Inbox Helper sollten Sie Ihr System schützen und den Browser-Hijacker beseitigen. Beachten Sie, dass die neue Suchmaschine bearbeitete Suchergebnisse liefern und zu Partnerseiten oder sogar Schadsoftware-Quellen führen kann.
Wenn Sie immer noch Zweifel an der Entfernung von My Inbox Helper haben, warnen Experten davor, dass die von dem Programm generierten Anzeigen bösartige Skripte enthalten könnten. Mit anderen Worten, wenn Sie auf eine bösartige Anzeige klicken, kann sie automatisch die Installation von Schadsoftware auslösen. Zögern Sie also nicht und entfernen Sie My Inbox Helper direkt mit FortectIntego.
Verdächtige Browsererweiterungen können mit Freeware gebündelt sein
Das potenziell unerwünschte Programm (PUP) lässt sich direkt von seiner Webseite herunterladen. Die Entwickler nutzen aber auch das Bundling, um ihre fragwürdige Browsererweiterung zusammen mit Freeware zu verbreiten. Wenn Sie alle Komponenten von einem Softwarepaket aufdecken möchten, damit Sie die suspekten Erweiterungen ablehnen können, sollten Sie diese Schritte befolgen:
- Lesen Sie die Datenschutzerklärung, die EULA und die Nutzungsbedingungen.
- Ändern Sie den schnellen/empfohlenen Installationsmodus auf Benutzerdefiniert/Erweitert.
- Überspringen Sie keine Schritte und lesen Sie sich die angegebenen Informationen durch.
- Deaktivieren Sie vorab ausgewählte Komponenten, die Änderungen im Browser vorschlagen.
Anleitung zur Deinstallation von My Inbox Helper
Nutzer, die My Inbox Helper aus dem System entfernen möchten, haben die Wahl zwischen zwei Methoden. Entweder man entfernt den Browser-Hijacker manuell, indem man die Anweisungen am Ende dieses Artikels befolgt oder man installiert einen zuverlässigen Virenscanner und beseitigt My Inbox Helper automatisch.
In beiden Fällen muss jeder betroffene Browser zurückgesetzt werden. Detaillierte Anleitungen zum Löschen verdächtiger Erweiterungen in Google Chrome, Internet Explorer, Mozilla Firefox und Microsoft Edge finden Sie weiter unten. Darüber hinaus listen unsere Experten im Folgenden auch die drei besten Antivirenprogramme bei Infizierungen mit PUPs auf.
Deinstallation in Windows
So lässt sich [title] in Windows 10/8 entfernen:
- Geben Sie Systemsteuerung in die Windows-Suche ein und drücken Sie die Eingabetaste oder klicken Sie auf das Suchergebnis.
- Wählen Sie unter Programme den Eintrag Programm deinstallieren.

- Suchen Sie in der Liste nach Einträgen bezüglich [title] (oder anderen kürzlich installierten verdächtigen Programmen).
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Anwendung und wählen Sie Deinstallieren.
- Wenn die Benutzerkontensteuerung angezeigt wird, klicken Sie auf Ja.
- Warten Sie, bis der Deinstallationsvorgang abgeschlossen ist, und klicken Sie auf OK.

Anweisungen für Nutzer von Windows 7/XP:
- Klicken Sie auf Windows Start > Systemsteuerung (und im Falle von Windows XP zusätzlich auf Programme hinzufügen/entfernen).
- Wählen Sie in der Systemsteuerung Programme > Programm deinstallieren.

- Wählen Sie die unerwünschte Anwendung aus, indem Sie sie einmal anklicken.
- Klicken Sie oben auf Deinstallieren/Ändern.
- Bestätigen Sie mit Ja.
- Klicken Sie auf OK, sobald die Deinstallation abgeschlossen ist.
MS Edge/Chromium Edge zurücksetzen
Unerwünschte Erweiterungen aus MS Edge löschen:
- Öffnen Sie im Browser das Menü (drei horizontale Punkte oben rechts) und wählen Sie Erweiterungen.
- Wählen Sie in der Liste die Erweiterung zu und klicken Sie auf das Zahnradsymbol.
- Klicken Sie unten auf Deinstallieren.

Cookies und andere Browserdaten löschen:
- Öffnen Sie im Browser das Menü (drei horizontale Punkte oben rechts) und wählen Sie Datenschutz und Sicherheit.
- Klicken Sie unter Browserdaten löschen auf Zu löschendes Element auswählen.
- Wählen Sie alles außer Kennwörter aus und klicken Sie auf Löschen.

Tabs und Startseite wiederherstellen:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Suchen Sie dann den Abschnitt Beginnt mit.
- Falls Sie dort eine verdächtige Domain sehen, entfernen Sie sie.
MS Edge zurücksetzen (falls die Schritte oben nicht geholfen haben):
- Drücken Sie auf Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
- Klicken Sie unten im Fenster auf Mehr Details.
- Wählen Sie den Reiter Details.
- Scrollen Sie nun nach unten und suchen Sie alle Einträge bzgl. Microsoft Edge. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jeden dieser Einträge und wählen Sie Task beenden, um die Ausführung von MS Edge zu beenden.

Wenn auch diese Lösung nicht geholfen hat, ist eine erweiterte Methode zum Zurücksetzen von Edge nötig. Beachten Sie, dass Sie vor der Durchführung der nächsten Schritte Ihre Daten erst sichern sollten.
- Navigieren Sie zu folgendem Ordner auf dem Computer: C:\\Benutzer\\%benutzername%\\AppData\\Local\\Packages\\Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe.
- Drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf Strg + A, um alle Ordner auszuwählen.
- Klicken Sie die ausgewählten Dateien mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Löschen.

- Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf Start und wählen Sie Windows PowerShell (Administrator).
- Kopieren Sie folgenden Befehl und fügen Sie ihn in der PowerShell ein, drücken Sie dann auf die Eingabetaste:
Get-AppXPackage -AllUsers -Name Microsoft.MicrosoftEdge | Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register “$($_.InstallLocation)\\AppXManifest.xml” -Verbose

Anleitung für die Chromium-Version von Edge
Erweiterungen aus MS Edge (Chromium) löschen:
- Öffnen Sie Edge und navigieren Sie zu Menü > Erweiterungen.
- Löschen Sie unerwünschte Erweiterungen, indem Sie auf Entfernen klicken.

Cache und Website-Daten löschen:
- Klicken Sie auf das Menü und gehen Sie zu den Einstellungen.
- Navigieren Sie zu Datenschutz, Suche und Dienste.
- Klicken Sie im Abschnitt Browserdaten löschen auf Zu löschende Elemente auswählen.
- Wählen Sie im Zeitbereich die Option Gesamte Zeit.
- Klicken Sie auf Jetzt löschen.

Chromium Edge zurücksetzen:
- Klicken Sie auf das Menü und gehen Sie zu den Einstellungen.
- Wählen Sie im linken Bereich Einstellungen zurücksetzen.
- Klicken Sie auf Einstellungen auf Standardwerte zurücksetzen.
- Bestätigen Sie mit Zurücksetzen.

Mozilla Firefox zurücksetzen
Gefährliche Erweiterungen löschen:
- Öffnen Sie den Browser Mozilla Firefox und klicken Sie auf das Menü (drei horizontale Linien oben rechts im Fenster).
- Wählen Sie Add-ons.
- Wählen Sie hier alle Plugins und Erweiterungen aus, die mit [title] in Verbindung stehen, und klicken Sie auf Entfernen.

Startseite zurücksetzen:
- Klicken Sie auf die drei horizontalen Linien oben rechts im Fenster, um das Menü zu öffnen.
- Wählen Sie Einstellungen.
- Geben Sie unter Startseite Ihre bevorzugte Seite ein, die bei jedem neuen Starten von Mozilla Firefox geöffnet werden soll.
Cookies und Website-Daten löschen:
- Navigieren Sie zum Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Gehen Sie zum Abschnitt Datenschutz & Sicherheit.
- Scrollen Sie nach unten und suchen Sie nach Cookies und Website-Daten.
- Klicken Sie auf Daten entfernen...
- Wählen Sie Cookies und Website-Daten, sowie Zwischengespeicherte Webinhalte/Cache aus und klicken Sie auf Leeren.

Mozilla Firefox zurücksetzen
Falls trotz der obigen Anweisungen [title] nicht entfernt wurde, setzen Sie Mozilla Firefox wie folgt zurück:
- Öffnen Sie den Browser Mozilla Firefox und klicken Sie auf das Menü.
- Navigieren Sie zu Hilfe und wählen Sie dann Informationen zur Fehlerbehebung.

- Klicken Sie unter dem Abschnitt Firefox wieder flottmachen auf Firefox bereinigen...
- Bestätigen Sie die Aktion mit einem Klick auf Firefox bereinigen – damit sollte die Entfernung von [title] abgeschlossen sein.

Google Chrome zurücksetzen
Schädliche Erweiterungen in Google Chrome entfernen:
- Öffnen Sie Google Chrome, klicken Sie auf das Menü (drei vertikale Punkte oben rechts) und wählen Sie Weitere Tools > Erweiterungen.
- In dem neu geöffneten Fenster sehen Sie alle installierten Erweiterungen. Deinstallieren Sie alle verdächtigen Plugins indem Sie auf Entfernen klicken.

Cache und Websitedaten in Google Chrome löschen:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Wählen Sie unter Datenschutz und Sicherheit die Option Browserdaten löschen.
- Wählen Sie Browserverlauf, Cookies und andere Websitedaten, sowie Bilder und Dateien im Cache aus.
- Klicken Sie auf Daten löschen.

Startseite ändern:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Suchen Sie im Abschnitt Beim Start nach einer verdächtigen Webseite.
- Klicken Sie auf Bestimmte Seite oder Seiten öffnen und dann auf die drei Punkte, um die Option Entfernen zu finden.
Google Chrome zurücksetzen:
Wenn die vorherigen Methoden nicht geholfen haben, setzen Sie Google Chrome zurück, um die alle Komponenten zu beseitigen:
- Klicken Sie auf das Menü und wählen Sie Einstellungen.
- Navigieren Sie zu Erweitert.
- Klicken Sie auf Zurücksetzen und bereinigen.
- Klicken Sie nun auf Einstellungen auf ursprüngliche Standardwerte zurücksetzen.
- Bestätigen Sie mit Einstellungen zurücksetzen, um die Entfernung abzuschließen.

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