"Microsoft Warning Alert"-Supportbetrug. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Linas Kiguolis - - | Virustyp: Schadsoftware
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„Microsoft Warning Alert“ immer noch eine der häufigsten Online-Betrugsmaschen

Der „Microsoft Warning Alert“-Virus ist eine Supportbetrugsmasche, die an bestimmte Webseiten gebunden ist. Diese Phishing-Seiten versuchen ihre Opfer dazu zu bringen vermeintliche Microsoft-Techniker anzurufen. Bedauerlicherweise realisieren nur wenige, dass es sich hierbei um Betrüger handelt.

Eine typische „Microsoft Warning Alert“ meldet den Fehler Error 0x80072ee7 und kann angeblich nur von „zertifizierten Microsoft-Technikern“ behoben werden. In Wahrheit sind diese Techniker jedoch Betrüger, die ihr Geld auf illegale Weise verdienen. Die falsche Warnung besagt:

** Microsoft Warning Alert **
Malicious Pornographic Spyware/Riskware Detected
Error # 0x80072ee7
Please call us immediately at 0-800-046-5729
Do not ignore this critical alert.

Man muss also wissen, wie man eine echte Warnung von einer Fälschung unterscheiden kann. Zuallererst spielt es keine Rolle, ob der Computer eine Webseite mit Microsoft-Logos automatisch öffnet oder man dorthin weitergeleitet wird. Die Warnung ist eine Betrugsmasche, wenn

  • man zu einer dubiosen Webseite weitergeleitet wird, die Pop-ups auslöst.
  • die Webseite dazu drängt innerhalb von 5 Minuten Microsoft-Techniker anzurufen.
  • man die Webseite nicht verlassen kann, ohne dass man auf „Diese Seiten daran hintern, weitere Dialoge zu öffnen“ klickt.
  • mit Zeus-Viren oder Diebstahl von Facebook-Anmeldedaten oder Kreditkarteninformationen gedroht wird.

Wenn man versucht die Warnung oder Seitenbereiche anzuklicken, wird man feststellen, dass sie Nirgendwo hinführen. Man sollte generell immer die URL von Webseiten überprüfen, die solche Anzeigen einblenden. Vergessen Sie nicht, dass die originale Webseite von Microsoft immer microsoft.com ist und keine verdächtigen Zusätze oder Abwandlungen wie microsoft.com-input11.info, critical-microsoft-alert.info oder storage.googleapis.com enthält.

Die Webseiten wurden absichtlich so entworfen, dass sie wie echte Microsoft-Webseiten aussehen und Vertrauen erwecken. Achten Sie daher bitte auf die kleinen Details, wie bspw. die URL oder Grammatikfehler im Text, denn hierdurch lässt sich erkennen, ob die Webseite mit Microsoft zusammenhängt oder nicht.

Normalerweise trifft man auf solche Phishing-Webseiten, wenn man auf dubiosen Webseiten surft. Allerdings können Weiterleitungen dieser Art auch vorkommen, wenn man ein schädliches Programm auf dem Computer hat. Das schädliche Programm ist dann in diesem Fall die Ursache für die Weiterleitungen zu den Phishing-Seiten.

Typische Supportbetrüger sind auf Angaben zur Person und Kreditkarteninformationen aus oder möchten, dass man eine eigentlich kostenlose und nutzlose Software erwirbt. Des Weiteren versuchen Cyberkriminelle des Öfteren eine legitime Anti-Spyware zu einem viel höheren Preis weiterzuverkaufen und geben noch „gratis“ einen Werbeblocker hinzu. Allerdings sind Werbeblocker bereits kostenlose Programme.

Bevor Sie also solche Programme erwerben, informieren Sie sich über die Anwendungen und stellen Sie eine kleine Recherche an. Wenn Sie die „Microsoft Warning Alert“-Pop-ups auf dem Bildschirm eingeblendet bekommen, führen Sie mit einer Anti-Spyware einen vollständigen Systemscan durch, um alle schädlichen Komponenten ausfindig zu machen, die die Weiterleitungen zu den Microsoft-Phishing-Seiten verursachen.

Bedauerlicherweise gibt es zig solcher Betrugsmaschen, die Microsoft lediglich als Inspiration nutzen. Eine ähnliche Warnung ist bspw. „Windows Warning“. Sie lauert auf Spiele-, Torrent- und anderen suspekten Webseiten. Man kann die Warnungen normalerweise problemlos an der Telefonnummer 1-877-804-5390 erkennen, aber diese kann natürlich variieren. Bei den diversen Variationen der Betrugsmasche kann die gleiche Entfernungsmethode angewendet werden.

Sie können den „Microsoft Warning Alert“-Supportvirus mit einer Anti-Spyware (wie bspw. Reimage oder Malwarebytes Anti Malware) entfernen. Werfen Sie aber bitte trotzdem einen Blick auf unsere unten aufgeführte Entfernungsanleitung, um den Computer für den Start der Anti-Spyware vorzubereiten.

Präventionstipps

Sie könnten sich mit dieser schädlichen Software infiziert haben als Sie ein kostenloses Programm mithilfe der Standardeinstellungen installiert haben.

Mit diesen Einstellungen installiert man alle „empfohlenen“ Drittprogramme automatisch und bedauerlicherweise stellen sie sich meist als absolut nutzlos heraus. Wenn Sie eine Installation von unerwünschten Programmen vermeiden möchten, ist es besser von der vorselektierten Option zu der benutzerdefinierten oder erweiterten Option zu wechseln.

Anschließend haben Sie die Möglichkeit zusätzlich gebündelte Anwendungen zu verweigern, was Sie ohne zu zögern in Anspruch nehmen sollten. Nehmen Sie das Softwarepaket auseinander, indem Sie die Markierungen bei zusätzlichen Anwendungen aufheben und fahren Sie nur dann mit der Einrichtung der Software fort.

Des Weiteren raten wir davon ab verdächtige E-Mail-Anhänge zu öffnen. Insbesondere, wenn die E-Mail von einem unbekannten Absender stammt. Heutzutage können sich in solchen Anhängen Programme befinden, die auf dem Computer rasch zu großem Schaden führen können.

„Microsoft Warning Alert“ beseitigen

Die „Microsoft Warning Alert“-Schadsoftware ist mittlerweile so geläufig, dass es eigentlich kein Problem darstellen sollte sie zu erkennen. Da die Betrugsmasche mit dem Browser zusammenhängt, deinstalliert man hier keine gewöhnliche Anwendung.

Klicken Sie den Kasten der „Warnung“ unten an und schließen Sie das Fenster. Wenn sie besonders hartnäckig ist, starten Sie den Task-Manager mit Strg+Umschalt+Esc. Suchen Sie dort nach dem Browser, selektieren Sie ihn und klicken Sie auf „Prozess beenden“.

Um den „Microsoft Warning Alert“-Virus mitsamt all seiner Webskripte zu entfernen, empfiehlt es sich von einer Anti-Spyware Gebrauch zu machen. Eine Anti-Spyware ist auch im Falle eines PC-basierten Supportvirus, der Microsoft-Warnungen auslöst, hilfreich. Wir raten davon ab „Microsoft Warning Alert“ manuell zu beseitigen, weil hierbei Fehler gemacht werden können, die negative Auswirkungen auf das Computersystem und die Stabilität haben können.

Wenn Sie es mit einer tatsächlichen Schadsoftware auf dem Computer zu tun haben und „Microsoft Warning Alert“ sich nicht entfernen lässt, starten Sie den Computer in den abgesicherten Modus.

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um "Microsoft Warning Alert"-Supportbetrug zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Was ist zu tun, wenn das Programm nicht hilft?
Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von "Microsoft Warning Alert"-Supportbetrug ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
Pressebeiträge auf Reimage

Anleitung für die manuelle Entfernung des „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam-Virus:

Entfernen Sie „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam mit Safe Mode with Networking

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

Der abgesicherte Modus ist in vielen Situationen praktisch, auch bei der Entfernung von Erpressersoftware.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: Entferne „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Entfernen Sie „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam mit System Restore

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.

Bonus: Wiederherstellung der Daten

Die oben aufgeführte Anleitung soll dabei helfen „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam vom Computer zu entfernen. Für die Wiederherstellung der verschlüsselten Dateien empfehlen wir eine ausführliche Anleitung von den Sicherheitsexperten von dieviren.de zu nutzen.

Wenn Ihre Dateien von „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam verschlüsselt worden sind, haben Sie für die Wiederherstellung mehrere Möglichkeiten:

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor „Microsoft Warning Alert“ Tech support scam und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Über den Autor

Linas Kiguolis
Linas Kiguolis

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Mehr Informationen über den Autor

Quelle: http://www.2-spyware.com/remove-microsoft-warning-alert-tech-support-scam-virus.html

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