Facebook-Nachrichtenvirus. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Lucia Danes - -   Facebook virus | Virustyp: Schadsoftware
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Facebook-Nachrichtenviren senden automatisch Nachrichten an alle Freunde

Examples of Facebook Message virus

Ein Facebook-Nachrichtenvirus ist eine schädliche Software, die das Facebook-Konto ihrer Opfer kompromittiert und an Freunde schädliche Links sendet. Die Spamnachricht besteht aus einem verkürzten Link für ein vermeintliches Video. Sobald der Link angeklickt wird, leitet die schädliche URL zu einer Phishing-Seite weiter, wo die Installation einer gefährlichen Browsererweiterung oder ein gefälschtes Update für Flash Player angeboten wird. Mit der Installation wird das Benutzerkonto kompromittiert und der Link weiter ausgebreitet.

Der schädliche Virus fungiert als Trojaner und gehört in die große Gruppe der Facebook-Viren. Der Virus ist seit 2013 aktiv und hat bereits mehrere Updates erhalten. Die neueste Version erschien im August 2017 – Kriminelle verschicken hierbei einen schädlichen Link mit einer kurzen Zeile wie „[Name des Empfängers] Video :o“, um zum Anklicken zu verleiten.

Der Zweck dieser Viren ist Zugriff auf das Facebook-Konto zu bekommen. Hierfür greift der Virus über das Chat-Fenster an: Er zeigt eine vermeintliche Nachricht von einem Freund an und verlinkt zu einer Webseite

Wenn man den Link anklickt, wird man aller Wahrscheinlichkeit nach zu einer Imitation von YouTube oder einer anderen Seite weitergeleitet, die für das Ansehen des Inhaltes die Installation von Add-ons oder Software fordert. Wenn das Opfer einwilligt, infiziert sich der Computer mit Schadsoftware, die zusätzlich noch Sicherheitssoftware blockieren kann, um ihre Entfernung zu verhindern.

Der Facebook-Nachrichtenvirus sendet zudem die gleiche Fake-Nachricht an alle Kontakte. Bitte ignorieren Sie alle verdächtigen Nachrichten, die in Ihrem Posteingang landen. Kontaktieren Sie lieber den Absender und vergewissern Sie sich über die Legitimität des Bildes oder des Videos.

Im Jahr 2016 wurden französische Computernutzer von einem Facebook-Messenger-Trojaner namens “Eko” angegriffen. Dieser konnte Facebook-Nutzer ausspionieren und personenbezogene Daten erfassen. Im gleichen Jahr litten englischsprachige Computernutzer im Messenger unter einer Welle von Spamnachrichten, die einen Videovirus verbreiteten. Hierbei gab es folgende zwei Muster: „You are in this video? [Videolink]” und “This is your video? [Videolink].“

Hinzu kommt, dass letztes Jahr im Facebook Messenger eine Variante von der Erpressersoftware Locky verbreitet wurde. Die Angreifer versendeten hierbei ein Bild im SVG-Format. Sobald das Bild angeklickt wurde, wurde man nach einer Webseite weitergeleitet, die zur Installation einer gefälschten Chrome-Erweiterung aufforderte. Die Installation der Anwendung führte dann letztendlich zu der Infiltrierung des gefährlichen datenverschlüsselnden Virus.

Typisch für Facebook-Nachrichtenviren ist außerdem, dass sie sich kontinuierlich über die Facebook-Konten ihrer Opfer weiterverbreiten. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum solche Viren erstellt werden. Es hat sich herausgestellt, dass die Viren dabei helfen persönliche Informationen wie Anmeldedaten, Bankdaten und Passwörter zu stehlen und Kontrolle über das Gerät zu bekommen.

Der Facebook-Nachrichtenvirus von 2017 setzt die Arbeit seiner Vorgänger fort. Opfer erhalten hierbei einen vermeintlichen YouTube-Link von Ihren Kontakten und werden nach einer Phishing-Seite weitergeleitet, die wie Facebook aussieht. Hier soll man natürlich seine Anmeldedaten eingeben, was zur Folge hat, dass das Facebook-Konto von Hackern übernommen wird und die schädliche Nachricht an alle Kontakte gesendet wird.

Wenn Sie auf den schädlichen Link geklickt haben, sollten Sie den Facebook-Nachrichtenvirus umgehend entfernen und Ihr Passwort ändern. Wenn es nicht möglich ist ein neues Passwort festzulegen, sollten Sie Facebook das gehackte Konto melden (über den Hilfebereich). Ändern Sie außerdem die Passwörter von Ihren anderen Konten, besonders wenn Sie dort das gleiche Passwort verwenden.

Für die Entfernung des Facebook-Nachrichtenvirus empfehlen wir Reimage zu verwenden. Die Anti-Malware wird alle schädlichen Komponenten auf dem System ausfindig machen und vollständig beseitigen.

Aktualisiert am 25. August 2017. Eine neue Welle von schädlichen Viren ist im Umlauf. Dieses Mal senden die Angreifer mit bit.ly gekürzte Links und der kurzen Nachricht „[Name des Empfängers] Video.“ Klickt man den Link an, leitet er nach einer Google-Doc-Seite weiter, die ein Bild des Opfers enthält, welches automatisch von seiner Facebook-Seite genommen wurde.

Das Bild sieht mit seinem Play-Button aus wie ein Video. Allerdings wird man durch das Anklicken nach Webseiten weitergeleitet, die den Browser, den Standort und andere Informationen bestimmen.

Abhängig vom verwendeten System tritt dann eine weitere Weiterleitung auf. Kaspersky berichtet, dass Firefox-Nutzer nach einer Seite weitergeleitet werden, wo gefälschte Updates für den Flash Player installiert werden sollen. Chrome-Nutzer hingegen sollen eine schädliche Erweiterung installieren. Nutzer von Macs und Safari erhalten den Hinweis man solle „die aktuellste Version von Media Player“ installieren.

Nach der Installation der Schadsoftware ist das Kompromittieren des Kontos möglich, wodurch letztlich Links an alle Freunde verschickt werden. Es ist unsicher, wie sich der Virus exakt ausgebreitet hat. Die Angreifer könnten Clickjacking oder Spionagesoftware nutzen, um Anmeldedaten zu stehlen.

Opfer treiben unbeabsichtigt die Verbreitung des Virus voran

Mit infizierten Nachrichten, die in persönlichen Chats auftauchen, ist es problemlos möglich den Computer zu infizieren. In der Regel werden hierbei „schockierende Bilder“ oder „aufregende Videos“ versendet. Viele Nutzer des sozialen Netzwerks haben sich bereits von dieser Intrige überlisten lassen, da die Nachrichten so aussehen als stammen sie von einem der Kontakte.

Sobald man auf den infizierten Link klickt, dringt der Virus ins System ein. Hinzu kommt, dass die gleiche Nachricht an alle weiteren Kontakte versendet wird, um weitere Nutzer zu überlisten. Eine Kettenreaktion, die kaum zu stoppen ist.

Wir möchten daher daran erinnern, dass man den Computer, das Facebook-Konto und die persönlichen Daten nur schützen kann, wenn man nicht auf verdächtige Links von Freunden, Kollegen oder Familienangehörigen klickt. Wenn Sie bei einer Nachricht Verdacht schöpfen, sollten Sie den Absender fragen, ob der Link oder die Datei wirklich sicher ist.

Beachten Sie aber, dass es Kriminelle gibt, die antworten. Wenn Sie den Absender jedoch kennen, sollte es kein Problem sein festzustellen, ob Sie wirklich mit ihm oder einer anderen Person sprechen. Andernfalls sollten Sie sich fragen, ob eine Person, mit der Sie jahrelang nicht gesprochen haben, Ihnen ein Video oder ein Bild senden würde. Wahrscheinlich nicht.

Facebook-Nachrichtenviren entfernen

Auch wenn Viren auf Facebook wie Spam aussehen, sollte man dennoch den Computerzustand überprüfen. Ein Scan mit einer Anti-Malware ist insbesondere empfehlenswert, wenn man bereits auf einen suspekten Link geklickt oder einen unbekannten Inhalt heruntergeladen hat.

Für die Entfernung von Facebook-Nachrichtenviren empfehlen wir den Computer mit Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware zu scannen. Es kann natürlich auch eine andere Sicherheitssoftware verwendet werden. Vergessen Sie aber nicht, das gewünschte Programm zuerst zu aktualisieren.

Ein weiterer sehr wichtiger Schritt bei der Entfernung von Facebook-Nachrichtenviren ist das Facebook-Passwort zu ändern. Wenn Hacker das Konto übernommen haben, könnten sie Zugriff auf Anmeldedaten für E-Mail-, Bank- und andere Konten bekommen. Zum Schutz der Privatsphäre sollte daher ein starkes Passwort festgelegt werden. Ein gutes Passwort hat folgende Charakteristiken:

  • Es besteht aus mindestens 12 Zeichen,
  • enthält Ziffern,
  • besteht aus groß- und kleingeschrieben Buchstaben,
  • enthält Symbole (wenn erlaubt),
  • besteht nicht aus Ihren Namen, Nachnamen oder anderen persönlichen Informationen,
  • ist kein Wort, das im Wörterbuch zu finden ist.
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Für die Deinstallation von Facebook-Nachrichtenvirus ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

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Pressebeiträge auf Reimage
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Über den Autor

Lucia Danes
Lucia Danes - Virenexpertin

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Quelle: http://www.2-spyware.com/remove-facebook-message-virus.html

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