Schweregradskala:  
  (97/100)

.micro-Virus. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Ugnius Kiguolis - - | Virustyp: Diebstahl-Programme
12

Habe ich mich mit dem .micro-Virus infiziert?

Wenn Sie Ihre Dateien nicht öffnen können und Sie dort die Dateiendung .micro sehen, dann haben Sie sich mit dem .micro-Virus infiziert. Es handelt sich hierbei um eine Ransomware, die TeslaCrypt sehr ähnlich ist. Die Bedrohung wird rege als E-Mail-Anhang verbreitet und überlistet die Empfänger, indem sie sich als eine Gelegenheit für günstige Rabatte tarnt. Wenn Sie solch eine E-Mail erhalten, sollten Sie sehr vorsichtig sein, denn das Herunterladen von diesem schädlichen Anhang kann ernste Probleme verursachen. Das größte Problem ist der Verlust von wichtigen Dateien, unter anderem Fotos, Geschäftsdokumente, Musikdateien und Ähnliches. Wahrscheinlich möchten Sie Ihre Dateien nicht verlieren, weshalb wir Ihnen empfehlen diesen Artikel gut durchzulesen und die nötigen Schritte in Angriff zu nehmen, um eine Infizierung mit Ransomware zu verhindern.

Sobald der .micro-Virus ins System eindringt, führt er einen Scan durch, um die auf dem Computer gespeicherten Dateien zu bestimmen. Im Anschluss sperrt er alle Dateien mit den Endungen .docx, .docm, .xls, .xlsx, .ppt, .pptx, .pptm, .pdf, .eps, .ai, .indd, .cdr, .html, .dng, .lnk, .jpg, .png, .pdd, .doc, .jfif, .jpeg, .gif, .bmp, .exif, .txt, .wps und .mp3 und fügt seine eigene Endung .micro hinzu. Für die Verschlüsselung der Dateien wird der Algorithmus AES-256 genutzt, welche nicht ohne spezielle Software umgangen werden kann. Das Resultat einer Infizierung mit dem .micro-Virus ist also, dass man seine Dateien nicht mehr öffnen und verwenden kann. Versucht man eine Datei zu öffnen, wird eine Mitteilung eingeblendet, worin zur Bezahlung von Bitcoins aufgefordert wird, wenn man den für die Entschlüsselung notwendigen Schlüssel loskaufen möchte. Zurzeit entspricht 1 Bitcoin ungefähr 400 Euro. Egal, wie verlockend die Bezahlung des Lösegelds sein kann, man sollte den Forderungen niemals nachgehen, denn die meisten Computernutzer haben keinen Code für die Dateientschlüsselung erhalten. Wenn Sie den .micro-Virus auf dem Computer entdeckt haben, müssen Sie die Internetverbindung trennen, damit Sie einen weiteren Dateiverlust verhindern können. Zudem sollten Sie mit Reimage einen vollständigen Systemscan durchführen und die schädlichen Dateien vom Computer entfernen. Für die Datenwiederherstellung können Sie Ihre Back-ups nutzen. Wenn Sie keine angefertigt haben, können Sie immerhin noch folgende Programme ausprobieren: Photorec und R-Studio.

The picture showing .micro file extension virus

Wie kann man sich vor dem .micro-Virus schützen?

Es ist bereits bekannt, dass der .micro-Virus als scheinbar nützlicher E-Mail-Anhang die Computer infiltriert. Solche E-Mails versuchen typischerweise ihre Opfer davon zu überzeugen, dass sie von bekannten Firmen stammen und hohe Rabatte und unglaubliche Angebote einräumen. All diese E-Mails haben aber natürlich ein großes „Aber“. Manchmal versuchen sie persönliche Informationen zu erhaschen, manchmal aber auch Ransomware wie diese zu verbreiten. Was also kann man tun, um eine Infizierung zu verhindern? Als Erstes sollte man natürlich eine zuverlässige Anti-Spyware installieren und sie regelmäßig aktualisieren. Zusätzlich empfiehlt es sich immer jede E-Mail von unbekannten Absendern genauer unter die Lupe zu nehmen. Überprüfen Sie den Absender, lesen Sie sich die komplette E-Mail durch und werfen Sie auch einen Blick auf den Namen des Anhangs. Wenn Sie irgendetwas Verdächtiges bemerken, sollten Sie die E-Mail löschen. Zudem ist auch bei Internetanzeigen Vorsicht geboten, welche gewöhnlich falsche Updates für Programme wie Java oder Flash Player anbieten. In den meisten Fällen dienen solche Anzeigen dazu Schadsoftware zu verbreiten. Es ist nicht sehr schwer eine Infizierung mit dem .micro-Virus zu vermeiden. Man muss lediglich etwas verantwortungsbewusster im Internet sein und immer zwei Schritte weiterdenken.

Entfernungsanleitung für den .micro-Virus:

Wenn Sie sich mit dem .micro-Virus infiziert haben und Ihre Dateien nicht mehr öffnen können, ist dies ein Grund zur Sorge. Sie haben sich nämlich eine sehr gefährliche Bedrohung eingefangen. Wir raten dringendst davon ab den Virus auf dem Computer zu belassen, denn er würde lediglich die neuen Dateien verschlüsseln. Wenn Sie anstelle der typischen Dateiendungen .micro sehen, sollten Sie den Computer zur Sicherheit vom Internet trennen. Sie müssen außerdem einen vollständigen Systemscan mit einer zuverlässigen Anti-Spyware durchführen, damit Sie die schädlichen Dateien vom Computer beseitigen können. Nachdem Sie das System bereinigt haben, können Sie versuchen Ihre Dateien zu entsperren. Wie wir bereits erwähnt haben, haben Sie nicht viele Möglichkeiten, wenn Sie keine Back-ups angefertigt haben.

Eine ausführliche Anleitung für die Entfernung vom .micro-Virus können Sie hier finden:

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um .micro-Virus zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
Jetzt säubern!
Herunterladen
Entferner: Reimage garantierte
Zufriedenheit
Herunterladen
Entferner: Reimage garantierte
Zufriedenheit
mit Microsoft Windows kompatibel mit OS X kompatibel
Was ist zu tun, wenn das Programm nicht hilft?
Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von .micro-Virus ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
Pressebeiträge auf Reimage
Alternative Software
Plumbytes Anti-Malware
Wir haben die Effizienz von Plumbytes Anti-Malware bei der Entfernung von .micro-Virus getestet (2016-05-23)
Malwarebytes Anti Malware
Wir haben die Effizienz von Malwarebytes Anti Malware bei der Entfernung von .micro-Virus getestet (2016-05-23)
Hitman Pro
Wir haben die Effizienz von Hitman Pro bei der Entfernung von .micro-Virus getestet (2016-05-23)
Webroot SecureAnywhere AntiVirus
Wir haben die Effizienz von Webroot SecureAnywhere AntiVirus bei der Entfernung von .micro-Virus getestet (2016-05-23)

Anleitung für die manuelle Entfernung des .micro-Virus:

Entfernen Sie .micro mit Safe Mode with Networking

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: Entferne .micro

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von .micro fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Entfernen Sie .micro mit System Restore

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von .micro liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von .micro erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor .micro und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Ugnius Kiguolis
Ugnius Kiguolis

Wenn Ihnen die kostenlose Entfernungsanleitung geholfen hat und Sie mit unserem Service zufrieden sind, möchten wir Sie um eine Spende bitten, sodass wir unsere Hilfe weiter anbieten können. Jeder noch so kleine Betrag ist herzlich willkommen.

quelle: http://www.2-spyware.com/remove-micro-file-extension-virus.html

Entfernungsanleitungen in anderen Sprachen