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Petya. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Lucia Danes - -   PetrWrap | Virustyp: Ransomware
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Die Entwickler von Petya schlagen erneut zu: Im Oktober 2017 ist die Erpressersoftware Bad Rabbit aufgetaucht

Petya ist ein erpresserischer Virus, der seit 2016 verbreitet wird. Dieses Jahr wurde er allerdings mehrere Male aktualisiert und Oktober 2017 tauchten neue Versionen, wie Diskcoder.D oder Bad Rabbit, auf. Aktuellen Berichten zufolge betrifft die neueste Version der Erpressersoftware hauptsächlich russische und ukrainische Organisationen.

Alternativ ist Petya unter den Namen PetrWrapGoldenEyeMamba und Mischa bekannt. Es startete ähnliche wie bei WannaCry – der Ausbruch kam urplötzlich und breitet sich rapide aus. Mittlerweile hat das Erpressungsprogramm mehrere Banken, Energieversorger, sowie die Firmen „Rosneft“, „Maersk“, „Saint – Gobain“ und weitere infiziert.

Die aktuellste Version gibt für die Bezahlung des Lösegelds die E-Mail-Adresse wowsmith123456@posteo.net an und verlangt für die Wiederherstellung der Daten eine Überweisung von 300 USD in Bitcoins. Mehrere Länder haben bereits einen Angriff bestätigt, wie unter anderem die Ukraine, das Vereinigte Königreich, Spanien, Dänemark, die Niederlande und Indien.

Petya verschlüsselt die Dateien nicht mehr nacheinander. Der Virus hat also eindeutig Verbesserungen erhalten. Stattdessen startet er den Computer neu und verschlüsselt die MFT (Master File Table) auf der Festplatte. Er modifiziert hierfür wie üblich zuerst das MBR (Master Boot Record). Später ist das Aufrufen von Dateiinformationen, wie bspw. Name, Größe und Speicherort, nicht mehr funktionstüchtig.

Eine Infizierung mit Petya ist immer noch über gefälschte Office-Dokumente möglich. Es gilt also Vorsicht bei E-Mails von unbekannten Absendern. Die Seite The Hacker News berichtete allerdings, dass der Virus außerdem dieselbe SMBv1-Sicherheitslücke in Windows wie bei WannaCry ausnutzt.. Zum Schutz empfiehlt es sich Reimage zu installieren.

Die grundlegende Funktionsweise

Anders als bei anderen erpresserischen Programmen startet Petya den Computer umgehend neu. Wenn der Computer wieder hochgefahren ist, zeigt er folgende Nachricht auf dem Bildschirm an:

DO NOT TURN OFF YOUR PC!
IF YOU ABORT THIS PROCESS, YOU COULD DESTROY ALL OF YOUR DATA! PLEASE ENSURE THAT YOUR POWER CABLE IS PLUGGED IN!

Die Mitteilung sieht zwar aus wie eine Systemfehlermeldung, aber in Wahrheit führt Petya genau zu diesem Zeitpunkt die Verschlüsselung der Daten aus. Wenn man versucht das System neu zu starten oder der Virus die Datenverschlüsselung fertiggestellt hat, taucht ein rotes Skelett mit dem Text „PRESS ANY KEY!“ auf dem Bildschirm auf. Geht man dem Befehl nach und klickt auf eine Taste, erscheint ein Erpresserbrief.

Zu Anfang der Zeiten von Petya wurden die Opfer in diesem Erpresserbrief dazu aufgefordert 0,9 Bitcoins zu bezahlen, was zu der Zeit ungefähr 340 Euro entsprach. Mittlerweile haben sich die Forderungen jedoch geändert und es werden nun 300 USD in Bitcoins verlangt. Firmen mit zahlreichen Computern könnten übrigens andere Beträge genannt bekommen.

Petya verschlüsselt die Dateien mit den komplexen Verschlüsselungsverfahren RSA-4096 und AES-256, welche selbst für militärische Zwecke verwendet werden. Der Code ist ohne den dazugehörigen privaten Schlüssel unmöglich zu knacken. Der private Schlüssel wird natürlich genau wie bei anderen Erpressungsprogrammen, bspw. LockyCryptoWall, und CryptoLocker, auf Remote-Servern gespeichert, wodurch man ihn nur in die Hände bekommt, wenn man das Lösegeld an die Virenersteller überweist.

Weitere Aktivitäten nach einem Angriff

Sobald der Virus im System ist, versucht er die Boot-Dateien von Windows zu überschreiben; das sogenannte MBR (Master Boot Record), das für das Laden des Betriebssystems zuständig ist. Solange man die MBR-Einstellungen nicht wiederherstellt, wird man den Petya-Virus nicht vom Computer entfernen können.

Selbst wenn man die Einstellungen in Ordnung bringt und den Virus vom System löscht, bleiben die Dateien leider immer noch gesperrt. Mit der Entfernung des Virus entschlüsselt man nämlich nicht die betroffenen Dokumente, sondern beseitigt nur die Virendateien. Trotzdem ist die Entfernung des Virus ein absolutes Muss, wenn man den Computer wieder normal verwenden möchte. Wir empfehlen für die Entfernung von Petya hochentwickelte und bewährte Antivirenprogramme wie Reimage zu verwenden.

Sicherheitsexperten haben kürzlich bekanntgegeben, dass man mit deren gefundenen Entschlüsselungsschlüssel und speziellen Algorithmus die Daten wieder entschlüsseln kann. Besuchen Sie hierfür die Webseite des Anbieters. Die Datenschlüsselung sollte allerdings nicht die einzige Sorge sein.

Sie müssen zuerst unbedingt sicherstellen, dass Sie das Erpressungsprogramm vom Computer entfernen, da es ansonsten die Daten ein zweites Mal verschlüsselt. Wenn Sie bei der Entfernung Probleme haben, empfehlen wir einen Blick auf unsere ausführliche Entfernungsanleitung zu werfen, die auf der zweiten Seite von diesem Artikel zu finden ist.

Die Verwandten von Petya

Das Erpressungsprogramm entwickelt sich seit seinem Erscheinen kontinuierlich weiter. Die Entwickler von Petya haben bereits folgende zusätzliche Versionen des Erpressungsprogramms herausgebracht:

Mischa, erstmals Mai 2016 gesichtet und bekannt als Teil der Cyberkampagne von Janus Cybercrime Solutions, die es Möchtegernhackern ermöglicht haben dem Affiliate-Netzwerk von Petya beizutreten. Um als Verbreiter mitmachen zu können, muss man allerdings eine Anmeldegebühr bezahlen.

Abhängig vom eingenommenen Lösegeld erhalten die Virenverbreiter bis zu 85% der Einnahmen. Wenn Sie nun erwägen dieser fiesen Firma als Affiliate beizutreten, möchten wir Sie gerne daran erinnern, dass den Virenerstellern nichts heilig ist und sie lediglich ihren Nutzen aus Ihnen ziehen wollen. 

Petrwrap gehört nicht zu dem Affiliate-Programm von Petya (Janus Cybercrime Solutions). Es ist ein separater Virus, der auf einen modifizierten ECDH-Algorithmus basiert und private und öffentliche Schlüssel außerhalb des RaaS-Systems (Ransomware as a Service) generiert.

Die Schadsoftware nutzt anfällige RDP-Netzwerke und das Tool PsExec, um das Computersystem zu infiltrieren und das Virenprogramm zu starten. Allerdings ist eine Infizierung mit der Schadsoftware auch möglich, indem man einen infizierten E-Mail-Anhang herunterlädt.

GoldenEye ist Petya sehr ähnlich. Der Virus markiert die verschlüsselten Dateien mit einer speziellen Endung, um den Verlust schnell erkenntlich zu machen. Zudem umgeht er die Benutzerkontensteuerung, um den Angriff auf niedrigem Level auszuführen und das Erpressungsprogramm auf dem System einzuschleusen. Wenn die Benutzerkontensteuerung auf dem höchsten Level (Immer benachrichtigen) eingestellt ist, wird das Opfer mehrmals gefragt, ob das schädliche Programm Änderungen am Computer veranlassen darf. Mit einem Klick auf Ja, wird Petya offensichtlich ausgeführt.

Mamba ist extrem gefährlich und kann quasi jeden Computer infizieren. Hauptsächlich sind jedoch Computer von deutschen Firmen im Visier. Das schädliche Programm dringt heimlich in die Computer ein und führt seine schädlichen Aktivitäten aus, ohne dass der Computernutzer jeglichen Verdacht schöpft.

In dieser Version haben die Hacker es endlich geschafft den Verschlüsselungsalgorithmus Salsa20 zu implementieren, womit frühere Schwachstellen von Petya beseitigt wurden. Ansonsten geht der Virus wie seine Vorgänger vor und wird in der Form einer korrupten PDF verbreitet. Die Virenentwickler nutzen für die Verbreitung der Bedrohung hauptsächlich Spammails und gefälschte Softwareupdates.

Wie infiziert die Schadsoftware den Computer und wie verhindert man ein Eindringen?

Der Petya-Virus wird in der Regel mit Spammails verbreitet, welche einen Dropbox-Downloadlink für eine Datei namens „application folder-gepackt.exe“ enthalten. Der Virus wird aktiv, wenn man die genannte Datei herunterlädt und öffnet. Die aktuellsten Versionen des Virus nutzen allerdings die Sicherheitslücke CVE-2017-0199 Office RTF, um den Computer zu infiltrieren.

Da Sie nun wissen, wie sich der Virus verbreitet, ahnen Sie wahrscheinlich schon, wie man den Computer vor einem Virenangriff schützt. Sie müssen beim Öffnen von E-Mails sehr vorsichtig sein, wenn diese von suspekten und unbekannten Absendern stammen und angeblich wichtige Informationen enthalten, aber sie eine E-Mail dieser Art nicht erwartet haben.

Sie sollten außerdem keine E-Mails vom Spamordner öffnen, denn die meisten E-Mail-Anbieter filtern suspekte Inhalte automatisch und speichern sie in dem Spamordner. Der eingebettete Filter ist aber nicht hundertprozentig zuverlässig und eine potenziell gefährliche E-Mail kann daher ab und zu im regulären Postfach landen. Zudem ist es äußerst empfehlenswert das System mit einer bewährten Antivirensoftware auszurüsten und diese regelmäßig zu aktualisieren. Zu guter Letzt ist es für den eventuellen Ernstfall immer ratsam Back-ups auf einer externen Festplatte anzufertigen.

Petya entfernen und das System nach einem Angriff wiederherstellen:

Wie bereits erwähnt, ist für die Sicherheit der zukünftigen Dateien das Entfernen des Petya-Virus notwendig. Das Wiederherstellen von Daten mit Sicherheitskopien auf externen Festplatten ist außerdem nur sicher durchzuführen, wenn der Virus und alle seine Komponenten vollständig vom Computer beseitigt worden ist. Andernfalls kann Petya die externen Speicher infiltrieren und dort die Dateien sperren.

Petya lässt sich nicht mit einer einfachen Deinstallation vom Computer entfernen, denn solch eine Funktion ist bei schädlichen Programmen offensichtlich nicht vorhanden. Dies bedeutet, dass man den Virus automatisch entfernen muss. Die automatische Entfernung von Petya kann mit einer vertrauenswürdigen Antivirensoftware bewerkstelligt werden, die den Virus erkennt und vom Computer löscht.

Wenn Sie bei der automatischen Entfernung auf Probleme treffen oder das Antivirenprogramm nicht gestartet werden kann, können Sie zu jeder Zeit auf unsere ausführliche Entfernungsanleitung zurückgreifen, die sich am Ende des Artikels befindet.

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um Petya zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von Petya ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
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Anleitung für die manuelle Entfernung des Petya-Virus:

Entfernen Sie Petya mit Safe Mode with Networking

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

Sie müssen bedenken, dass die Cyberbedrohung sehr komplex ist und sie den Computer nicht so einfach aufgibt. Damit das Antivirenprogramm problemlos gestartet werden kann, sollten Sie den Computer wie folgt in den abgesicherten Modus starten:

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: Entferne Petya

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von Petya fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Entfernen Sie Petya mit System Restore

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Schadsoftware mithilfe der Systemwiederherstellung zu entfernen. Vergessen Sie nicht, dass die meisten Erpressungsprogramme Funktionen haben, um eine Entfernung zu verhindern.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von Petya liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von Petya erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.

Bonus: Wiederherstellung der Daten

Die oben aufgeführte Anleitung soll dabei helfen Petya vom Computer zu entfernen. Für die Wiederherstellung der verschlüsselten Dateien empfehlen wir eine ausführliche Anleitung von den Sicherheitsexperten von dieviren.de zu nutzen.

Wenn Ihre Dateien von Petya verschlüsselt worden sind, haben Sie für die Wiederherstellung mehrere Möglichkeiten:

Was ist der Nutzen von Data Recovery Pro?

Data Recover Pro ist wahrscheinlich die schnellste Lösung für eine Entschlüsselung der Daten. Man benötigt hierfür keine zusätzliche Vorbereitung und kein besonderes Wissen. Das Programm ist in Sachen Datenwiederherstellung außerdem relativ effektiv. Die Anwendung funktioniert wie folgt:

  • Laden Sie Data Recovery Pro (https://dieviren.de/download/data-recovery-pro-setup.exe) herunter;
  • Führen Sie die Schritte der Data Recovery aus und installieren Sie das Programm auf dem Computer;
  • Starten Sie es und scannen Sie den Computer nach Dateien, die von Petya verschlüsselt worden sind;
  • Stellen Sie sie wieder her.

Wichtige Dateien mit der Vorgängerfunktion von Windows retten

Die Vorgängerfunktion ist eine in Windows integrierte Datenwiederherstellungsoption. Beachten Sie aber, dass diese Wiederherstellungsmethode nur funktioniert, wenn die Systemwiederherstellung schon vor dem Angriff aktiv war. Geben Sie ihr ruhig einen Versuch:

  • Suchen Sie nach einer verschlüsselten Datei, die Sie wiederherstellen möchten und führen Sie einen Rechtsklick darauf aus;
  • Selektieren Sie “Properties” und gehen Sie zum Reiter “Previous versions”;
  • Kontrollieren Sie hier unter “Folder versions” alle verfügbaren Kopien. Wählen Sie die Version aus, die Sie wiederherstellen möchten und klicken Sie auf “Restore”.

Hilft ShadowExplorer Dateien wiederherzustellen, die von Petya verschlüsselt worden sind?

Bedauerlicherweise löscht Petya die Schattenkopien der verschlüsselten Dateien. Es ist demzufolge nicht möglich mit ShadowExplorer die Dateien zu entschlüsseln.

  • Laden Sie Shadow Explorer (http://shadowexplorer.com/) herunter;
  • Folgen Sie den Anweisungen des Einrichtungsassistenten von Shadow Explorer und installieren Sie die Anwendung auf dem Computer;
  • Starten Sie das Programm und wählen Sie mithilfe des Auswahlmenüs oben links in der Ecke ihre Festplatte mit den verschlüsselten Daten aus. Kontrollieren Sie die vorhandenen Ordner;
  • Führen Sie auf den wiederherzustellenden Ordner einen Rechtsklick aus und wählen Sie “Export”. Sie können ebenfalls auswählen, wo der Ordner wiederhergestellt werden soll.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor Petya und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Über den Autor

Lucia Danes
Lucia Danes - Virenexpertin

Wenn Ihnen die kostenlose Entfernungsanleitung geholfen hat und Sie mit unserem Service zufrieden sind, möchten wir Sie um eine Spende bitten, sodass wir unsere Hilfe weiter anbieten können. Jeder noch so kleine Betrag ist herzlich willkommen.

Quelle: https://www.2-spyware.com/remove-petya-virus.html

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