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Dharma. Richtig entfernen? (Anleitung für die Deinstallation)

von Jake Doevan - - | Virustyp: Ransomware
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Ein kurzer Überblick über den Dharma-Virus:

Als die Ereignisse über das neue Erpressungsprogramm Dharma die Schadsoftwarenanalysten erreichten, haben viele darüber spekuliert, ob die Cyberinfizierung eine originale Kreation oder eine neue Version einer größeren Virenfamilie ist. Experten weisen jedoch auf die Ähnlichkeit des Erpressungsprogramms CrySiS[1] hin und können sich durchaus vorstellen, dass die Entwickler einen Nachfolger erstellt haben, da die erste Version von CrySiS bereits entschlüsselt wurde. Die Beziehung zwischen Dharma und CrySiS wurde jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Genau genommen gibt es zurzeit kaum Informationen über den neuen Virus. Die Entwickler scheinen ihn so vage wie möglich halten zu wollen. Sie folgen keinen typischen Mustern wie es normalerweise andere Ersteller von Erpressungsprogrammen tun. Der Virus hinterlässt zum Beispiel keinen Erpresserbrief oder andere Dokumente, die Informationen über den Virus, seinen Ursprung oder seine Verfahrensweise liefern.[2] Antivirenprogramme scheinen den Virus auch nicht erkennen zu können, wodurch die Entfernung von Dharma erheblich erschwert wird. Bewährte Antivirenprogramme wie Reimage können diese Hürden jedoch bewältigen und das Erpressungsprogramm vom Computer beseitigen. Bevor Sie also die Entfernung eines Virus angehen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die richtigen Tools dafür haben.

Wenn Dharma auf dem infizierten Computer keinen Erpresserbrief speichert, woher wissen die Opfer dann an wem sie sich bezüglich der Entschlüsselung der Daten wenden können? Die abgeänderten Dateiendungen liefern hierfür Hinweise. Betroffene sollten die Verbrecher über die E-Mail-Adresse kontaktieren, die an den betroffenen Dateien angehangen wird. Abgesehen von der E-Mail-Adresse ist am Ende auch ein „.dharma“ zu finden. Heißt die ursprüngliche Datei beispielsweise „bild.jpg“, dann würde bei einer Infizierung mit Dharma die Datei nun zu “bild.jpg[E-Mail-Adresse].dharma” umbenannt. Interessant ist, dass die E-Mail-Adressen variieren. Im Falle einer Infizierung könnte die E-Mail-Adresse also bitcoin143@india.com, worm01@india.com oder Ähnlich lauten. Wir raten dringendst davon ab mit Cyberkriminellen in Kontakt zu treten. Es lässt sich nämlich nicht sagen, was zu erwarten ist und wohin das Ganze führt. Angemessener wäre die Entfernung von Dharma, damit man den Computer wieder normal verwenden kann. Wenn Sie den Computer weiterhin mit Dharma nutzen, wird jede neue Datei beim nächsten Systemstart verschlüsselt.

Wie wird das Erpressungsprogramm befördert?

Die Verbreiter von Dharma haben sich diverse listige Methoden ausgedacht, um die Anwendungen in die Computer einzuspeisen. Die gängigste hiervon ist sie via spam zu senden.[3] Sie erstellen betrügerische E-Mails und hängen dann ihre Schadsoftware an. Bedauerlicherweise fallen viele Computernutzer auf die Tricks herein. Falls Sie eine E-Mail von einem unbekannten Absender, einer Firma oder einer Institution erhalten, sollten Sie sie sorgfältig überprüfen. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie überhaupt solch eine E-Mail erwarten und es einen Grund dafür geben könnte. Wenn nicht, haben Erpresser Sie wahrscheinlich im Visier. Bleiben Sie in diesem Fall von dem Anhang der E-Mail fern und löschen Sie sie direkt. Andernfalls könnte sich die Schadsoftware als Flugticket, Strafzettel oder ähnliches überzeugendes Dokument getarnt in den Computer einschleichen.

Wie entfernt man Dharma vom Computer?

Alle Computersicherheitsexperten sind sich darüber einig, dass der Dharma-Virus und jeder andere erpresserische Virus am besten mit einer professionellen Anti-Malware[4] entfernt wird. Wie wir aber bereits erwähnt haben, ist der Virus besonders gut darin sich zu verstecken und wird womöglich nicht von den Sicherheitsanwendungen erkannt. Aus diesem Grund sind einige extra Schritte notwendig, bevor man einen Systemscan durchführt. Diese Schritte führen wir im Folgenden auf. Vergessen Sie anschließend nicht Ihr System zu scannen!

Wir können mit jedem Produkt, dass wir auf unserer Seite empfehlen, affiliiert sein. Weitere Auskunft in unsern Nutzungsbedingungen. Mit dem Herunterladen einer vorausgesetzten Anti-spyware Software, um Dharma zu entfernen, stimmen sie unserer Datenschutz und Nutzungsbedingungen.
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Wenn Sie die Infizierung nicht mit Reimage beseitigen konnten, kontaktieren Sie unser Support-Team unter Frage stellen und geben Sie so viele Informationen wie möglich.
Für die Deinstallation von Dharma ist Reimage empfehlenswert. Der kostenlose Scanner lässt einen überprüfen, ob der Computer infiziert ist oder nicht. Falls Sie Schadsoftware entfernen müssen, müssen Sie die lizenzierte Version von Reimage erwerben.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.

Weitere Informationen über das Programm können Sie in der Beurteilung von Reimage finden.
Pressebeiträge auf Reimage
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Alternative Software
Plumbytes Anti-Malware
Wir haben die Effizienz von Plumbytes Anti-Malware bei der Entfernung von Dharma getestet (2017-01-25)
Malwarebytes Anti Malware
Wir haben die Effizienz von Malwarebytes Anti Malware bei der Entfernung von Dharma getestet (2017-01-25)
Hitman Pro
Wir haben die Effizienz von Hitman Pro bei der Entfernung von Dharma getestet (2017-01-25)
Webroot SecureAnywhere AntiVirus
Wir haben die Effizienz von Webroot SecureAnywhere AntiVirus bei der Entfernung von Dharma getestet (2017-01-25)

Anleitung für die manuelle Entfernung des Dharma-Virus:

Entfernen Sie Dharma mit Safe Mode with Networking

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Networking

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Safe Mode with Networking von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Networking'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Networking. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Networking'
  • Schritt 2: Entferne Dharma

    Melden Sie sich am infizierten Computer an und starten Sie den Browser. Laden Sie Reimage oder eine andere legitime Anti-Spyware herunter. Aktualisieren Sie das Programm bevor Sie einen vollständigen Systemscan ausführen und entfernen Sie die schädliche Dateien, die zu der Ransomware gehören und stellen Sie die Entfernung von Dharma fertig.

Probieren Sie folgende Methode aus, falls die Ransomware Safe Mode with Networking blockiert.

Entfernen Sie Dharma mit System Restore

Reimage ist ein Programm zum Erkennen von Schadsoftware.
Für die Beseitigung von Infizierungen ist die Vollversion notwendig.
Weitere Informationen über Reimage.

  • Schritt 1: Starten Sie den Computer in den Modus Safe Mode with Command Prompt

    Windows 7 / Vista / XP
    1. Klicken Sie auf Start Shutdown Restart OK.
    2. Sobald der Computer aktiv wird, sollten Sie anfangen mehrmals F8 zu drücken bis Sie das Fenster Advanced Boot Options sehen.
    3. Wählen Sie Command Prompt von der Liste Wählen Sie 'Safe Mode with Command Prompt'

    Windows 10 / Windows 8
    1. Drücken Sie im Windows-Anmeldebildschirm auf den Button Power. Halten Sie nun auf Ihrer Tastatur Shift gedrückt und klicken Sie auf Restart..
    2. Wählen Sie nun Troubleshoot Advanced options Startup Settings und drücken Sie zuletzt auf Restart.
    3. Wählen Sie, sobald der Computer aktiv wird, im Fenster Startup Settings Enable Safe Mode with Command Prompt. Wählen Sie 'Enable Safe Mode with Command Prompt'
  • Schritt 2: Stellen Sie Ihre Systemdateien und -einstellungen wieder her.
    1. Sobald das Fenster Command Prompt auftaucht, geben Sie cd restore ein und klicken Sie auf Enter. Geben Sie 'cd restore' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    2. Geben Sie nun rstrui.exe ein und drücken Sie erneut auf Enter.. Geben Sie 'rstrui.exe' ohne die Anführungszeichen ein und drücken Sie auf 'Enter'
    3. Wenn ein neues Fenster auftaucht, klicken Sie auf Next und wählen Sie einen Wiederherstellungspunkt, der vor der Infiltrierung von Dharma liegt. Klicken Sie anschließend auf Next. Wenn das Fenster 'System Restore' auftaucht, wählen Sie 'Next' Wählen Sie den Wiederherstellungspunkt und klicken Sie auf 'Next'
    4. Klicken Sie nun auf Yes, um die Systemwiederherstellung zu starten. Klicken Sie auf 'Yes' und starten Sie die Systemwiederherstellung
    Nachdem Sie das System zu einem früheren Datum wiederhergestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Entfernung von Dharma erfolgreich war, indem Sie Reimage herunterladen und damit den Computer scannen.

Bonus: Wiederherstellung der Daten

Die oben aufgeführte Anleitung soll dabei helfen Dharma vom Computer zu entfernen. Für die Wiederherstellung der verschlüsselten Dateien empfehlen wir eine ausführliche Anleitung von den Sicherheitsexperten von dieviren.de zu nutzen.

Wenn Ihre Dateien von Dharma verschlüsselt worden sind, haben Sie für die Wiederherstellung mehrere Möglichkeiten:

Methode 1: Data Recovery Pro

Data Recovery Pro ist für diejenigen empfehlenswert, die ungern ihre Zeit damit verbringen Dateien wiederherzustellen. Das Tool führt die Arbeit automatisch durch. Man kann sich also zurücklehnen und auf das Ergebnis warten.

  • Laden Sie Data Recovery Pro (https://dieviren.de/download/data-recovery-pro-setup.exe) herunter;
  • Führen Sie die Schritte der Data Recovery aus und installieren Sie das Programm auf dem Computer;
  • Starten Sie es und scannen Sie den Computer nach Dateien, die von Dharma verschlüsselt worden sind;
  • Stellen Sie sie wieder her.

Methode 2: Die Vorgängerfunktion von Windows

Bei der Datenwiederherstellung können die von Windows erstellten Vorgängerversionen von Dateien hilfreich sein. Allerdings funktioniert das Ganze nur, wenn die Systemwiederherstellung aktiv ist. Wenn sie vor dem Virenangriff aktiv war, können Sie mit folgenden Schritten die Daten wiederherstellen.

  • Suchen Sie nach einer verschlüsselten Datei, die Sie wiederherstellen möchten und führen Sie einen Rechtsklick darauf aus;
  • Selektieren Sie “Properties” und gehen Sie zum Reiter “Previous versions”;
  • Kontrollieren Sie hier unter “Folder versions” alle verfügbaren Kopien. Wählen Sie die Version aus, die Sie wiederherstellen möchten und klicken Sie auf “Restore”.

Methode 3: ShadowExplorer

Zu guter Letzt gibt es auch noch ShadowExplorer. Das Programm extrahiert Daten anhand der Schattenkopien, die sich normalerweise auf dem Computer befinden. Natürlich nur, wenn der Virus sie nicht gelöscht hat. Wenn die benötigten Dateien intakt sind, können Sie Ihre Daten wie folgt retten.

  • Laden Sie Shadow Explorer (http://shadowexplorer.com/) herunter;
  • Folgen Sie den Anweisungen des Einrichtungsassistenten von Shadow Explorer und installieren Sie die Anwendung auf dem Computer;
  • Starten Sie das Programm und wählen Sie mithilfe des Auswahlmenüs oben links in der Ecke ihre Festplatte mit den verschlüsselten Daten aus. Kontrollieren Sie die vorhandenen Ordner;
  • Führen Sie auf den wiederherzustellenden Ordner einen Rechtsklick aus und wählen Sie “Export”. Sie können ebenfalls auswählen, wo der Ordner wiederhergestellt werden soll.

Als Letztes sollten Sie sich natürlich immer über den Schutz vor Crypto-Ransomware Gedanken machen. Um den Computer vor Dharma und anderer Ransomware zu schützen, sollten Sie eine bewährte Anti-Spyware, wie beispielsweise Reimage, Plumbytes Anti-MalwareWebroot SecureAnywhere AntiVirus oder Malwarebytes Anti Malware, nutzen.

Jake Doevan - Das Leben ist zu kurz, um die Zeit mit Viren zu verschwenden.

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Einzelnachweise

quelle: http://www.2-spyware.com/remove-dharma-ransomware-virus.html

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